Galaxy S4 So gut ist das neue Samsung-Smartphone

Das heiß ersehnte Galaxy S4 ist da. Das neue Smartphone-Flaggschiff von Samsung punktet nicht gerade mit äußeren Werten. Dafür hat das Fünf-Zoll-Display eine grandios scharfe Full-HD-Auflösung. Zum Bedienen muss nicht mal getoucht werden: Das S4 lässt sich mit den Augen oder per schwebendem Finger steuern.

Seit dem 27. April ist das Galaxy S4 erhältlich. Zum Markstart ist das neue Smartphone-Flaggschiff von Samsung erst einmal nur mit 16 GB Speicher erhältlich. Mit Quadcore-Prozessor und LTE ruft der Hersteller 729 Euro für das Gerät auf. Im Online-Handel ist der Androide aber bereits 100 Euro günstiger zu haben. Käufer können zwischen einer schwarzen und einer weißen Version wählen, zusätzliche Farben haben die Koreaner für den weiteren Jahresverlauf angekündigt. Dann sind auch Gerätevarianten mit 32 oder 64 GB Speicher zu erwarten. Allerdings lässt sich der interne Speicher per Micro-SD-Karte um bis zu 64 GB erweitern.

Im Vergleich zum Vorgänger Galaxy S3 hat Samsung beim neuen Spitzen-Smartphone äußerlich wenig Hand angelegt. Das Display ist von 4,8 auf 5 Zoll gewachsen, Maße (rund 13,7 mal 7 mal 0,8 Zentimeter), Gewicht (130 Gramm) und Design sind in etwa gleichgeblieben. Die Neuerungen stecken mit Oberklasse-Komponenten vom Full-HD-Display bis zum Prozessor unsichtbar im Gehäuse. Zudem legt der Hersteller ein Augenmerk auf innovative Anwendungen und Features.

Samsung Galaxy 4
Ein Handy, das Gesten und Blicke versteht

Beim S4 hat Samsung etwa die mit dem S3 eingeführte Erfassung der Augen durch die Frontkamera ausgebaut. Bisher schaltete sich das Display zum Stromsparen ab, wenn der Nutzer wegschaut. Mit der neuen Funktion Smart Pause stoppen nun zusätzlich Videos, wenn der Blick abgewendet wird, so dass man nichts verpasst. Und so lange die Augen auf dem Display ruhen, kann der Nutzer durch Webseiten scrollen, indem er das Telefon leicht nach vorne oder hinten kippt.

Zur leichteren Bedienung hat Samsung auch eine Technologie namens Floating Touch eingeführt, die bereits bei der Stifteingabe von Samsung-Note-Geräten oder bei Sony-Smartphones zum Einsatz kommt. Für bestimmte Aktionen wie Vorschauen von Bilderordnern, E-Mails, Kalendereinträgen oder Videos muss man nicht mehr aufs Display tippen; zum Öffnen reicht es, den Finger an der entsprechenden Stelle über dem Display schweben zu lassen (Air View). Außerdem lassen sich beim S4 bestimmte Eingaben wie das Auswählen des nächsten Songs, das Scrollen oder Annehmen von Telefonaten durch berührungslose Gesten über dem Display ausführen (Air Gesture).

Die Hauptkamera löst mit 13 Megapixeln auf und bietet neue Funktionen im Parallelbetrieb mit der Zwei-Megapixel-Frontkamera: Man kann etwa Bilder schießen, in die direkt das Konterfei des Fotografen eingefügt wird. Und bei Video-Telefonaten soll man nicht nur sich selbst zeigen können, sondern auch das, was gerade um einen herum geschieht. Die Funktion Sound & Shot ermöglich kurze Audioaufnahmen, die zusammen mit Bildern abgespeichert werden. Story Album nennt Samsung die neue Möglichkeit, digitale Fotobücher auf dem Smartphone zu erstellen.

Das S4 wird mit Android 4.2.2 als Betriebssystem ausgeliefert, der Akku hat eine Kapazität von 2600 Milliamperestunden (mAh). Als CPU kommt hierzulande ein Vierkern-Prozessor mit 1,9 Gigahertz (Qualcomm Snapdragon 600) zum Einsatz. Ob auch Gerätevarianten mit Achtkern-Prozessor (Samsung Exynos) auf den deutschen Markt kommen, ist nicht sicher.

CES 2013
Neue Technikträume

Neben dem 2 GB großen Arbeitsspeicher arbeiten 16, 32 oder 64 GB Massenspeicher. Das mit anorganischen LEDs bestückte Display (Super-Amoled) bietet eine Pixeldichte von 441 Punkten pro Zoll. Der Touchscreen soll sich auch mit Handschuhen bedienen lassen. Das WLAN-Modul beherrscht schon den neuen ac-Standard. Auch Bluetooth 4.0 und ein NFC-Chip stecken im Gerät.

Einem Infrarotsender zur Fernsteuerung von Geräten (Watch On) und den üblichen Sensoren für Lage, Beschleunigung oder Annäherung stellen die Koreaner beim S4 auch Temperatur- und Feuchtigkeitsfühler zur Seite. Informationen dieser Sensoren nutzt etwa die integrierte S-Health-Anwendung, die Daten zu Bewegung, Gesundheit und Umwelt aufzeichnet und auswertet.

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jag/news.de/dpa

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