Ein kühles Händchen bewahren
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Von news.de-Redakteurin Sophia Sieber
Artikel vom 05.07.2010
Nicht nur Aufregung, auch sommerliche Temperaturen lassen die Hände schwitzen. Für Schreibtischtäter gibt es eine praktische Lösung: eine Computermaus mit eingebautem Ventilator. Ob sich der Kauf lohnt, lesen Sie hier.
Mit schweißnassen Händen kämpfen derzeit nicht nur aufgeregte Zeitgenossen, sondern auch Schreibtischtäter und Gamer. Doch was tun? Schließlich kommt nicht jeder wie George W. Bush in den Genuss, sich die schweißnassen Hände an Bill Clinton abzuwischen. Tatsächlich gibt es aber auch für den Otto Normalverbraucher eine Lösung - und die verschandelt nicht mal die Kleidung von Kollegen.
Eine Computermaus mit eingebautem Ventilator schafft Abhilfe. Das von uns getestete Modell kommt aus dem Haus Dicota und ist für etwa 24,90 Euro zuzüglich Versandkosten zu haben. Der Luftstrom, der direkt auf die Handflächen geblasen wird, ist sehr angenehm, allerdings etwas zu schwach. Wer seine Hand direkt auf dem Mausrücken auflegt, der spürt von dem kühlenden Innenleben nichts mehr, sondern hört es nur noch: Die Vent klingt ein wenig nach Notebook-Lüfter. Ob diese zusätzliche Geräuschkulisse im Büro oder zu Hause ertragbar ist, ist eine sehr subjektive Ermessenssache. Überhören kann der Nutzer das Gerät allerdings nicht.
Die Maus arbeitet mit einem Laser mit einer Auflösung von 1600 dpi und wiegt gerade einmal 110 Gramm. So präzise und leicht ist sie auch für den mobilen Einsatz am Note- oder Netbook gut gerüstet. Eine Gummibeschichtung und das breite gewölbte Heck sorgen dafür, dass die Vent angenehm in der Hand liegt.
Bei der Ganzjahresmaus können Nutzer den Lüfter natürlich ein- und ausknipsen. Dazu gibt es ein Mini-Schalterchen an der Unterseite. Das ist aber nur schwer erreichbar, so dass gerade große Männerhände ihre Schwierigkeiten haben werden. Doch nicht nur der Ventilator-Schalter fällt bei der Vent etwas knapp aus, auch das USB-Kabel ist unkomfortabel kurz. Fast schon zu kurz, um es an den USB-Buchsen an der Rechnerrückseite anzuschließen und auf dem Schreibtisch noch genügend Bewegungsfreiheit zu haben. Gerade wer mit der Maus spielen will, kommt hier schnell an seine Grenzen.
Fazit: Die Vent-Maus bringt zwar eine leichte Abkühlung für die Hände, der Lüfter dafür aber auch zusätzlichen Lärm ins Büro. Wer damit leben kann und will, der bekommt ein leichtes Arbeitsgerät, das angenehm in der Hand liegt. Weitere Raffinessen wie praktische Daumentasten fehlen.
/ivb/news.de
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