Auszeichnung Grammy posthum für Steve Jobs

Grammy für Steve Jobs (Foto)
Steve Jobs' Erfindungen haben die Verbreitung von Songs revolutioniert. Das ist glatt einen Grammy wert. Bild: dapd

Der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs hat die Musikindustrie mit seinen Ideen umgekrempelt - und bekommt dafür posthum einen Grammy. Der Musikspieler iPod und der Online-Musikladen iTunes hätten die Verbreitung von Songs revolutioniert.

Damit begründete die hinter den begehrten Preisen stehende Recording Academy am Mittwoch ihre Wahl. Jobs hatte mit dem iPod vor zehn Jahren einen grandiosen Hit gelandet. Binnen kürzester Zeit verdrängte der kleine weiße Kasten den Walkman oder tragbare CD-Spieler.

Dank des iTunes-Stores können Fans ihre Lieder nun einfach aus dem Internet laden, statt sie im Laden zu kaufen. Die Plattenfirmen haben bis heute schwer an den rückläufigen CD-Verkäufen zu knabbern.

Apple indes stieg binnen kürzester Zeit zu einem der wichtigsten Spieler in der Musikindustrie auf. Vor allem aber rettete Jobs mit dem iPod sein Lebenswerk - der reine Computerhersteller Apple stand damals kurz vor der Pleite. Heute ist er der wertvollste Technologiekonzern der Welt.

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Steve Jobs starb am 5. Oktober im Alter von 56 Jahren an den Folgen eines langwierigen Krebsleidens.

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sca/eia/news.de/dpa

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