Tourismus: Navis für Wanderer im Test - Oft nur mit Basiskarte

Hamburg - Wer sich bei Wandertouren nicht verlaufen will, muss nicht mehr unbedingt mit einer Papierkarte hantieren. Längst gibt es auch dafür spezielle Navis. In Sachen Ausstattung existieren aber große Unterschiede.

Navis für Wanderer im Test - Oft nur mit Basiskarte Bild: Franziska Koark/dpa

Spezielle Navis für Wanderer und andere Abenteurer sollen auch abseits der Straße den richtigen Weg weisen. Auf vielen Geräten ist aber nur eine sogenannte Basiskarte installiert, berichtet die Zeitschrift «Computerbild» (Ausgabe 11/2014) nach einem Test von sieben Modellen. Kleine Straßen, Wanderwege und Höhenlinien fehlen darauf oft. Hier müssen Nutzer besseres Material nachinstallieren. Am besten geeignet sind topographische Karten von Behörden, die um die 130 Euro kosten. Auf einigen Geräten lassen sich außerdem die oft sehr detaillierten Gratis-Karten des Projekts Open Street Map anzeigen.

Die Wander-Navis selbst kosten den Angaben nach etwa 150 bis 600 Euro. Unabhängig vom Preis bieten alle Kandidaten im Test der «Computerbild» ein wasserdichtes Gehäuse und einen leistungsstarken Akku mit genug Strom für lange Tagestouren. Im Gegensatz zur Konkurrenz fürs Auto klappt der GPS-Empfang mit Wander-Navis auch unter schwierigen Bedingungen, zum Beispiel in einer Schlucht.

Darüber hinaus gibt es in Sachen Ausstattung aber große Unterschiede. Manche Modelle lassen sich zum Beispiel nur per Touchscreen bedienen, andere haben richtige Knöpfe. Wer oft mit Handschuhen oder bei Regen unterwegs ist, kommt damit besser klar. Auch ein helles Display, das sich bei starkem Sonnenschein gut ablesen lässt, ist den Angaben nach keine Selbstverständlichkeit. Praktisch ist außerdem eine Halterung, mit der sich das Navi zum Beispiel am Rucksack befestigen lässt.

Die besten Noten im Test gab es für mehrere Modelle der Firma Garmin, darunter das Oregon 600T für 350 Euro. Das Lux 32 von Falk und Medions S3867 wurden mit «Befriedigend» bewertet - letzteres ist mit einem Preis von rund 150 Euro der günstigste Kandidat.

news.de/dpa

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