Facebook-Telefon schlägt G1 und Co.
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Von news.de-Redakteur Karsten Busch
Artikel vom 20.02.2009And the winner is... kein Technikprotz von Nokia, nicht das G1 und kein anderes Smartphone. Nein, ein Außenseiter in schlichtem Gewand gewinnt den Jurypreis der Handymesse in Barcelona - dank besonderer Fähigkeiten.
Das INQ1 ist ein recht normales SlidertelefonTelefon mit Schiebetastatur , aber es hat Fähigkeiten, die es zum Wegweiser für die Handyzukunft machen – jenseits von SmartphoneSmartphones sind streng genommen Mobiltelefone mit erweiterten Fähigkeiten - zum Beispiel für die Verwaltung von Kontakten, Terminen und Aufgaben (sogenannten PIM-Funktionen), sowie multimedialen oder internetbasierten Anwendungen. Sie benutzen meist ein spezielles Betriebssystem, welches die Installation weiterer Programme erlaubt (Symbian OS, Windows-Mobile, Android). Der Begriff Smartphone wird aber oft auch synonym verwandt für Geräte anderer Gattungen, zum Beispiel Organizer oder PDAs mit Telefonfunktionen. , Blackberry und Touchscreen. Das meint zumindest die Jury der Handymesse Mobile Word Congress in Barcelona und sie zielt damit vor allem auf die Communityfunktion des INQ1. Die mache es einzigartig. Das berichtet der New Zealand Herald in seiner Onlineausgabe.
Denn während die Konkurrenz mit technischen Spielereien und durchaus sinnvoller Touchscreenbedienung glänzen will, löst das INQ1 eine Bremse, die in der Mobilfunkbranche noch viel zu fest sitzt. Es integriert ab Werk populäre Internet-Communitys (facebook, last.fm, MSN Live), Instant Messenger (Google Messenger, Skype) und Internettelefonie (Skype) in sein Gesamtkonzept. E-Mails direkt aufs Handy (Push-Mail) á la Blackberry gehört schon fast selbstverständlich dazu. Rund wird das ganze Paket, weil alle Dienste ganz selbstverständlich in das Telefon integriert sind.
«Wir wollten dem Markt damit ein Signal senden», sagt Francisco Jeronimo, einer der Preisrichter, «dass nicht nur die Technik künftig entscheidend ist, sondern es sind die Dienste auf dem Telefon, das Erlebnis für den Nutzer.» So würde in der Kontaktliste angezeigt, ob ein Teilnehmer gerade im Chatprogramm, bei Skype oder bei Facebook online ist, erläutert Jeronimo.
Einen Eindruck vom Telefon verschafft die interaktive Flash-Demonstration auf der Seite des Mobilfunkbetreibers 3.
Das INQ1 ist vorerst nur beim Prodiver 3 im Ausland erhältlich. Ob das Telefon auch in Deutschland erhältlich sein wird und ob weitere Internetdienste unterstützt werden, ist noch offen.
seh
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find ich aber auch!
jetzt antwortenKommentar meldenWieso heißt das Ding denn Facebook-Telefon? Das klingt ja, als wenn das von Facebook entwickelt wurde. Ganz schön verwirrend.
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