Smartphones Schluss mit Kratzern und Spiegelungen

Nokia, Motorola und Co.
Neue Smartphones erobern die Welt

Von Ralph Bauer
Fettfinger sind das kleinste Problem. Richtig ärgerlich ist es, wenn das nagelneue, teure Smartphone Kratzer bekommt. Besonders auf dem Display. Deshalb lohnt es, in eine Schutzfolie zu investieren. Was die taugen und worauf beim Kleben zu achten ist, lesen Sie hier.

In der Eile wird das Smartphone schnell mal in die Hosentasche gesteckt, in der oft auch das Schlüsselbund steckt. Schon ist das Malheur passiert, hässliche Kratzer im Display sind die Folgen. Um das zu verhindern, bieten Hersteller sogenannte Display-Schutzfolien an, die nicht nur für Smartphones, sondern auch für Tablets und Notebooks erhältlich sind.

Die dünnen Folien schützen nicht nur vor Kratzern. Sie reduzieren auch das Spiegeln der Touchscreen-Displays etwa bei hellem Sonnenlicht im Freien. «Da sieht man selbst auf lichtstarken Smartphones wie dem iPhone kaum noch etwas und solche Folien können da schon helfen», sagt Ulrike Kuhlmann von c't. Sie verbesserten auch bei Notebooks den Kontrast und damit die Lesbarkeit.

Gut auch: «Alle Folien, die wir getestet haben, beeinträchtigen die Touchfunktion nicht», sagt die Kuhlmann. Ganz im Gegenteil, durch die leicht angeraute Oberfläche habe sich sogar das Handling verbessert: «Da war das Gefühl mit feuchten Fingern fast noch besser.» Als Ausnahme nennt sie allerdings Touchscreens, die mit Stiften arbeiten, oder Zeichentablets. Hier habe sich die rauere Oberfläche negativ bemerkbar gemacht.

Um Displays von Smartphones, Tablets und Digitalkameras zu schützen, rät Kuhlmann Verbrauchern von Folien zum Selbstzuschneiden ab. Diese hielten nicht dauerhaft und seien speziell an den Rändern nicht sauber eingepasst. «Das muss eine Folie sein, die schon explizit für dieses Gerät zugeschnitten ist», sagt sie. Man erhalte sie für drei bis fünf Euro im Fachhandel, das Aufbringen sei ganz einfach, da die Folien nicht kleben, sondern adhäsiv wirken, also auf der glatten Glasoberfläche durch die elektrostatische Aufladung haften.

Bei Tablets beliefen sich die Kosten auf um die zehn Euro. «Die Folien halten dann aber auch zwischen sechs Monate und einem Jahr», sagt Kuhlmann. In der Regel ließen sich diese selbst aufbringen, nur bei größeren Notebook-Displays rät sie, einen Dienstleister zurate zu ziehen.

«Je größer das Display, desto schwieriger ist es, die Folien richtig aufzubringen», sagt Kuhlmann. Auf jeden Fall müsse man auf saubere Hände achten, das Display müsse gereinigt sein und die Folie dürfe nur langsam abgezogen werden, nicht in einem Ruck.

ham/loc/news.de/dapd

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