Günstig ins Internet
So finden Sie den besten DSL-Tarif

Online-Speicher, Laufzeit, Datenrate: Beim DSL-Tarif ist nicht nur der Preis entscheidend. Wie Sie das richtige DSL-Angebot finden und wie die Anbieter schummeln, lesen Sie hier.

Videos streamen, Musik herunterladen, Fotos in der Cloud archivieren - das alles macht schnelles Internet möglich. Der User braucht dafür einen BreitbandzugangEine klare Definition, welche Datenraten hier erreicht werden müssen, gibt es nicht. Allerdings spricht das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ab etwa 1 Mbit/s von einem Breitbandanschluss. . Die Techniken, die ihm dafür heute zur Verfügung stehen sind vielfältig. Die Bekannteste ist DSL (Digital Subscriber Line)Digitaler Teilnehmeranschluss . Die Daten werden dabei über die Telefonleitung übertragen.

Die richtige Datenrate

In Deutschland sind DSL-Zugänge mit einer Geschwindigkeit zwischen zwei und zehn Mbit/sMegabit pro Sekunde ist die Einheit für die Datenübertragungsrate. Sie wird gemessen durch das Zählen von Dateneinheiten pro Zeiteinheit (Durchsatz von Daten). Die kleinste Dateneinheit ist das Bit. Megabit pro Sekunde gibt an, wie viele Millionen Bits pro Sekunde übertragen werden. 1 Megabit pro Sekunde sind etwa 1000 Kilobit pro Sekunde (kbit/s). DSL-Datenübertragungsraten werden entweder in Mbit/s oder kbit/s angegeben. am häufigsten. Gerade 2000er beziehungsweise 3000er DSL-Tarife werden aber nur noch selten angeboten. Diese relativ geringen Datenraten reichen locker fürs normale Surfen aus, wer allerdings via Internet HDTV- oder 3D-Filme in bester Qualität sehen will, kommt um Bandbreiten im zweistelligen Bereich nicht herum. Am häufigsten finden sich hier Angebote für 16 Mbit/s.

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VDSL erreicht Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s. Große Datenmengen werden hier binnen Sekunden heruntergeladen. Gerade für Vielnutzer, die ihren Internetanschluss als Allzwegwaffe für IPTV oder Voice-over-IPAuch IP-Telefonie genannt. Bezeichnet das Telefonieren über das Computernetzwerk. nutzen, eine lohnende Investition. Bei der Wahl ihres Tarifes sollten Sie sich an ihrem Nutzerverhalten orientieren. Tarife mit großen Bandbreiten sind in der Regel teurer.

Bei Kombipaketen auf die Extras achten

DSL wird heute hauptsächlich als Flatrate im Paket mit Telefon oder Fernsehen angeboten. Das Alles-aus-einer-Hand-Prinzip ist praktisch und komfortabel, denn der Verbraucher schließt nur einen Vertrag ab und hat für drei Angebote einen Ansprechpartner.

Preislich ähneln sich diese Kombipakete stark. Bei der Telekom gibt es beispielsweise DSL 3000 sowie ein Festnetzanschluss mit herkömmlicher Minutenabrechnung für 29,95 Euro monatlich. 16.000er DSL mit Telefonflat kostet etwa 34,95 Euro. Bei Vodafone gibt es das vergleichbare Paket schon für 29,95 Euro im Monat. Einen ähnlichen Preis zahlen auch Alice-, Congstar- oder 1&1-Kunden. Wer VDSL will, legt noch einmal zwischen fünf und zehn Euro drauf. Soll es dazu noch IPTV sein, kratzen Sie derzeit an der 45-Euro-Marke.

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Der monatliche Preis sollte deshalb nicht das alleinige Auswahlkriterium sein. Neben der Datenrate sind auch die gebotenen Extras entscheidend. Während man bei der Telekom oder Vodafone in der Regel Verträge für 12 beziehungsweise 24 Monate abschließt, können Alice- oder Congstarkunden die Mindestvertragslaufzeit einfach abwählen. Zwar zahlen Sie dann oft höhere Bereitstellungs- und Hardwarekosten, sind aber auch flexibler im Falle eines Umzugs und können bei den stetig sinkenden Preisen schneller reagieren.

Einzelverträge lohnen für Puristen

Einige Tarife beinhalten praktische Extras wie Online-Speicher: Fünf Gigabyte gibt es zum Alice-Fun-Tarif für 29,90 Euro dazu. Bei der Deutschen Telekom oder Vodafone gibt es zum gleichen Preis einen E-Mail-Service mit 1 GB Speicherplatz. Bei 1&1 gibt es zur 6000-DSL-Flat aktuell zum gleichen Preis den Homeserver gratis dazu und 100 Gigabyte Online-Speicher. Der Vergleich des Kleingedruckten lohnt also in jedem Fall.

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