Deutschland macht nur halbe Schritte
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Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann
Artikel vom 15.08.2010
In Sachen Jugendschutz waren Onlinespiele zuletzt ein Problemfeld. 2011 soll sich das ändern. Das ist ein wichtiger Schritt, bei dem das sonst international orientierte Deutschland aber nur in der eigenen Suppe löffelt.
Im Januar 2011 tritt in Deutschland der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag in Kraft (JMStV). Neben diversen formalen und sprachlichen Änderungen tragen die Regelungen der immer stärkeren Verbreitung von Spielen im Internet Rechnung. So wird es künftig auch für Browser- und Clientspiele, die bisher nicht jugendschutzrechtlich geprüft wurden, eine Alterskennzeichnungen geben.
Funktionieren soll das über ein Selbstklassifizierungssystem, dessen Entwicklung die Bundesländer sehr begrüßen. Ein solches Tool wird derzeit an der Universität Leipzig geprüft. Befürworter sehen den Vorteil besonders darin, dass die Anbieter selbst wissen, welche neuen Inhalte sie integrieren und so zeitnah eine Alterseinstufung vornehmen können. Kritiker befürchten, dass nicht alle Anbieter das Tool nutzen werden oder nur mit Blick auf den wirtschaftlichen Vorteil einstufen.
Ein zentrales Problem bleibt jedoch, dass es sich ausschließlich um eine nationale Lösung handelt. Das hilft Eltern nur bedingt und kratzt angesichts der großen Nachfrage nach Browserspielen nur oberflächlich an der internationalen Bedeutung, wie Sie im news.de-Videokommentar hören können.
Über die Spieleproblematik hinaus, wird in dem Staatsvertrag mit Nachdruck gefordert, den Zugang zu jugendgefährdenden Inhalten zu erschweren. Gefragt sind insbesondere technische Lösungen, die unter anderem Digitalreceiver und Festplattenrekorder betreffen.
Die Webseitenbetreiber werden derweil explizit verpflichtet, sich auch der Inhalte anzunehmen, die von Nutzern eingefügt werden. So sieht Paragraph 5, Absatz 3 des JMStV (Fassung Juni 2010) vor, dass alle Inhalte entfernt werden sollen, die die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen können.
sis/news.de
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Ausweise kontrolliert. Wer noch keine 16 war, der musste gehen. Sie kamen aber auch noch einmal um 0:00 Uhr und wenn man dann einen am Haken hatte, der wurde persönlich nach Hause bei den Eltern abgeliefert.
jetzt antwortenKommentar meldenDas unsere Regierung nur halbe Sachen macht ist doch nichts neues. Wenn ich hier auf dem Dorf sehe wie der Jugendschutz mit Füssen getreten wird, dann könnte ivh kotz...... Da dröhnen sich 11 - 14 Jährige auf diesen sogenannten Kirmessen ( Zelte zum Saufen )zu. Sie komen erst spät Abends nach 22 Uhr und haben sich schon von vornherein zugedröhnt ( Wodka, Bier, Sekt usw.). Wenn amn dieses Thema bei den Eltern anspricht, dann kommt der Kommentar: " Wir waren früher auch nicht besser". Also ich kann mich noch an meine Zeit erinnern, da kamen um 22:00 Uhr die grünen in die Disse und haben die Ausw
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