Öko-Laptop Asus baut Bambusbook

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Flottes Ökonotebook: außen Bambus, innen Leistung. Bild: news.de

Von Frank Meinzenbach
Die Designstudie von vergangenem Jahr war kein PR-Gag – Asus wird sein Bambus-Notebook tatsächlich auf den Markt bringen. Schmuck ist die Holzkiste, und wenn sich die Ankündigungen des taiwanesischen Herstellers bewahrheiten, dürfte sie nicht nur Ökos oder Feng-Shui-Surfer ansprechen.

Was ist mittlerweile nicht schon alles normal: Plastik, Metall, Klavierlackoptik, Special-Editions mit Verzierungen von Künstlern, grün, rot, blau, orange - die Hersteller müssen sich immer mehr einfallen lassen, um sich äußerlich von der Konkurrenz abzuheben. Asus will nun beweisen, dass sich Bambus zu mehr als nur Pandafutter eignet und damit ökologisch bewusste Käuferschichten erschließen.

Die Bambus-Edition lockt mit laminierten Bambusstreifen auf Display-Deckel und Handauflage. Sogar das Touchpad besteht aus Bambusfasern. Dabei besteht Asus darauf, dass die Holzverkleidung mehr als nur Verzierung ist: Das Material sei neben seinem geringen Gewicht sehr strapazierfähig, flexibel und vor allen Dingen recyclebar.

Doch Asus will mit seinem Bambusbook mehr sein, als nur schick: Auch das Innenleben verspricht Ökoeffizienz. Die Taiwanesen haben versucht, die optimale Balance zwischen Leistung und Energieverbrauch zu finden. Unter der Bezeichnung Super Hybrid Engine versteckt sich eine moderne Stromsparfunktion. Die Technologie analysiert fortlaufend alle Programme und Aktionen und passt Spannung, Taktraten und Display-Helligkeit den Anforderungen an.

Öko-Laptop
Asus baut Bambusbook

Das soll vor allem die Akkus schonen und damit eine längere Betriebsdauer ermöglichen – Asus spricht hier von einer zwischen 35 bis 70 Prozent längeren Laufzeit als bei vergleichbaren Geräten, die Energieeffizienz soll eigenen Angaben zufolge um fast ein Viertel (23 Prozent) ansteigen. Allein durch eine bessere Abstimmung können diese Werte nicht erreicht werden, auch bei den Bauteilen achtet Asus auf nachhaltige Leistung. Ein stromsparender Core-2-Prozessor treibt das Notebook an und ein LED-Display verspricht bessere Bildqualität bei deutlich geringerem Stromverbrauch.

Mehr Einblick in das Innenleben wollte Asus bei der ersten Vorstellung des Bambus-Notebooks nicht geben. Fest steht bislang nur, dass eine 12-Zoll-Variante noch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen soll. Als Preis für die 1,6 Kilogramm leichte Klappkiste sind rund 2000 Euro im Gespräch.

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