Kleinigkeiten für unterwegs
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Von news.de-Redakteurin Sophia Sieber
Artikel vom 29.06.2010
Wer viel auf Achse ist, der braucht einen Rechner, der ebenso reisefreudig ist. Leicht sollte er sein und klein. Die Auswahl unter den Mini-Laptops - den Subnotebooks - ist groß: Sie reicht vom leistungsschwachen Netbook bis zum mobilen Alleskönner.
Wer vor dem Kauf eines neuen mobilen Rechners steht, hat die Qual der Wahl. Notebook ist nicht mehr gleich Notebook. So unterteilen die Redakteure des Computermagazins c't die Laptops grob in drei verschiedene Kategorien: Netbooks, Thin-and-Light-Notebooks und solche leistungsstarken Subnotebooks mit einer Bildschirmdiagonalen bis zu 13,3-Zoll. Gemeinsam haben die Geräte, dass sie perfekte mobile Begleiter sind, dabei aber ganz unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen.
Tipper und Texter
Wer weder Videos schneiden noch ständig Bilder bearbeiten will, sondern lieber in die Tasten haut, dem reicht ein einfaches Netbook. Diese günstigen Vertreter gibt es schon für um die 250 Euro. Mit Einschränkungen müssen Nutzer aber leben, einen richtigen PC können die Kleinen lange nicht ersetzen. Standard bei den Netbooks seien Intel-Atom-Prozessoren, die langsamsten derzeit erhältlichen Rechenwerke, so die c't.
Nicht nur Bild- und Videobearbeitung gehören nicht zu ihren Stärke, auch das Abspielen von Bewegtbildern sei eine Gratwanderung. Flashwerbung macht den Netbooks ebenfalls zu schaffen, was gerade beim Surfen stören kann. Zum Kunden kommen die Kleinen mit dem Betriebssystem Windows 7 Starter. Dem Prozessor geschuldet, seien nur Bildschirmdiagonalen von 10 Zoll bei einer üblichen Auflösung von 1024 x 600 Pixeln drin.
Die Tester der c't haben drei Netbooks genauer unter die Lupe genommen. Darunter auch den Asus EE PC 1001P. Der Kleine kostet etwa 250 Euro und ist damit relativ günstig. Er hält etwa zehn Stunden durch. Nicht ganz soviel schafft der MSI Wind 160. Das Gerät im Edel-Design verfügt über Strom für etwa neun Stunden, sei aber durch den überstehenden Akku umständlich zu transportieren. Etwa 400 Euro müssen Käufer einplanen. Konkurrenz kommt von HPs Mini 5102: Sein matter Bildschirm biete eine hohe Auflösung. Acht Stunden lang hält sein Akku durch. Obwohl das Mini das teuerste Gerät im Test ist, gehe der Preis für das Gebotene in Ordnung.
Für arbeitende Unterwegsseier mit Anspruch
Etwas mehr drauf haben die sogenannten Thin-and-Light-Notebooks. Sie arbeiten mit ULV-Prozessoren, deren Rechenleistung deutlich über der des Atom liege. Maximal sollten sie 13-Zoll-groß sein. Laut c't ist bei allen Bildschirmdiagonalen eine alltagstaugliche Auflösung von 1366 x 768 Pixeln Standard. Wer unterwegs ein Spielchen wagen will, kann getrost zu dieser Notebook-Variante greifen. Die Tester raten, dann aber darauf zu achten, dass ein zusätzlicher Grafikchip an Bord ist. Der schlägt allerdings wieder auf die Akku-Leistung.
Zu den aktuellen Vertretern dieser Variante zählt die c't unter anderem Acers Aspire One 721. Im Gerät arbeitet kein Intel-Prozessor, sondern ein Athlon Neo aus dem Hause AMD. HD-Videos machten auf dem spiegelnden Display eine gute Figur, dank HDMI-Anschluss könnten diese auch auf größeren Bildschirmen verlustfrei angeschaut werden. Manko des Acers ist seine kurze Akku-Laufzeit: Im Test hielt der Aspire nur etwa vier Stunden durch. Das Modell kommt laut c't im Juli auf den Markt.
Leistung, Leistung, Leistung
Klein und trotzdem leistungsstark, das sind die Subnotebooks mit Intels Core-i5-Prozessoren und einer Bildschirmdiagonalen von 13,3-Zoll. Laut c't-Reakteuren können diese Powerminis schwerer und dicker sein, als ihre Thin-and-Light-Kollegen, sie müssen es aber nicht. In puncto Akkuleistung gibt es keine Abzüge. Auch aktuelle Spiele könnten problemlos gezockt werden, dafür sorge meistens ein zusätzlicher Grafikchip aus dem Hause AMD oder Nvidia.
Apples Macbook ist in diese Kategorie einzuordnen. Die c't-Tester loben das Gerät für eine einfache Steuerung dank großen Multitouchpads. Allerdings sei Apple bei der Schnittstellen-Ausstattung etwas knauserig: So gebe es unter anderem nur zwei USB-Buchsen, einen Audio-Ausgang und nur eine LAN-Buchse. Kartenleser? Fehlanzeige. Der Prozessor ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, auch der integrierte Grafikchip mache bei aufwendigeren 3D-Welten nicht mehr mit. Etwa zehn Stunden Akkulaufzeit bietet das Macbook. Für etwas mehr als 1000 Euro ist es zu haben.
Aktuelle Konkurrenz kommt unter anderem von Asus. Der Hersteller schickt mit dem U30JC ein Gerät auf den Markt, das mit seiner Akkulaufzeit von neun Stunden mit aktuellen Netbooks mithalten könne. Allerdings mäkeln die Tester am spiegelnden Display und am hohen Gewicht von 2,2 Kilogramm. Etwa 900 Euro muss man für das Gerät mit Core-i5-Doppelkern und Nvidias GeForce 310M einplanen.
ham/reu/news.de
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