Wetterstationen Wetterfrösche für zu Hause

Ob Schmuddelwetter oder praller Sonnenschein - mit einer Wetterstation sind Sie vorbereitet. Wie viel Vorhersage Sie für Ihr Geld bekommen, welche Technologien und Alternativen es gibt, hat news.de für Sie zusammengestellt.

Befreit die Frösche aus dem Glas! Wer zu Hause eine Wettervorhersage für die eigene Region möchte, der muss längst keine Tiere mehr quälen. Digitale Wetterstationen geben zuverlässigere und vor allem tierfreundliche Prognosen. Die Auswahl an Geräten ist sehr breit und ausdifferenziert.

Einfache digitale Wetterstationen gibt es schon um die 15 Euro. Viel dürfen Käufer hier allerdings nicht erwarten. Dafür gibt es gerade einmal eine Anzeige für die Außen- und Innentemperatur. Solche Geräte sind also nichts anderes als ein besseres Thermometer. Wer noch etwa zehn Euro drauflegt, kommt dem Anspruch einer Wetterstation schon näher. Käufer können hier neben den Temperaturstandards auch Werte für die Luftfeuchtigkeit, die aktuelle Prognose und den Wettertrend ablesen. Unterstützt wird die Vorhersage durch Wettersymbole wie Sonne, Regen oder Wolken.

Neben den einfachen Funk-Wetterstationen gibt es satellitengestützte Varianten, die eine sehr genaue Prognose zulassen. Anders als bei den herkömmlichen Geräten basiert ihre Vorhersage nicht auf der Luftdruckveränderung am Aufstellort des Außensensors, sondern auf vollautomatischer Satellitentechnik. Die Wetterstation wird so mit Prognosen versorgt, die von professionellen Meteorologen für die eigene Region erstellt wurden. Solche Geräte gibt es derzeit ab etwa 50 Euro.

Grundsätzlich gilt: Wer mehr Ausstattung, eine differenziertere Prognose und ein modernes Design wünscht, muss tiefer in die Tasche greifen. Beim Kauf sollte deshalb jeder abwägen, welche Werte er gerne täglich zu Hause begutachten will. Neben den oben genannten Standardwerten zeigen einige Stationen auch die Zeit für Sonnenaufgang und Untergang, Sonnenstunden, Werte für die UV-Strahlung oder Windrichtung und -stärke an.

Achten Sie beim Kauf einer Wetterstation aber nicht nur auf das Gerät selbst, sondern auch auf den Außensensor. Gerade bei der Reichweite gibt es hier große Unterschiede: Einfache Varianten überbrücken bis zu 30 Metern, 100 Meter schaffen teurere Vertreter. Im besten Fall können Sie vor dem Kauf schon einmal zu Hause ausprobieren, ob der Außensensor ihren Ansprüchen genügt.

Apps für das Smartphone

Eine Alternative zu den Wetterstationen sind Apps für das Smartphone. Die meisten Geräte bringen die Prognose standardmäßig ab Werk mit und vermitteln mit chicen Animationen einen relativ genauen Eindruck vom herrschenden Wetter. Aber es gibt auch eine ganze Palette an nachrüstbaren Anwendungen, die ihren Job besser machen wollen als ihre vorinstallierten Kollegen.

Meist sind die Apps kostenlos. Aber auch hier gilt: Guter Service kostet. Bei den besseren Vertretern wie Weather Pro zahlen Sie zwar knapp drei Euro, bekommen dafür aber eine übersichtliche Prognose sowie Regenradar, Satellitenfilme oder Grafiken.

sis/bok/news.de

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Leserkommentare (0) Jetzt Artikel kommentieren
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig