Eene meene muh, jetzt browst du!
Wollen Sie wissen, wie es bei dem Thema weitergeht?Wir informieren Sie gerne kostenlos.
Von news.de-Redakteur Karsten Busch
Artikel vom 11.03.2010
Am 17. März sollen alle Windows-Nutzer vor der Wahl stehen: Welchen Browser wollen sie nutzen? Manche erhalten die Meldung schon jetzt, wenn sie das Windows-Update ausführen. Doch welche Browser stehen überhaupt zur Verfügung?
Schon vor dem eigentlichen Stichtag, dem 17. März, hat Microsoft mit der Auslieferung des Auswahldialogs begonnen. Betroffen sind davon Nutzer, die den Internet Explorer als Standardbrowser eingestellt haben und manuell Windows-Updates durchgeführt haben. In wenigen Tagen werden aber alle Nutzer mit dem Menü und einer Liste von Webbrowsern konfrontiert worden sein. Diese ist ebenfalls auf der Seite browserchoice.eu zu finden und über diese kann auch die Installation vorgenommen werden.
Hintergrund des Ganzen ist eine kartellrechtliche Entscheidung der EU, nach der die Hersteller anderer Browser durch die starke Einbindung des Internet Explorer in Windows benachteiligt würden. Microsoft wurde dazu verdonnert, den Nutzern künftig Alternativen anzubieten.
Rotationsprinzip und Hackordnung
Nun ist es also soweit, und den Anwender erwartet früher oder später ein großes Fenster mit einer Auswahl an Browsern, die installiert werden können. Die fünf größten stehen dabei an erster Stelle, aber in zufälliger Reihenfolge, um keinem Anbieter Vorteile zu verschaffen. Schiebt man den Scrollbalken im Fenster nach rechts, tauchen sieben weitere, kleinere Browser auf, ebenfalls in zufälliger Reihenfolge.
Von diesen Underdogs dürfte einzig das Programm Flock noch einige Bekanntheit erlangt haben. Flock basiert auf Firefox und versucht, weitmöglichst soziale Netzwerke und die persönlichen Kontakte in den Browser einzubinden. Die anderen sechs dürften nur sehr erfahrenen Nutzern bekannt sein - was aber nicht gegen sie spricht. Der Otto-Normalnutzer kann hier zum ersten Mal bequem einen Blick über den Tellerrand wagen - und den Direktvergleich zu den bekannten Kandidaten.
Der Kampf zwischen den «Big Five», also den Platzhirschen, lässt sich teils auch an der Browserbeschreibung im Auswahlfenster ablesen. Firefox teilt Seitenhiebe aus, Microsoft setzt auf die langjährige Marktführerschaft. Googles Chrome, Apples Safari und Opera dagegen halten sich raus und werfen ihre Innovationen in die Waagschale.
Zum Thema
Thema verfolgen »
Artikel kommentieren
Der Browser hat viel zu erzählen, das Handy auch: Was online ist, kommuniziert. Doch wer kontrolliert mehr ...
Freiheit für Windows-Nutzer: Das Diktat des Internet Explorers endet im März, dann kommt die mehr ...
big five? explorer hat zu viele lecks, chrome spioniert einen aus, safari versucht zusätzliche software zu installieren. es bleiben wohl nur firefox und opera als ernstzunehmende browser.
jetzt antwortenKommentar melden