Schutzsoftware PC vorm Hitzschlag bewahren

Wird es dem Rechner zu heiß, kann es zu Hardwareausfällen kommen. Dann schmoren Prozessoren oder Grafikkarten durch - und das kann teuer werden. Damit es gar nicht erst so weit kommt, gibt es einen kleinen Helfer, der die Temperatur überwacht.

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PC-Komponenten können sehr heiß werden. Wenn die Lüftung versagt, brennen sie durch. Bild: istockphoto

Der Hitzetod für PC oder Laptop droht keineswegs nur im Hochsommer. Wer seinen Rechner übertaktet oder häufig sehr anspruchsvolle Software einsetzt, sollte grundsätzlich ein waches Auge auf die Temperaturen im Inneren des PCs haben. Hier ist das Gratisprogramm HW Monitor eine Hilfe.

Jeder Rechner hat Temperaturfühler für die wichtigsten Komponenten wie Mainboard, Prozessoren, Grafikkarten oder Festplatten. Der HW Monitor liest die Werte der Temperaturfühler aus und überprüft, ob die Bauteile noch im toleranten Bereich liegen oder ob die Grenze zu kritischen Werten schon überschritten wurden. Zur Vermeidung von Schäden sollte zum Beispiel der Prozessor nicht wärmer als 64 Grad werden.

Neben den Temperaturen wirft das Programm einen kritischen Blick auf die Spannungen, den Zustand der Festplatten und auf die Lüftergeschwindigkeiten. Arbeitet ein Rechner zu laut oder stürzt regelmäßig ab, lohnt es sich, mit dem HW Monitor zunächst prüfen, ob die Lüfter noch funktionieren und welche Temperaturen im Inneren herrschen.

Staub verursacht Hitze

Oft genügt es, die Lüfter und andere Bauteile zu entstauben, damit die Temperaturen (und damit Lüftergeschwindigkeiten und Temperaturen) sinken. Dazu muss man das Gehäuse aufschrauben und den kleinen Ventilator an der Rückwand vorsichtig mit einem Pinsel von Dreck und Staub befreien.

In vielen Fällen ist jedoch nicht der Staub Schuld, sondern eine schlechte Standortwahl. Computer - egal ob PC-Turm oder Laptop - brauchen Raum zum Atmen. Die Hitze kann nur richtig entweichen, wenn sich der heiße Luftstrom hinter den Lüftungsschlitzen nicht staut.

Das gilt insbesondere für Notebooks, die auf eine gute Belüftung angewiesen sind. Deswegen sollten die Kleinrechner niemals auf einer Decke betrieben werden, da die Fasern die Kühlschlitze verstopfen könnten. Die besondere Kühlplatten zum Unterschnallen sind für den Normalgebrauch überflüssig, einzig Spieler sollten sich eine Anschaffung überlegen.

fme/sgo/news.de/dpa

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