Von Panini-Bildchen zu Anal-Sex: Wie Web-Pornos unsere Jugend versauen

Redtube, Youporn & Co: Die Verbreitung von Pornos im Internet steigt rasant an. Videos mit Gang-Bang-Sex und Sado-Maso-Spielchen sind für Jugendliche und Kinder im Netz frei verfügbar. Zwei Journalisten haben jetzt analysiert, welche Störungen und kruden Vorlieben unsere Porno-Jugend hat.

Pornos spielen für Heranwachsende eine immer größere Rolle. Bild: Heji Shin/Rogner & Bernhard

Es ist eine erschreckende Tendenz, die sich im Zeitalter der Digitalisierung bei den Jugendlichen abzeichnet. Schon Grundschulkinder sehen Porno-Videos und tauschen sie untereinander aus. Gruppensex, Gang-Bang und Sex mit Tieren sind nichts Unbekanntes mehr.

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Dank Smartphones und Tablets ist das Anschauen dieser Filme für Jugendliche kein Problem. Wie folgenschwer diese Entwicklung ist und wie die Pornos unsere Kinder versauen, darüber haben die Journalisten Anne Sophie und Christoph Wöhrle in ihrem Buch «Digitales Verderben: Wie Pornografie uns und unsere Kinder verändert» berichtet.

FOTOS: Mimen mit Vergangenheit Erotische Ausrutscher

Früher Panini-Bilder, heute Pornos: Tauschwahnsinn unter Jugendlichen

Es ist ein ganz normaler Schultag für den 13-jährigen Murat, der auf dem Pausenhof mit seinen Mitschülern die krassesten Porno-filmchen austauscht. Erst vor Kurzem hat er sich das Video einer Frau angesehen, die sieben Bälle aus ihrem «Arschloch» drückt. Für ihn ist das Gucken von Pornos ganz normal und keineswegs ungewöhnlich, schließlich machen es alle sein Freunde genauso. Mit solchen und anderen Geschichten schocken die beiden Autoren ihre Leser und verdeutlichen auf radikale Weise, dass Pornokonsum unter Jugendlichen alles andere als harmlos ist.

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