01.04.2014, 19.04 Uhr

Der Traum vom eigenen Swimmingpool: Das sollten Sie bei der Pool-Planung beachten

Wer plant, sich den Traum vom eigenen Swimmingpool im Garten zu erfüllen, sollte zu Beginn des Vorhabens unbedingt seine persönlichen Ansprüche und Wünsche eindeutig definieren. Hier finden Sie Profi-Tipps für Ihren Pool.

Wichtige Aspekte, die man dabei berücksichtigen sollte, betreffen beispielsweise die geplante Art der Nutzung sowie deren Intensität. Schließlich macht es durchaus einen Unterschied, ob man einen Pool für ein ambitioniertes Schwimmtraining oder nur für gelegentliches Planschvergnügen an heißen Sommertagen nutzen möchte. Darüber hinaus spielen auch die Größe und Lage des Gartens sowie Überlegungen zur Reinigung und Beheizung des Pools eine wichtige Rolle.

Günstig vs. elegant – die Art des Pool-Beckens

Swimmingpools gibt es in unterschiedlichsten Arten und Bauweisen. So gibt es beispielsweise sogenannte Aufstellbecken, die häufig rund oder oval sind und ohne Aushubarbeiten direkt auf der Gartenfläche aufgestellt werden können. Einbaubecken müssen hingegen in den Boden eingelassen werden und schließen dann meist bündig mit diesem ab. Da hier Grabungsarbeiten notwendig sind, sind Einbaubecken wesentlich teurer als die Aufstellvariante – dafür fügen sich meist etwas eleganter in den Garten.

Dank vorgefertigter Beckenformen sind heutzutage aber selbst Einbaubecken für «Normalverdiener» durchaus erschwinglich. Ob man sich dabei für runde, eckige oder natürlich geschwungene Pool-Becken entscheidet, sollte man am eigenen Geschmack sowie der Architektur des Gartens festmachen: Für Naturgärten eignen sich beispielsweise eher geschwungene Formen, während in strengen Gartenanlagen geometrische Formen gut zur Geltung kommen. Daneben sind dank flexiblen Bauelementen wie Styropool aber auch individuelle Beckenformen möglich.

Schattig vs. sonnig – die ideale Lage des Pools

Neben optischen Erwägungen sollte man in Sachen Pool-Becken auch dessen Lage im Garten gut durchdenken. Optimal sind sonnenreiche Standorte, da die Strahlen der Sonne zur Erwärmung des Pool-Wassers beitragen können. So bleibt der Pool warm und die Energiekosten auf Dauer niedrig. Bäume sind in der Nähe eines Pools im Übrigen nicht empfehlenswert: Sie spenden nämlich nicht nur ungewollt Schatten, sondern lassen mitunter auch Blätter und Schmutz ins Wasser fallen und sollten daher mit ausreichend Abstand zum Pool platziert werden.

Festinstalliert vs. eingehängt – die Reinigung des Pools

Ein fest eingebauter Pool im Garten wird in der Regel über ebenfalls fest installierte Filtersysteme gereinigt. Sandfilter nutzen dafür beispielsweise sehr feinen Quarz, der den Schmutz aus dem Wasser auffängt und herausfiltert. Die Körnung und Qualität des Quarzsandes hat dabei entscheidenden Einfluss auf die Wasserqualität im Pool. Zu beachten ist zudem, dass das Volumen der Filteranlage ausreichend groß sein muss. Kompetente Beratung hierzu findet man in der Regel beim Fachmann. Bei kleineren Aufstellbecken genügen in der Regel Filter zum Einhängen. Anstelle von Quarzsand kommt dabei ein Schaumfiltereinsatz aus Polyurethan zum Einsatz, der ausgewaschen werden kann und dadurch wiederverwendbar ist.

Zusätzlich kann Chlor oder die sogenannte Salzelektrolyse zur Sicherung der Wasserqualität eingesetzt werden. Bei letzterer wird Salz über ein Salzelektrolysegerät zu Natriumhypochlorit, was nicht nur förderlich für die Wasserqualität ist, sondern auch für das Wohlbefinden und die Gesundheit. Ähnlich wie im Meer regt das leicht salzige Wasser nämlich den Kreislauf an und kann Menschen mit Hautproblemen wie etwa Neurodermitis Erleichterung bringen. Weitere Tipps und Hinweise zur optimalen Wasserpflege kann man sich beim Fachhändler sowie online, beispielsweise bei zodiac-poolcare.de, einholen.

Warm vs. bezahlbar – die Beheizung des Pool-Beckens

Wer möglichst viel von seinem Pool haben möchte, kommt im Mitteleuropa kaum um eine Pool-Heizung herum. Anstelle von Gas und Öl wird dabei heute vor allem auf erneuerbare Energie gesetzt. Ein Wärmepumpe entnimmt beispielsweise nur ein Viertel der benötigen Energie aus der Steckdose – die restlichen drei Viertel entnimmt sie der Umgebungsluft. Hat man eine Solaranlage auf dem Dach, kann man einen Pool somit fast kostenneutral beheizen. Um unnötige Energieverluste zu vermeiden, sollte man zusätzlich in wärmedämmende Maßnahmen investieren.

Eine Abdeckplane für den Pool verhindert zum Beispiel, dass sich das Poolwasser an kühlen Tagen oder während der Nacht unnötig abkühlt. Scheint die Sonne hingegen, kann die Abdeckung dazu beitragen, dass sich das Wasser stärker aufwärmt. Gleichzeitig schützt sie den Pool vor Verschmutzungen und verhindert beispielsweise, dass Tiere oder Kinder ungehindert ins Wasser fallen können. Je nach Bedarf und Budget gibt es Poolabdeckungen mit Kurbelantrieb, bequemen Motorantrieb oder auch zum einfachen Verspannen über dem Pool.

Eine Poolüberdachungen, die sich über dem Pool auf- und zuschieben lässt, kann die Badesaison zusätzlich deutlich verlängern. Mit wenigen Handgriffen kann man einen Pool damit nämlich vom Freibad zum Hallenbad machen – und umgekehrt. So kann man je nach aktueller Wetterlage entweder im Freien schwimmen oder gut geschützt unter der transparenten Abdeckung, die es in zahlreichen Formen und Varianten gibt.

Übrigens: Wer den heimischen Pool zum ambitionierten Fitnesstraining nutzen möchte ohne dabei ständig an den Beckenrand zu stoßen, kann seinen Pool mit einer Gegenstromanlage aus- bzw. nachrüsten. Diese eignen sich auch zur Massage unter Wasser sowie als angenehme Luftsprudeldusche und können sowohl fest im Pool installiert werden als auch einfach in diesen eingehängt werden.

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loc/news.de/djd

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