Weihnachtsgeschenke Schnell kaufen oder zum Gutschein greifen

Tablet-PCs, Digitalkameras und Computer stehen auch 2012 auf vielen Weihnachtswunschzetteln. Markengeräte wollen die Verbraucher möglichst preisgünstig kaufen. Doch wann bekommt man das Produkt von der Wunschliste zum Schnäppchenpreis?

Technik zum Schnäppchenpreis kaufen - bei diesem Thema zeigt sich der Einzelhandelsverband zugeknöpft. Ob kurz vor Weihnachten mit größeren Rabatten zu rechnen ist, will der Verband nicht beantworten.

Die Sprecherin der Verbraucherzentrale Berlin, Susanne van Cleve, bezeichnet das Warten auf Schnäppchen als Vabanque-Spiel. Wer einen bestimmten Artikel kaufen wolle, solle nicht allzu lange warten, sondern frühzeitig zugreifen, rät die Expertin. «Wenn man Pech hat, ist er ansonsten nicht mehr da», sagt sie.

Eine eindeutige Aussage zum richtigen Zeitpunkt für den Kauf eines MP3-Players oder eines Notebooks als Weihnachtsgeschenk vermag auch der Branchenverband BitkomBundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien. Dabei handelt es sich um die Lobby-Vereinigung der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche. Der Bitkom vertritt eigenen Angaben zufolge 1200 Unternehmen, darunter Geräte-Hersteller, Anbieter von Software, IT-Services sowie von Dienstleistungen im Bereich Telekommunikation, Consumer Electronics und Content Provider. nicht zu geben. «Der Preiswettbewerb in der Unterhaltungselektronik ist traditionell sehr hoch und zwar unabhängig von der Jahreszeit», sagt Bitkom-Sprecher Marc Thylmann.

Der richtige Zeitpunkt sei abhängig von dem Produkt selbst. Thylmann empfiehlt Verbrauchern deshalb, in manchen Fällen mit dem Kauf des gewünschten Produktes bis nach Weihnachten zu warten: «Da gibt es Preisaktionen vor allem bei Auslaufmodellen.» Wer auf diesen Preissturz spekuliert, könnte einen Gutschein für ein Technikgeschenk unter den Weihnachtsbaum legen.

Nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung kauften die Bundesbürger im vergangenen Jahr für 13,7 Milliarden Euro Weihnachtsgeschenke. Für Unterhaltungselektronik gaben die Käufer imDurchschnitt130 Euro aus, für Computer und Notebooks 209 Euro sowie für Handys und SmartphonesStreng genommen handelt es sich um Mobiltelefone mit erweiterten Fähigkeiten - zum Beispiel für die Verwaltung von Kontakten, Terminen und Aufgaben (sogenannten PIM-Funktionen) - sowie multimedialen oder internetbasierten Anwendungen. Sie benutzen meist ein spezielles Betriebssystem, welches die Installation weiterer Programme erlaubt (Symbian OS, Windows-Mobile, Android). Der Begriff Smartphone wird oft synonym für Geräte anderer Gattungen verwendet, zum Beispiel Organizer oder PDAs mit Telefonfunktionen. 160 Euro.

ham/news.de/dapd

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