Gamer-Euphorie in Köln
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Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann
Artikel vom 17.08.2010
Spieler aus aller Welt versammeln sich in den kommenden Tagen in der Rheinmetropole. Die Gamescom öffnet zum zweiten Mal. News.de zeigt, was Sie für einen erfolgreichen Messebesuch wissen müssen - und verrät, warum einer der großen Aussteller fehlt.
In den Hallen der Koelnmesse laufen die letzten Arbeiten auf Hochtouren. Die Gamescom öffnet am Mittwoch ihre Pforten – zumindest für das Fachpublikum, das ohne drängende Fanmassen zunächst ausprobieren darf, was die Videospielbranche in den nächsten Wochen und Monaten aufzubieten gedenkt oder für die kommenden Jahre plant.
Die Spieler selbst dürfen sich ab Donnerstag in den Messehallen nicht nur ein Bild von den Neuheiten machen, sondern sie an rund 10.000 Spielstationen zum großen Teil auch ausprobieren. Dabei nichts zu verpassen, ist fast unmöglich, immerhin sind laut Messeveranstalter mehr als 480 Aussteller vor Ort. Wobei die ganz Großen der Branche nicht fehlen: Nintendo, Ubisoft, Bethesda Softworks, Electronic Arts, Activision-Blizzard, Sony und Co. Nur ein großer Name fehlt in diesem Jahr: Sega. Aus finanziellen Gründen, wie es vor einigen Wochen hieß.
Der offizielle Startschuss fällt allerdings schon am Abend zuvor. Das Eröffnungskonzert bietet seinen Gästen im Theater am Tanzbrunnen einen fulminanten Auftakt: mit Stanfour und Revolverheld.
Doch nicht nur dort und auf dem Messegelände steppt der Bär. Kölns gesamte Innenstadt wird zur Spielwiese der Besucher aus aller Welt. Dafür sorgt vom 20. bis 22. August das Gamescom Festival, bei dem sich zahlreiche Bands die Klinke in die Hand geben: 2raumwohnung, Klee, Shout Out Louds und andere.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Wer nichts verpassen will, sollte gerade an den Ständen der großen Spieleunternehmen mit Warteschlangen rechnen und sich die Öffnungszeiten für die Hallen 6 bis 9 sowie die Durchgangshalle 10 gut merken:
| Donnerstag, 19. August | 10 bis 20 Uhr |
| Freitag, 20. August | 10 bis 20 Uhr |
| Samstag, 21. August | 9 bis 20 Uhr |
| Sonntag, 22. August | 9 bis 18 Uhr |
Eintrittskarten werden zu folgenden Preisen angeboten:
| Vorverkauf | Tageskasse | |
| Tageskarte Donnerstag/Freitag |
10 Euro | 12,50 Euro |
| Tageskarte Samstag/Sonntag |
13,50 Euro | 15 Euro |
| Tageskarte ermäßigt Donnerstag/Freitag |
6 Euro | 8 Euro |
| Tageskarte ermäßigt | 9 Euro | 12,50 Euro |
| Dauerkarte | 29 Euro | 31 Euro |
| Tageskarte Kind (7 bis 12 Jahre) |
- | 5,50 Euro |
| Tageskarte Eltern (Erwachsene in Begleitung ihrer Kinder von 7 bis 17 Jahre) |
- | 10 Euro |
| Familienticket (zwei Erwachsene mit maximal drei Kindern bis 17 Jahre) |
- | 20 Euro |
| Abendkarte (Donnerstag bis Samstag ab 16 Uhr) |
- | 6,50 Euro |
| Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Auzubildende, Rentner, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Schwerbehinderte. | ||
Anreise
Am bequemsten ist das Messegelände mit der Bahn zu erreichen: Die Fahrt vom Hauptbahnhof Köln bis zum Bahnhof Messe/Deutz dauert mit der S- oder Regionalbahn nur zwei Minuten. Die Züge verkehren im Takt von wenigen Minuten. Weitere fünf Minuten Fußweg und die Besucher stehen bereits vor den Messehallen.
Wer mit dem Auto fährt, sollte sich auf den Autobahnen rund um Köln an den Hinweisschildern «Koelnmesse» orientieren. Parkplätze gibt es rund um das Messegelände. Von dort aus ist die Gamescom entweder gut zu Fuß oder mit Pendelbussen zu erreichen. Beachtet werden muss, dass Kölns Innenstadt eine ausgewiesene Umweltzone ist. Wer das Messegelände erreichen will, kann diese aber auch umfahren.
Mit dem Flieger reisen Messebesucher am besten bis zum Flughafen Köln/Bonn. Von dort wird die Anreise mit dem Zug fortgesetzt. Die Fahrzeit beträgt in diesem Fall rund eine Viertelstunde. Wer in Düsseldorf oder Frankfurt am Main landet, muss für die noch anfallende Bahnfahrt zwischen 45 und 50 Minuten einkalkulieren.
sca/ivb/news.de
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