Computer Wenig Vertrauen in Datenschutz bei Online-Netzwerken

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Wenig Vertrauen in Datenschutz bei Online-Netzwerken Bild: dpa

Internet-Nutzer in Deutschland haben wenig Vertrauen in den Umgang von Online-Netzwerken mit ihren Informationen - lesen aber ungern die Datenschutzbestimmungen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.

Berlin (dpa) - Internet-Nutzer in Deutschland haben wenig Vertrauen in den Umgang von Online-Netzwerken mit ihren Informationen - lesen aber ungern die Datenschutzbestimmungen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.

58 Prozent der Befragten sagten in einer Erhebung im Auftrag der Internet-Agentur Youcom, sie glaubten nicht, dass Google, Facebook, Twitter und andere verantwortungsvoll mit ihren persönlichen Daten umgingen. Dabei gaben 25 Prozent an, die Datenschutzbestimmungen gelesen zu haben, 33 Prozent nicht.

Positiv beantworteten die Frage nach dem Vertrauen in die Dienste immerhin 12 Prozent jener Nutzer, die die Regeln gelesen hatten. 9 Prozent zeigten sich davon ohne Blick in die Datenschutzbestimmungen überzeugt. 15 Prozent der Befragten hatten dazu keine Meinung, 6 Prozent erklärten, das Thema betreffe sie nicht.

Zugleich halten Zweifel und die Kritik in Medien die Menschen nicht davon ab, die Dienste zu nutzen. Einen Beleg dafür lieferte in der Umfrage die aktuelle Situation um Google. Der Internet-Konzern ändert seine Datenschutz-Regeln und wird vom 1. März an Informationen aus allen seinen Diensten gesammelt auswerten. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) gaben an, sie hätten die neuen Datenschutzbestimmungen nicht gelesen, würden Google aber weiter nutzen. Weitere 26 Prozent haben sich informiert und wollen die Dienste des Internet-Riesen weiter verwenden. «Meist sehen die Nutzer keine Alternativen. Also bleiben sie bei den Marktdominierenden, die man eh schon kennt», kommentierte Youcom-Geschäftsführer Manuel Mattern die Zahlen am Montag (13. Februar).

Für die repräsentative Erhebung hatte das Meinungsforschungsinstitut YouGov zwischen dem 6. und 8. Februar 1076 Menschen befragt.

news.de/dpa

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