Das Wedeln veredeln
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Von news.de-Redakteurin Sophia Sieber
Artikel vom 26.02.2010
Bretter, die mitdenken und GPS-Navis, die den Weg zur besten Piste weisen: Beim Skifahren kommt es heute immer mehr auf die richtige Technik an.
Genauso wie ein Jogging-Schuh nicht einfach nur aus einer Sohle und ein bisschen Stoffbezug besteht, bestehen die modernen Ski heute nicht einfach mehr nur noch aus Holz, Polyester oder Karbon - aktuelle Skimodelle sind dank Chip auch noch intelligent. Der High-End-Ski «Chip 71» des Sportartikelherstellers Head passt sich automatisch der Pistenart, der Schneebeschaffenheit und der Fahrgeschwindigkeit an.
Das funktioniert dank «Intelligence Chip Technology»: Das Herzstück bildet ein Microchip plus intelligente Fasern, sogenannte Intellifibers. Was diese von anderen Materialien unterscheidet, ist ihre Fähigkeit, mechanische Energie in elektrische umzuwandeln. Je härter man fährt, desto mehr mechanische Energie wird umgewandelt und umso spürbarer sind die «intelligenten» Reaktionen des Ski.
Angebracht sind die Intellifibers in einem 45-Grad-Winkel vor der Bindung. Sie sorgen dafür, dass sich die Bretter bei einer Drehung maximal versteifen und die Kanten tiefer in den Schnee gedrücken werden. Gleichzeitig wird der Ski so bei hohen Geschwindigkeiten stabilisiert. Der Microchip im Ski verstärkt diese Effekte noch: Er sammelt die elektrische Energie der Intellifibers, verstärkt sie um ein Vielfaches und schickt sie zurück in die intelligenten Fasern.
GPS-Ski-Navi führt sie durch das Ski-Gebiet
Wer mit so einem High-End-Ski unterwegs ist, den interessiert sicher auch, wie sich damit seine Performance im Schnee verbessert. Dabei helfen kann das GPS-Ski-Navi «Satski» des britischen Herstellers Satsports. Die Applikation gibt es für Smartphones mit Windows-Mobile- oder Android-Betriebssystem und nutzt den GPS-Chip des Smartphones, um den Wintersportler mit den wichtigsten Informationen zu Ski-Gebiet und Fahrverhalten zu versorgen.
Es gibt seinem Nutzer eine ausführliche Routenführung, liefert Angaben zu den Höhenmetern, der maximalen Geschwindigkeit, den zurückgelegten Kilometern oder navigiert zu Restaurants, dem nächsten Lift und anderen interessanten Orten abseits der Piste. Der «Satski» ermöglicht Anfängern und Fortgeschrittenen eine sinnvolle Planung ihres Ski-Tages. Beispielsweise lässt sich so einfacher an schwarzen Strecken vorbei manövrieren.
Satsport hält mittlerweile Kartenmaterial zu fast 300 Pisten bereit. Je nachdem wieviele Karten und wie lange man diese benötigt, kann aus drei verschiedenen Paketen, «Bronze», «Silber» und «Gold», gewählt werden. «Bronze» enthält Material zu einem Ski-Gebiet für zwei Wochen, für ein Android-Handy werden dafür dann 6,50 fällig, die Windows-Version ist etwa 2 Euro teurer. «Silber» kostet für beide Varianten 10 Euro: Es gilt für ein Jahr und ein Ski-Gebiet. «Gold» liefert Karten zu allen verfügbaren Skigebieten für ein Jahr und kostet etwa 12 Euro.
oro/ivb/news.de
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