Zukunft im Mini-Tank
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Von news.de-Redakteurin Sophia Sieber
Artikel vom 10.05.2010
Bis die ersten Autos serienmäßig mit Wasserstoffmotor ausgestattet sind, werden wohl noch einige Jahrzehnte ins Land gehen. Mit dem H-Racer kann man die Wartezeit überbrücken und schon mal das Tanken üben.
Wasserstoff gilt als der alternative Treibstoff der Zukunft. Das chemische Element ist dem Benzin in vielerlei Hinsicht überlegen: Schädliche Abgase entstehen bei seiner Verbrennung nicht, er ist unerschöpflich vorhanden und der Wirkungsgrad von Wasserstoffverbrennungsmotoren ist höher als der herkömmlicher Benzinmotoren. Trotzdem fahren auf unseren Straßen kaum Wasserstoffautos. Lediglich Mazda und BMW haben solche Fahrzeuge zur Serienreife gebracht. Kaufen kann man diese Autos allerdings nicht.
Die Wartezeit kann man wenigstens spielerisch sehr gut überbrücken. Das Miniaturauto H-Racer gewöhnt seine Käufer schon mal an die neue Technologie. Dank einer eingebauten 0,3-Watt starken Brennstoffzelle wandelt das Auto den Wasserstoff in Strom um. Da Wasserstoff auf der Erde nur gebunden vorhanden ist, kommt der H-Racer mit eigener Tankstation. Der dort integrierte Elektrolyseur zerlegt Wasser zu Wasserstoff und Sauerstoff. Über eine Solarzelle oder eine Batterie wird diese Vorrichtung mit Energie versorgt. Ist der Mini-Renner einmal vollgetankt, dann hält er etwa vier Minuten durch und schafft etwa sieben km/h.
Wer spielerisch Wissenschaft erleben will, der sollte mit einem Schraubenzieher umgehen können, denn der H-Racer kommt als Bausatz. Gesteuert wird er wie die gewöhnlichen Spielzugautos über eine Fernbedienung. Der Online-Shop getdigital.de hat den Flitzer für 99 Euro im Angebot.
kab/ivb/news.de
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