So übersteht das Handy den Hochsommer
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Die Sonne scheint, das Handy weint: Hohe Temperaturen machen unseren elektronischen Begleitern zu schaffen. Wer ein paar einfache Regeln befolgt, der bringt sie heil durch den Hochsommer.
Auch Handys mögen es schattig: Überhitzen die Geräte in der Sonne, können Flüssigkristalle im Display oder das schmelzende Kunststoffgehäuse beschädigt werden. Oder der Akku verliert an Leistungsfähigkeit und fällt im schlimmsten Fall aus.
Darauf weist der IT-Branchenverband Bitkom in Berlin hin. Bei direkter Sonneneinstrahlung könne ein Handy bis zu 70 Grad heiß werden. Das Armaturenbrett des Autos sei bei Hitze ein besonders schlechter Ort, um ein Mobiltelefon abzulegen.
Werden Smartphone oder Netbook durch Lagerung in einem geparkten Auto zu warm, schalten sie sich meist von alleine ab oder geben Warnhinweise. Nach Abkühlung im Schatten sollten die Geräte bereits relativ schnell wieder normal funktionieren.
Zu hochsommerlichen Temperaturen kommt beim Tragen des Handys beispielsweise in der Hosentasche noch die eigene Körperwärme hinzu. Mobiltelefone und andere elektronische Geräte sollten deshalb besser in einer eigenen Tasche aufbewahrt werden, raten die Experten. Wer im Sommer zu Hause mit dem Notebook im Internet surft, legt es im besten Fall auf einer kühlen und harten Oberfläche ab. Durch Stoffunterlagen wie beispielsweise die Couch könnte der Lüfter teilweise abgedeckt und dadurch die Kühlleistung verringert werden.
Wasser und Sand: Keine gute Kombination
Aber auch Wasser und Flüssigkeiten bekommen Handys schlecht. Ergießt sich beispielsweise im Biergarten ein Kruginhalt über das Telefon, darf es auf keinen Fall eingeschaltet werden, warnt der Verband. Denn sonst droht ein Kurzschluss. Als «Erste Hilfe» für das Handy sollte es zunächst mit einem Lappen abgeputzt und dann mit einem Haartrockner geföhnt werden. Lässt sich das Gehäuse öffnen, sollte man kontrollieren, ob Feuchtigkeit eingedrungen ist und gegebenenfalls auch dort trocknen.
Ist das Gerät ganz ins Wasser gefallen, müssen Akku-, SIM- und Speicherkarte sofort entnommen werden. Nachdem das Gerät trocken ist, sollte man sich zwar an einen Fachmann wenden. Die Chancen, dass dieser das Handy wiederbeleben kann, sind nach Bitkom-Angaben aber gering.
Am Strand sollten Handybesitzer ihr Mobiltelefon möglichst mit einer Hülle schützen, damit Sandkörner nicht die Tasten blockieren, Anschlüsse verstopfen oder das Display zerkratzen. Wem das zu aufwendig ist, kann auch einfach ein älteres Zweitgerät an den Strand oder in den Urlaub mitnehmen.
sis/sgo/news.de/dpa/ddp
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