In-Ohr-Kopfhörer im Test Geldwerte Pfropfen

Sie werden immer beliebter und bieten in der aktuellen Generation handfeste Vorteile: In-Ohr-Kopfhörer die den Gehörgang komplett verschließen. Wer diese für Handy oder mp3-Player nachrüsten will, muss nicht viel Geld ausgeben.

Leiser als die früheren Ohrhörer sind die In-Ohr-Modelle allemal - was Mitfahrer in der Bahn freut. (Foto)
Leiser als die früheren Ohrhörer sind die In-Ohr-Modelle allemal - was Mitfahrer in der Bahn freut. Bild: dpa

Von Ohrstöpseln für maximal 50 Euro dürfen Musikfans zwar keine Wunder erwarten, doch die Winzlinge sind ihr Geld wert, ergab ein Test von Stereoplay. Die Redakteure der Zeitschrift hatten neun Produkte dieser Preiskategorie getestet und bezüglich des Klangs alle in die «Obere Mittelklasse» eingestuft.

Selbst von den teils viel teureren Modellen schafften es nur einige in die nächsthöhere «Spitzenklasse». Beim Preis-Leistungs-Verhältnis schnitten die Billigohrhörer durchweg mindestens «gut» ab. Sennheisers CX 300 II erhielt ein «sehr gut», der RP HJE 350 von Panasonic schnitt sogar «überragend» ab.

Das Ergebnis von Stereoplay spiegelt die Ergebnisse früherer Tests anderer Magazine wieder: Teurere Modelle bieten für den Normalnutzer kaum hörbare Vorteile und lohnen sich kaum. Modelle im extremen Preisbereich von 150 bis 400 Euro schnitten oft entweder richtig gut oder überraschend schlecht ab.

Der news.de-Tipp: Käufer von In-Ear-Kopfhörern sollten sich vor dem Kauf zwingend nach den Testergebnissen ihres Wunschmodells erkundigen. Denn gefällt das erworbene Modell nicht oder passt es eher schlecht ins Ohr, wird es mit dem Umtausch schwierig. Viele Händler sehen die Ohrpfropfen als Hygieneartikel und verweigern den Umtausch nach Gebrauch.

Weiterführende Links:

Mehr Details zum Umtausch und zum Finden des richtigens Schnäppchens bietet der news.de-Einkaufsratgeber.

Aus dem Netz:

Die «Financial Times Deutschland» hat einfache und High-End-Modelle getestet.

kab/fme/news.de/dpa

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