Spielerei der Woche Die Maus, die scannt

LG-Maus-Scanner (Foto)
Der Maus-Scanner. Bild: LG/news.de-Montage

Von news.de-Redakteurin Sophia Sieber
Eine Maus, eine Kamera, ein Spiegel und LEDs - fertig ist der Maus-Scanner. Einfach über das gewünschte Dokument wischen, und schon kann es im Office-Programm weiter bearbeitet werden.

Unter Orthopäden umstritten, für Schreibtischtäter unverzichtbar: die Computermaus. Das Eingabegerät, das zusammen mit Tastatur und Monitor zur wichtigen Mensch-Maschine-Schnittstelle wird, macht es erst möglich, Icons auf dem Desktop anzuwählen, im Browserfenster zu scrollen oder Computerspiele zu zocken. Nun wird sie zum Scanner.

Das erste Gerät kommt vom südkoreanischen Hersteller LG und setzt auf ein Patent der schweizerischen Software-Schmiede Dacuda. Das Innenleben der Maus besteht aus drei Komponenten: Kamera, Spiegel, Leuchtdioden (LED). Letztere versorgen die Kamera mit genügend Licht, damit diese die im Spiegel erscheinenden Bilder aufnehmen kann. Die Maus im Detail zeigt diese Fotostrecke.

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Die Spielereien der Woche

Die in den Formaten JPEG, TIFF, PDF und PNG gespeicherten Texte lassen sich in einem Office-Programm anschließend weiter bearbeiten, via E-Mail und SMS versenden oder im sozialen Netzwerk teilen.

Prinzipiell kann der Anwender den Ausschnitt des Dokuments frei wählen, der ist allerdings auf eine Seitengröße von DIN A3 begrenzt. Die maximale Auflösung ist auf 300 dpi - das reicht vielleicht nicht für hochwertige Fotos, aber für Visitenkarten oder eine Rezeptbuchseite allemal. Vorerst ist die Maus nur unter Windows nutzbar. Verfügbar ist sie ab August für 129 Euro.

bok/news.de

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