Spielerei der Woche Zettelchaos war gestern

Notizen, Skizzen, Zeichnungen - auf dem Boogie Board, dem Notizbuch 2.0, findet alles seinen Platz. (Foto)
Notizen, Skizzen, Zeichnungen - auf dem Boogie Board, dem Notizbuch 2.0, findet alles seinen Platz. Bild: coolstuff.de

Claudia LöweVon news.de-Redakteurin
Hand aufs Herz: Wie viele Notizzettel sammeln sich bei Ihnen an? «Fred zurückrufen», «Meeting um 14 Uhr» oder «Essen mit Mama» - die kleinen Erinnerungsstützen machen schnell einem kleinen Wald den Garaus. Es geht aber auch papierlos: mit dem Boogie Board-Notizblock.

Natürlich kann man nicht jede Kleinigkeit im Kopf behalten - doch die meisten Notizen werden nach Erledigung ihrer Aufgabe unbedacht zerknüllt und weggeworfen. Das zwingt den weltweiten Baumbestand in die Knie. Umweltschutz beginnt deshalb nicht beim Einkauf im Bio-Supermarkt, sondern schon beim Schreiben des Einkaufszettels. Dank des Boogie Boards, einem virtuellen Notizblock, hat die Flut von kleinen Zetteln ein Ende.

Das batteriebetriebene Gerät, das wir bei coolstuff.de gefunden haben, hat einen drucksensitiven LCD-Bildschirm, der mit dem mitgelieferten Stylus beschrieben werden kann - alternativ geht auch ein anderes Hilfsmittel, solange es nicht das Display zerkratzt. Anders als ein Notizblock aus Papier verfügt das Boogie Board über ein cleveres Display, das sich dem Umgebungslicht anpasst - je heller die Umgebung, umso kräftiger die Kontrastverhältnisse. Diese Fähigkeiten gehen allerdings nicht zu Lasten der Umwelt, denn fiese Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber sucht man in den verarbeiteten Display-Materialien vergebens.

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Als wären dies nicht schon genug Vorteile, ist das schlaue virtuelle Notizbuch auch noch energiesparend. Das beginnt schon dabei, dass das Display nicht hintergrundbeleuchtet ist. Die integrierte Batterie wird nur benötigt, wenn Notizen gelöscht werden - mit dem eingebauten Energieträger ist das rund 50.000-mal möglich.

Das Boogie Board hält nicht nur den Inhalt der Einkaufsliste fest, sondern ist auch für Skizzen und kreative Zeichnungen empfänglich - eben alles, was sich sonst mit einem Stift auf Papier festhalten lässt. Das Gekritzelte wird nicht mehr gebraucht? Ein Knopfdruck genügt und das 22 mal 14 Zentimeter große Display - einem Notizbuch im Format DIN A5 nicht unähnlich - ist frei für neue Notizen. Allerdings lässt sich nur eine ganze Seite auf einmal löschen - da steht das Boogie Board seinem papiernen Pendant in nichts nach. Eigentlich erklärt sich die Benutzung des Boogie Boards von selbst, trotzdem gehören zum Lieferumfang ein Handbuch und ein spezielles Reinigungstuch.

Übrigens: Wer sich von seinen virtuell notierten Geistesblitzen nicht mit einem Knopfdruck trennen, sondern die geistreichen Notizen für die Ewigkeit konservieren möchte, sollte den einfachen Boogie Board-Notizblock gegen seinen großen Bruder, das Boogie Board Rip, eintauschen. Äußerlich ähneln sich die zwei smarten Notizsammler, doch das Boogie Board Rip hat eine eingebaute Speicherfunktion. Damit lassen sich bis zu 200 Notizen auf dem Gerät speichern und später auf den Computer übertragen. Um diese Aufgaben zu stemmen, hat das Boogie Board Rip einen Akku anstelle einer simplen Batterie, wiegt ein paar Gramm mehr und hat ein größeres Display. Diese Zusatzleistungen machen das Boogie Board Rip dreimal so teuer wie das Boogie Board.

Sie möchten der Zettelwirtschaft den Kampf ansagen und künftig ökologisch korrekt Notizen machen? Dann können Sie das Notizbuch 2.0 entweder direkt bei coolstuff.de bestellen - oder an unserem Gewinnspiel teilnehmen. In diesem Monat verlost news.de nämlich zusammen mit coolstuff.de ein dreiteiliges Gadget-Paket, das unter anderem das Boogie Board in der simplen Ausführung enthält. Zum Gewinnspiel geht es übrigens hier entlang.

qus/ham/news.de

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