Kaufberatung MP3-Player Süßer die MP3-Player nie klingen

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum - deshalb ist ein MP3-Player auch ein so gutes Weihnachtsgeschenk: Er macht Musik allgegenwärtig. News.de zeigt, worauf es beim Kauf ankommt.

Kaufberatung MP3-Player (Foto)
So finden auch Sie den richtigen. Bild: iStock

Wenn sie aktiv sind und ihr Player der tägliche Begleiter beim Sport sein soll, dann bietet sich eher eine kompakte Form an. In der häufig schon beigelegten oder im Zubehörhandel erhältlichen Armschlaufe untergebracht, stört ein kleines Gerät kaum noch beim Laufen. Die Redaktion des Computermagazins Chip hat in dieser Kategorie Miniplayer einen Preis-Leistungs-Tipp parat. Der Sony S638FB (8 Gigabyte) lieg bei etwa 130 Euro und sei ein «Marathon-Floh mit einer ordentlichen Laufzeit». Dazu kommen ein kratzfestes Gehäuse und eine gute Ergonomie.

Glatt um die Hälfte billiger wirds mit unserem Geschenktipp des Tages - bei guter Qualität und einigen Vorzügen. Soviel sei hier schon verraten.

Kaufberatung MP3-Player: Der pefekte musikalische Begleiter

Wer mehr als einen reinen Musikspieler und auch Fotos oder Videos schauen will, der braucht ein gutes Display. Wunder darf man von den briefmarkengroßen Bildschirmen der Miniplayer nicht erwarten – ein großes Modell muss her. Die Stiftung Warentest bescheinigt in dieser Klasse dem iPod Touch (8 Gigabyte, ab 170 Euro) und dem Archos 5 (60 Gigabyte, ab 230 Euro) ein gutes Bild. Der Archos hat ein 4.8 Zoll großes Display, das entspricht einer Displaydiagonalen von 12,2 Zentimetern, der iPod bietet etwa neun Zentimeter. Beide sind also echte Multimediaplayer mit vielen Extras und passen nicht mehr so einfach in die Hosentasche.

Welche Musik- und Videodateien soll er können?

Mp3 ist zwar das populärste Format für Musik, aber längst nicht mehr das einzige. Spätestens wer im Internet Musik kauft, trifft auf Dateiendungen wie m4p (Apple Itunes), aac (verschiedene Shops), Microsofts wma-Format mit integriertem Kopierschutz oder spezielle Hörbuchformate wie das namens aa von Audible.

Alle Player unterstützten das mp3-Format, die meisten guten auch noch kopiergeschütztes WMA und dann steht der Käufer auch schon vor der Entscheidung: Kaufe ich meine Musik im passenden Format ein oder kann ich diese in eines umwandeln, das mein Player kann? Letzteres ist mit kopiergeschützten Dateien meist nicht möglich und nicht erlaubt. Allerdings verzichten immer mehr Onlineshop auf einen Kopierschutz und machen den Kunden das Leben so leichter. Shops mit speziellen Formaten (Audible) stellen ihren Kunden teils Listen mit unterstützten Geräten zur Verfügung.

Exotischere Formate wie Flac oder Ogg sind eine nützliche Zugabe für all jene, die viel Wert auf guten Klang legen. Ogg ist der freie Konkurrent des MP3-Formats und quetscht die Musikdateien bei gleicher Qualität noch ein wenig enger zusammen. Das Flac-Format verkleinert die Musik ohne Verluste, dafür sind die Dateien vergleichsweise groß. Beide Formate werden zunehmend populärer - Ogg wird von den künftigen Firefox-Browsern als Standard-Abspielformat genutzt und die im Dezember erscheinende Beatles-Diskografie auf einem USB-Stick setzt auf das Flac-Format.

Für Videofans gibt es vor allem eine Maxime beim Playerkauf: Das Gerät muss so viele Formate wie möglich unterstützen oder der Hersteller liefert eine gute Software zum Umwandeln in die benötigten mit. Denn im Wirrwarr der zahllosen Videocodecs und -dateien kann man sich kaum noch auf einen Favoriten festlegen, zu verschieden sind oft die Quellen, aus denen die Filme kommen.

Von Akku bis Speicher

Mittlerweile sind auch Player mit einer hohen Speicherkapazität relativ billig. Festplatten sind für reine Musikspieler kein Thema mehr. Denn die überall verbauten Flashspeicher haben sehr hohe Kapazitäten, sie verbrauchen weniger Energie und sind resistenter gegen Erschütterungen als Festplatten. Player mit 16 Gigabyte gibt es schon unter 100 Euro. Wem das partout nicht reicht, der wird um einen Player mit Festplatte nicht drumherum kommen. Sie haben Kapazität von bis 160 Gigabyte (iPod) oder mehr (größere Videoplayer) - und damit Platz für die gesamte Musiksammlung.

Wer ständig unterwegs ist, der braucht auch einen Player, der bei der Laufzeit mithalten kann und dessen Akku nicht schon nach ein paar Stunden schlapp macht. Hier empfiehlt Chip den Samsung YP-Q2 mit einer Akkulaufzeit von 50 Stunden. Das reicht locker für eine Woche intensiven Musikhörens. Das Modell mit 16 Gigabyte gibt es ab etwa 105 Euro.

Der Klang macht's

Keine Frage, das entscheidende Kriterium ist die Klangqualität. Auch bei dieser liegt laut Einschätzung der Chip-Redakteure der Samsung YP-Q2 ganz weit vorn; brillieren kann auch der iPod Touch - auch beim anspruchsvollen Audio-Magazin. Das Modell mit 16 Gigabyte Speicher ist allerdings fast doppelt so teuer wie der Samsung. Klangpuristen freuen sich auch über gute Soundchips beim Sansa Fuze von Sandisk, beim GoGear von Phillips und auch die edleren Geräte von Cowon und Sony sind ganz vorne mit dabei.

Wer weniger als 100 Euro hat und beim Klang möglichst wenig Kompromisse eingehen will, schaut sich nach gut getesteten Playern mit 4 bis 8 Gigabyte um. Diese sind teilweise auch per Speicherkarte erweiterbar und unterstützten teilweise das audiophile Flac-Format. Der Speicherplatz reicht damit immer noch für mehrere Alben aus, häufigeres Musikwechseln muss aber in Kauf genommen werden.

Doch nicht nur der Player allein sorgt für ein wahres Klangerlebnis. Entscheidend sind auch die Kopfhörer. Viele mit dem Player gelieferte Sparmodelle klingen blechern, bassarm und verwaschen – kurz: furchtbar. Hier sollte man nicht knausern und zu Gunsten des Klanggenusses noch ein paar Euro extra investieren. Taugliche Kopfhörer gibt es schon um die 20 Euro, gute von 20 bis 50 Euro.

hem/news.de

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