«Antennagate» ist hausgemacht
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Von news.de-Redakteurin Sophia Sieber
Artikel vom 20.07.2010
Apple ist enblößt: Alle Versuche, das Empfangsproblem herunterzuspielen, haben nichts genützt. Amerikanische und deutsche Tester haben «Antennagate» mehrfach bewiesen: Wer sein iPhone falsch hält, schwächt das Signal um bis zu 90 Prozent.
Steve Jobs hat jüngst erst höchstpersönlich verkündet, dass das iPhone 4 das beste Smartphone der Welt sei. Das Antennenproblem bestehe zwar, aber es sei ein generelles Problem der Multifunktionsgeräte und treffe nicht nur Apple. Zudem sei nur ein Bruchteil aller iPhone-Nutzer betroffen. Doch die schlechten Nachrichten haben Warentester auf den Plan gerufen – nicht nur in den USA.
Das amerikanische Pendant zur Test, Consumer Reports, schickte das neue Apple-Flaggschiff erst kürzlich ins Labor. Das Ergebnis: Die Tester können das Gerät nicht empfehlen. Grundsätzlich bestätigten sie «Antennagate», so der Name für die Empfangsprobleme des iPhone 4. Es genüge bereits, wenn ein Finger einen bestimmten Punkt an der linken unteren Seite des Geräts berühre - was gerade Linkshändern leicht gelingen sollte. Das schwäche das Signal soweit, dass die Telefonverbindung abreißen kann.
Empfang sinkt um bis zu 90 Prozent
Hierzulande haben die Redakteure der Stiftung Warentest Ähnliches herausgefunden: Ein Finger auf dem Antennenschlitz des Geräts reiche, um den Empfang um 90 Prozent sinken zu lassen. In schwachen Netzen könne die Verbindung daher abbrechen.
Die Tester der Connect relativierten allerdings: «Die zu diesem Phänomen führende Handhaltung ist jedoch eher unnatürlich. Beim Telefonieren hält man das Handy in aller Regel zwischen Daumen und Mittelfinger und fixiert es mit dem Zeigefinger - so dürfte das Problem in der Praxis nur sehr selten auftreten.»
Zudem widerlegten die deutschen Test-Redakteure Steve Jobs Aussage, dass alle Smartphones in gleichem Maße von dem Signalverlust getroffen seien. Eine Untersuchung zweier weiterer Geräte zeigte, dass der Empfang bei starker Umklammerung zwar sank, aber eben nur um etwa 25 Prozent.
Design vor Funktionalität
Der Grund für die Empfangsprobleme des Geräts liegt in seinem Design. Denn der schicke Metallrahmen des iPhones ist auch gleichzeitig seine Antenne. Direkte Berührungen störten den Empfang, ähnlich wie beim Radio argumentieren die Test-Redakteure. Zudem kann der Hautkontakt die Antennen für Bluetooth, Wlan, GPS oder UMS im Metallrahmen miteinander verbinden – was den Empfang noch stärker beeinträchtige.
Heftige Kritik und Spot für Apples Design-Entscheidung und die Aussage, dass das Empfangsproblem alle Smartphones treffen, hagelte es deshalb von der Konkurrenz. «Apple hat bestimmte Design-Entscheidungen getroffen und sollte die Verantwortung dafür übernehmen anstelle RIM und andere in die Situation hineinzuziehen», erklärte Blackberry-Hersteller RIM. Nokia reagierte mit Humor und zeigte im Unternehmensblog, dass Kunden des finnischen Unternehmens ihre Mobiltelefone halten könnten wie sie wollten, schließlich habe man die Geräte zum Telefonieren konzipiert.
Bumper hilft, Update nicht
Comsumer Reports empfiehlt zu dem Vorgängermodell iPhone 3GS zu greifen, bei dem das Problem ebenfalls nicht so stark auftauche. Wer ein iPhone 4 habe, sollte den linken unteren Rand einfach abtapen. Abhilfe verspricht auch Apple-Guru Jobs: Jeder iPhone-4-Nutzer werde kostenlos mit der Schutzhülle «Bumper» ausgestattet, die den Metallrahmen des Geräts umspannt. Consumer Reports bestätigte unterdessen, dass dieser Schutz den Signalverlust lindert.
Apple selbst führte «Antennagate» nicht auf das Design zurück, sondern auf fehlerhafte Software. Durch einen Fehler bei der Berechnung der Anzeige werde das Signal zum Teil deutlich stärker dargestellt als es tatsächlich sei. Mit dem Software-Update auf iOS 4.0.1. wollte Apple das Problem beheben. Die US-Blogger von MobileCrunch widerlegen jedoch, dass das Update das Empfangsproblem löst.
ham/ivb/news.de/dpa
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ich haße steve jobs und alle die apple kaufen das sind sehhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhr viele denn sie sind alle geistesgestört einschl.s jobsder die leute nur verarscht
jetzt antwortenKommentar meldenWer kauft auch schon den Apple-Scheiss? Doch nur Leute, die "in" sein wollen und zuviel Geld haben. Bloeder iKram.
jetzt antwortenKommentar meldenDas nenn ich doch mal einen vorbildlichen Apple Gegner. Dann hab du auch noch viel Spass mit deinem iPhone 2G.
jetzt antwortenKommentar meldenIch habe die neue Software 4.0 auf mein 3GS geladen seit dieser Zeit verstehen meine Gesprächsteilnehmer mich kaum noch, so leise kommt meine Stimme an. Ich selber höre alle sehr deutlich. Wo kommt das her??
jetzt antwortenKommentar meldenDa bin ich ja froh, das ich der iVersuchung standgehalten hatte und bei meinen iPhone 2G geblieben bin. Auch mein 4 1/2 Jahre altes W300i ist ein treuer Begleiter. Wünsche der iSekte viel Spaß mit dem iSektenchef iJobs. Auf das Ihr noch viel iEuros der iSekte und natürlich der iT-Mobile gebt.
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