Smartphone Kurzschluss zwischen Laptop und Wlan

Smartphones als Wlan-Router (Foto)
Mit dem Notebook ohne Wlan ins Internet zu kommen, ist heikel. Abhilfe schafft hierbei das Smartphone. Bild: dpa

Mit dem Notebook ohne Wlan ins Internet zu kommen, ist heikel. Wer kein eingebautes UMTS-Modul hat, muss einen USB-Stick einstecken, die Verbindungssoftware aufrufen und sich dann einwählen. Einfacher geht das via Smartphone.

Das Zauberwort heißt Tethering. Mit dieser Funktion wird das Handy zum Wlan-Router und der portable Rechner loggt sich automatisch ins Internet ein. Das ist nicht nur komfortabler, sondern häufig auch günstiger als eine eigene Datenflat für das Notebook, betont Rafaela Möhl vom Onlinemagazin teltarif.de. Dies gelte auch für Tablet-PCs.

Allerdings muss beim Tethering einiges beachtet werden, beginnend bei der Datenmenge: «Wer nur mit dem SmartphoneSmartphones sind streng genommen Mobiltelefone mit erweiterten Fähigkeiten - zum Beispiel für die Verwaltung von Kontakten, Terminen und Aufgaben (sogenannten PIM-Funktionen) - sowie multimedialen oder internetbasierten Anwendungen. Sie benutzen meist ein spezielles Betriebssystem, welches die Installation weiterer Programme erlaubt (Symbian OS, Windows-Mobile, Android). Der Begriff Smartphone wird oft synonym verwandt für Geräte anderer Gattungen, zum Beispiel Organizer oder PDAs mit Telefonfunktionen. surft, dem reicht eine Datenflatrate, die ab 200 bis 500 Megabyte im Monat in der Geschwindigkeit reduziert wird», erklärt die Expertin. «Bei der zusätzlichen Tablet-Nutzung hingegen sollte die ungedrosselte Datenmenge mindestens bei einem Gigabyte liegen, um die intensivere Internet-Nutzung abzufangen.»

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Bereits ein YouTube-Video verursache schnell fünf bis sieben Megabyte pro Minute, bei der Tagesschau in 100 Sekunden in HD-Qualität fielen etwa fünf Megabyte an. Beim Surfen auf beliebten Nachrichtenseiten inklusive Bildergalerien entstünden bei 15 bis 20 Seitenaufrufen zehn Megabyte.

Tethering nicht bei jedem Anbieter erlaubt

Seinen Smartphone-Datentarif mit dem mobilen Computer zu nutzen, ist nicht ohne Weiteres möglich, ergab eine Anfrage der Nachrichtenagentur dapd bei verschiedenen Anbietern: Bei O2 ist diese Möglichkeit beispielsweise nur bei den Paketen «Internet Pack M+» und «Internet Pack L» inklusive. Bei den anderen O2-Tarifen ist Tethering nicht erlaubt.

Bei T-Mobile können Nutzer der «Complete Mobil Tarife» Tethering ohne zusätzliche Kosten nutzen. Bei bestimmten Altverträgen kann der Dienst als Option für 5 bis 20 Euro im Monat hinzugebucht werden, für alle anderen T-Mobile-Nutzer ist er laut Telekom-Sprecher Dirk Wende nicht verfügbar.

Tethering kostenlos nutzen kann bei Vodafone, wer vor Ende April dieses Jahres einen Vertrag über die Tarife «SuperFlat Internet» oder «SuperFlat Internet Allnet» abschließt oder bereits einen solchen Vertrag besitzt. Für andere Vodafone-Kunden kostet der Dienst zwischen 20 und 30 Euro monatlich.

Rafaela Möhl empfiehlt, bei signifikanten Zusatzbeträgen eine Extra-Datenflatrate für den mobilen Rechner in Erwägung zu ziehen. Diese ist bereits ab sieben Euro (ohne Surfstick) zu haben.

sca/ham/reu/news.de/dapd

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