Hoffnungsträger mit fehlender Strahlkraft
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Von news.de-Redakteur Frank Meinzenbach
Artikel vom 28.10.2009
LED ist das neue helle Licht: In Ampeln, Autorücklichtern und -scheinwerfern kommen Dioden genau so zum Einsatz wie in Flachbildfernsehern. Nun versuchen die Lampenhersteller, LEDs als Glühbirnenersatz fürs Zuhause zu etablieren.
Die Erwartungen an LED-Lampen sind hoch: Schließlich kennt man das klare helle Licht von Scheinwerfern oder Fahrradlampen. Doch im Heimbereich enttäuscht LED noch. Wie die Stiftung Warentest herausgefunden hat, leuchten die neuen Heilsbringer bei weitem nicht hell genug.
Das Problem ist technischer Natur: Weil die LEDs hitzeanfällig sind, können sie nur mit halber Kraft betrieben werden. Würde man sie im Optimalbereich betreiben, also mit mehr Strom versorgen, bräuchte man eine effektive Kühlung - oder die Lampen quittieren ihren Dienst vorzeitig.
Weniger Leistung bedeutet jedoch weniger Licht. Um den Unterschied zu normalen Glühbirnen oder Energiesparlampen zu zeigen, muss man sich von den Watt-Angaben verabschieden. Eindeutiger Gradmesser für die Helligkeit ist der Lichtstrom, der in Lumen angegeben wird.
Die hellste LED-Lampe mit einem normalen Schraubsockel (E27) schafft laut test derzeit 170 Lumen. Damit leuchtet sie schwächer als eine gewöhnliche 25-Watt-Birne, die 190 Lumen erreicht. 40-Watt-Lampen glühen mit 350, 60-Watt-Birnen mit 600 Lumen. Einziger Lichtblick war hier die LED-Lampe von Bioledex, die auf 662 Lumen kam. Sie kommt aber in der kleineren E14-Fassung und kann damit nicht in normale Deckenlampen geschraubt werden.
Auch ist fraglich, ob die Bioledex die beworbenen 55.000 Stunden Lebensdauer erreicht - darauf hat die test nicht geprüft. Allerdings sind zwei getestete Lampen schon sehr früh ausgefallen. Peinlich ist das vor allem für das Modell von Lemnis: Hier haben gleich beide Testexemplare nach weniger als 1000 Stunden den Dienst quittiert. Auf der Verpackung wirbt der Hersteller hingegen mit einer Lebensdauer von 50.000 Stunden. In solchen Fällen sollte man unbedingt den Kassenzettel aufbewahren und die Lampen umtauschen.
Riesiges Potenzial
Sollten die Probleme mit der Hitzeentwicklung gelöst werden, könnten LEDs zur echten Alternative werden. Bereits jetzt sind die Leuchtdioden wahre Stromsparwunder. Ihr Verbrauch lag im Vergleichstest der Stiftung Warentest zwischen 1,2 und 8,6 Watt. Weil sie deutlich dunkler als Glühbirnen und Energiesparlampen leuchten, sagt dieser Wert an sich noch nicht viel aus. Schaut man sich jedoch an, wie viel die LED aus einem Watt Strom herausholt, wird ihre Stärke erst ersichtlich: Die Bioledix quetscht 77 Lumen Helligkeit aus einem Watt. Zum Vergleich: Glühbirnen schaffen nur 6 bis 10 Lumen - der Rest geht als Wärme in die Luft.
Ein weiterer Vorteil ist, dass LEDs nicht so anfällig für Erschütterungen sind wie Glühbirnen. Glasscherben gehören bei den Leuchtdioden der Vergangenheit an. Der Vorteil gegenüber Halogenlampen ist, dass LEDs keine hohe Hitze entwickeln. An den kleinen Halogen-Spots hat sich schon so mancher die Finger verbrannt, außerdem besteht bei den Leuchten eine prinzipielle Gefahr, dass sie platzen oder zerbersten können.
Vorausgesetzt die Helligkeitsprobleme werden gelöst, kann die LED dann die Glühbirnen ersetzen? Viele Menschen sind gegenüber neuen Lampen skeptisch geworden, seit sie schlechte Erfahrungen mit den ersten Energiesparlampen gemacht haben. Doch hier kann die LED überzeugen: Schaltet man sie ein, ist sie sofort hell - im Gegensatz zur Energiesparlampe, die immer ein wenig Aufwärmzeit benötigt. Damit bieten sich LEDs nach Angaben des Verbrauchermagazins auch in Hausfluren oder an Häusereingängen an.
Dazu würde es LEDs geben, die ein angenehm warmes Licht abgeben, das der Glühbirne ähnelt. Auf den Verpackungen wird dann meist mit warm-weißem Licht geworben. Energiesparlampen wurde in der Verangenheit gern angelastet, dass sie ein unnatürliches Licht abstrahlen.
Letztlich kommen die Redakteure zu einem eindeutigen Urteil: Derzeit kann man mit Energiesparlampen noch mit Abstand am meisten sparen. Zum einen sind die LEDs mit Preisen zwischen 9 und 85 Euro sehr teuer, zum anderen haben sie eben noch nicht die Leuchtkraft, um eine der etablierten Lampen zu ersetzen. Deswegen lohnt sich die Anschaffung auch nur, wenn die LEDs lange und viel eingeschaltet werden.
news.de-Fazit: Die LED-Lampen eignen sich derzeit eher zur Beleuchtung einzelner Ecken eines Zimmers, an Energiesparlampen oder der Glühbirne kommt man noch nicht vorbei. Dafür fehlt den LEDs bislang die Leuchtkraft.
kab/news.de
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Ich habe vor kurzen eine Warmweis LED Lampe folgenden Typs gekauft: http://www.ledlager.de/LED_Birne_1000_Lumen_sehr_helle_LED_Lampe_A.php Zugegeben, häßlich ist sie aber sie macht ein sehr gutes Licht und erwärmt sich aufgrund der nicht auf voller Leistung betriebenen Einzel LEDs nur minimal. Angegeben wird eine Lichtleistung von 1000lm vergleichbar mit 100watt Glühbirne. Ich würde die Lichtleistung eher mit einer 75Watt Glühlampe vergleichen. Der Preis ist gewöhnungsbedürftig aber man darf hier nicht knausrig sein. Die Lampe brennt jetzt mindestens 7 Monate jeden Abend für ein paar Stunden
jetzt antwortenKommentar meldenKurze Info: Der Effekt in der Lavalampe funktioniert, indem die Hitze des Leuchtmittels ein Wachs schmilzt. Dann entstehen Auftriebseffekte: heißes Wachs steigt auf, erkaltet usw. Eine Lavalampe für eine LED braucht eine zusätzliche Heizung. Aber sind Ihre Lavalampen entscheidend für Ihre Raumbeleuchtung oder Ihren Stromverbrauch?
jetzt antwortenKommentar meldenAuch ich habe schon recht viele Lampen durch LED-Spots ersetzt. Schade dass die billig-Sparlampen vom schwedischen Möbelhaus doch so lange halten, neue Lampen gibts nur noch in LED-Form für mich !! Wen die Lichtfarbe stört sollte mal nach Warmweiss Ausschau halten.
jetzt antwortenKommentar meldenDie einzige wahre Sparlampe!! Mit dem Giftzeug von jetzt nicht zu vergleichen! Übrigens wurde LED Technik als Lampe in Australien eingeführt, nicht das Zeug, was es bei uns zur Zeit gibt. Platzt eine Sparlampe auf Gasbasis in den USA muss die Feuerwehr kommen und diese entsorgen, da viel Quecksilber drin ist. In Zukunft nur noch LED !
jetzt antwortenKommentar meldenin einigen Wochen werden die LED Haushaltlampen auf den Markt kommen. die Lampen sind nicht grösser wie die normal Lampen in 10W -15W - 25W - 40W-60W-75W-100W mit E14-E27-B22 Fassungen. In 24Volt 60Volt 240Volt Farben Warm weiss - Kalt weiss Lebensdauer 50 000 Brennstunden Unzerbrechlich- (Polycarbonat)
jetzt antwortenKommentar meldenBioledex gibt es nicht nur bis zu 600 Lumen (als Ersatz für eine 60W-Glühlampe), sondern auch 1.000 Lumen - leider sehr teuer, 45 Euro, aber ich habe bereits meine Beleuchtung im Haus umgestellt. "Energiesparlampen" habe ich noch 5 Stück im Einsatz - wenn sie kaputt sind, kommen auch Bioledex zum Einsatz. Von 30 gekauften Bioledex musste ich zwei zum Umtausch zurück schicken -sie fielen nach wenigen Tagen aus.
jetzt antwortenKommentar meldenVersucht doch mal mit ner LED-Glühbirne eine Lavalampe zu betreiben oO
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