OPhone: Handy für die Sinne: Düfte versenden via Smartphone

SMS schreiben und telefonieren, das hat man früher mit seinem Handy gemacht. Heutzutage kann es viel mehr - wenn es nach Entwicklern von der Havard University geht, auch bald Düfte versenden. Ein Zusatzgerät namens OPhone soll's möglich machen.

Unsere Smartphones können mittlerweile fast alles, was ein handelsüblicher Computer kann. Waren Handys früher vor allem zum Telefonieren und für das Verschicken von SMS da, sind sie heute kleine Multifunktionsgeräte: im Internet surfen, Fotos schießen, Musik hören, Videos abspielen - alles gar keine Problem. Sämtliche Sinne werden bedient, bis auf einen... der Geruchssinn.

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Düfte wie SMS-Nachrichten versenden

Doch selbst diese Lücke könnte bald geschlossen werden. Denn Studenten der Harvard University arbeiten an etwas, das einer technischen Revolution gleich kommt. Gemeinsam mit französischen Designern haben sie ein Gerät entwickelt, das sogar Düfte versenden können soll. Quasi wie SMS-Nachrichten oder Postings via WhatsApp.

Ganz so einfach ist die Sache dann aber doch nicht. Denn wie aus einem Flakon auf Knopfdruck kommen die Düfte aus dem OPhone, wie die Forscher das Gerät der Zukunft getauft haben, nicht. Tatsächlich greift es, um Duftnachrichten senden zu können, auf vier sogenannte «olfaktorische Buchstaben» zurück, wie es in der Produktbeschreibung heißt.

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Zu jedem Bild der passende Geruch

Aus ihnen lassen sich verschiedene Gerüche zusammensetzen. Sie sollen passend zu Bildern und Nachrichten verschickt werden und so eine völlig neue Kommunikationsform schaffen, so die Entwickler. Denkbar wäre zum Beispiel ein virtueller Kaffee - sprich: ein Bild von einer Tasse Kaffee, das auch danach duftet.

Um diese Verknüpfungen herzustellen, braucht der Anwender lediglich ein Android-Smartphone, das OPhone, mit dem das Handy verbunden wird, und die Duft-App oTracks. Sie sorgt dafür, dass das innovative Gerät auch die passenden Düfte ausstößt. Diese Idee ist nicht neu. Auch am Geruchsfernsehen oder duftenden E-Mails wurde schon gearbeitet.

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