RTL und Vox ab 1. November schärfer
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Am 1. November starten die Privatsender RTL und Vox ins hochauflösende Fernsehzeitalter. Das wird Besitzer eines Flachbildfernsehers freuen - allerdings nur, wenn sie eine Satellitenschüssel und einen HDTV-Receiver besitzen.
Ausgestrahlt werden die Programme über die HD+ genannte Plattform des TV-Satelliten-Betreibers SES Astra. In einem zweiten Schritt folgt dann auch die Konkurrenz von ProSiebenSat.1: Vom 1. Januar 2010 an senden Sat.1, Pro7 und Kabel 1 ihr Programm fünfmal schärfer. Mit dem Start der Olympischen Winterspiele schalten auch ARD und ZDF eigene HD-Kanäle auf.
Um die klareren Bilder empfangen zu können, braucht man neben dem Satellitenanschluss zwei Dinge: Einen modernen Flachbildfernseher oder Beamer und eine spezielle Empfangsbox für das hochauflösende Fernsehen. An der Satellitenschüssel selbst muss nichts verändert werden.
Ohne HDTV-Receiver geht nichts
Die Empfangsboxen gibt es bereits auf dem Markt. Zusätzlich ist eine neue Gerätegeneration geplant, die sogenannten HD+-Receiver. Mit diesen Geräten sichern sich die privaten Sender gegen Raubkopien der hochauflösenden Filme ab. Wer bereits einen HDTV-Receiver besitzt, kann diesen dennoch weiter verwenden.
Von den neuen Empfangsboxen mit HD+-Logo sollen bis Ende dieses Jahres sechs Modelle in den Handel kommen. Weil die HD+-Sendungen verschlüsselt übertragen werden, ist außerdem eine entsprechende Empfangskarte (Smartcard) notwendig. Die ersten zwölf Monate HD+ sind kostenlos. Für die weitere Nutzung wird eine Gebühr fällig: 50 Euro pro Jahr.
Altes Fernsehen bleibt
Wer das hochauflösende Fernsehen nicht möchte, für den ändert sich nichts. Alle Programme werden wie gehabt weiter ausgestrahlt. Besitzer eines Flachbildfernsehers sollten sich den Umstieg überlegen - für die Bildqualität lohnt es sich.
Leider sind die HD-Pläne der Privaten bislang nicht über den Rand der Satellitenschüssel hinausgegangen. Für die zahlreichen Haushalte mit Kabelanschluss gibt es noch keine Lösung, zumindest bislang. Das dürfte sich jedoch bald ändern.
fme/hem/news.de/dpa
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