Sicherheitslücke Bundeskriminalamt rät zum PC-Check

Behörden: Rechner auf Netzwerkmanipulation prüfen (Foto)
Kriminelle treiben mit dem DNS-Changer ihr Unwesen. Deshalb sollte jeder Computernutzer seinen Rechner überprüfen. Bild: dpa

33.000 deutsche Computer sind am Tag von krimineller Schadsoftware betroffen, die Nutzer unbemerkt auf betrügerische Webseiten umleitet. Deshalb raten Sicherheitsbehörden allen Internetnutzern zum Selbsttest ihres Computers.

Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät allen Internetnutzern in Deutschland, ihren Computer auf eine bestimmte Sicherheitslücke zu prüfen. Nutzer können ihren Computer durch einfaches Aufrufen der Seite www.dns-ok.de prüfen. Entweder erhält er eine grüne OK-Meldung - und muss nichts weiter unternehmen. Bei einer roten Statusanzeige sollte er die angezeigten Anleitungen befolgen, um die richtigen Systemeinstellungen wiederherzustellen und gegebenenfalls Schadsoftware zu entfernen. Für die falschen Einstellungen kann nämlich eine Schadsoftware namens DNS-Changer verantwortlich sein, die derzeit kursiert.

Hinter der Schadsoftware stecken Kriminelle. Mit Hilfe des DNS-Changers leiten sie Nutzer unbemerkt auf Seiten, auf denen falsche Antivirensoftware oder Klickbetrügereien lauern. Teils werden auch illegale Medikamente zum Kauf angeboten. Den Angaben zufolge sind in Deutschland derzeit bis zu 33.000 Computer am Tag von den betrügerischen Umleitungen betroffen. Um den Rechner gegebenenfalls von der Schadsoftware zu befreien, können Nutzer auch das Programm DE-Cleaner nutzen, das unter www.botfrei.de heruntergeladen werden kann. Damit die Prüfung bei  www.dns-ok.de fehlerfrei funktioniert, dürfen keine Proxy-Server in den Einstellungen des Browers aktiviert sein.

jag/news.de/dpa/dapd

Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • ClaraGriesbeck
  • Kommentar 3
  • 12.01.2012 14:07
Antwort auf Kommentar 1

bin ganz der gleichen Meinung,Hr. Schröder war halt schlauer und wir die verblendeten Dummen

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  • ich
  • Kommentar 2
  • 12.01.2012 13:31

Dann mach ich die Prüfung und wenn das ok kommt, ist der Bundestrojaner erfolgreich installiert.

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  • prechtl Claudia
  • Kommentar 1
  • 11.01.2012 16:33

Die Art und Weise, wie Sie die 'Affäre Wulff' behandeln(es gibt keine Mail mehr ohne das Thema Wulff ) gleicht immer mehr einer Inquisition, und die sollte eigentlich abgeschafft worden sein. Wieso fragten Sie nicht Herrn Schröder, wie er an das Millionengehalt bei Gasprom gekommen ist? Er hat diesen Deal während seiner Amtszeit mit Herrn Putin gemacht; keine Reaktion der Presse?Vorteilnahme im Amt?! Jetzt reichts!

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