Nokia hui, Nintendo pfui
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Von news.de-Redakteurin Sophia Sieber
Artikel vom 11.01.2010
Sie sagt, welcher der großen Technik-Hersteller auf unsere Umwelt achtet oder wer wertvolle Ressourcen sinnlos verschleudert: die Grüne Liste von Greenpeace. Wer in diesem Jahr besonders in Ungnade gefallen ist und warum, verrät news.de.
Es liegt im Trend, ein Freund der Umwelt zu sein. Erkannt haben das auch die großen Hersteller von Fernsehern, Handys oder Laptops und versehen ihre Produkte mit Namenszusätzen wie «Green Heart» oder grünen Pflanzensymbolen, um an der Umweltfreundlichkeit ihrer Produkte keinen Zweifel zu lassen.
Seit 2006 entlarvt Greenpeace mit seiner Grünen Liste Umweltsünder. In dem dazugehörigen Ranking untersucht die Non-Profit-OrganisationIst eine gemeinnützige Organisation ohne Gewinnabsichten. die Unternehmenspolitik der 18 führenden Technikhersteller in puncto Chemikalien, Recycling und Klimawandel.
Umweltfreundliche Handys
Lob gab es für die Handy-Hersteller Nokia und Sony Ericsson. Ersterer konnte dabei seine Spitzenposition verteidigen und überzeugte die Umweltaktivisten von Greenpeace vor allem mit dem Verzicht auf giftige Flammschutzmittel oder Chlorverbindungen.
Sony Ericsson konnte im Vergleich zur Bronzemedaille im Vorjahr aufholen und landet auf dem zweiten Platz des Ökorankings. Wie Nokia überzeugte das Unternehmen mit dem Verzicht auf giftige Chemikalien und der Energieeffizienz seiner Handy-Modelle.
Umweltsünder lernen nicht
Wie auch schon in den vergangenen Jahren tummeln sich auf den beiden letzten Plätzen Software-Hersteller Microsoft und Konsolenbauer Nintendo. Sie überzeugen weder mit einer guten Energieeffizienz noch mit dem Verzicht auf gefährliche Schadstoffe.
Im Mittelfeld des Greenpeace-Rankings finden sich Unternehmen wie Philips, Apple, LG oder Sony. Einen großen Absturz erlebte dabei Samsung: Der Hersteller ist auf Platz neun gefallen und das, obwohl das Unternehmen im Vorjahr den zweiten Rang für sich gewinnen konnte. Grund hierfür ist laut Greenpeace das fehlende Engagement gegen gefährliche Stoffe.
Apple wiederum konnte vom neunten auf den fünften Platz klettern. Das einst heftig von Greenpeace kritisierte Unternehmen punktet nun mit energieeffizienten Geräten, die nicht schadstoffbelastet sind.
kab/reu/news.de
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