Surftipp der Woche: Diese App bringt Sie immer ans Ziel

Da können Google Maps und der Papier-Stadtplan einpacken. Mit der Open-Source-App OsmAnd wird das Smartphone zum Navigationsgerät. Detaillierte Karten und individuelle Filtermöglichkeiten bringen Nutzer on- und offline ans Ziel - und das kostenfrei.

Wer mit dem Smartphone nach dem Weg sucht, nutzt für gewöhnlich die auf Android-Geräten vorinstallierte Google-Maps-App. Das Nonplusultra ist die meistgenutzte Karten-App jedoch nicht. Eine Alternative mit ebenso vielen Features und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten ist das Open-Source-Projekt OsmAnd.

Dabei handelt es sich um eine Karten- und Navigationsapp, die sogenannte «Open Street Map»-Daten verwendet. Diese freie Wiki-Weltkarte speist sich aus Informationen der Osm-Community, also zahlreicher Freiwilliger, die Daten sammeln, bearbeiten und jedem frei zur Verfügung stellen.

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Online und offline beliebig durch Karten navigieren

Die daraus entstehende Geodatenbank mit umfangreichem und detaillierten Kartenmaterial ist Grundlage der App, mit der online und auch offline navigiert werden kann. Letzteres funktioniert durch den einfachen Download von Kartenregionen direkt in der App. So hat zum Beispiel jedes Bundesland eine eigene Karte.

In diesen Offline-Karten kann dann - genauso wie online - beliebig nach Adressen, Orten und POIs (Points of Interest) gesucht werden. Beim direkten Vergleich mit Google Maps zeigt sich: Die OsmAnd legt mehr Wert auf Details. Parkplätze, Sehenswürdigkeiten, Postfilialen können hier wie auf einem sehr ausführlichen Stadtplan eingesehen werden.

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Individuelle Filter machen Suche zum Kinderspiel

Dabei kann zwischen verschiedenen Modi für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger gewählt werden. Gerade für letztere ist OsmAnd eine echte Alternative. Denn wer im Park nach Wanderwegen oder Spielplätzen sucht, wird hier viel eher fündig als bei Google Maps.

Grund dafür ist eine umfangreiche Liste an Zusatzinformationen, die der Nutzer individuell ein- oder ausblenden kann. Vom öffentlichen Nahverkehr über die nächste Autowerkstatt oder Tankstelle bis hin zur Imbissbude weist OsmAnd all das aus, wonach man suchen will.

Da kann der Papier-Stadtplan einpacken

Damit ist die App nicht nur detaillierter, sondern auch weitaus nutzerfreundlicher als Google Maps. Das Kartenmaterial wird fortwährend aktualisiert und erweitert und kann in der kostenlosen Version der App frei genutzt werden.

OsmAnd+ ist die Spendenversion und kostet 5,99 Euro. Mit ihr können mehr als zehn Karten offline gespeichert werden. Doch für die meisten Nutzer reicht die freie App völlig aus - und den sperrigen und oftmals umständlichen Papier-Stadtplan kann man getrost zu Hause lassen.

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fro/news.de

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