Vier Tage zocken am Stück
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Von news.de-Redakteurin Mandy Hannemann
Artikel vom 19.08.2009
Welche Neuheiten sind auf der Gamescom zu sehen? Wie viele davon können begeisterte Spieler selbst ausprobieren. Vier Tage lang können sich Gamer und Neugierige diese Fragen in Köln selbst beantworten. Hier ein Blick auf Preise, Anreisetipps, Öffnungszeiten und Events.
Öffnungszeiten
Wer eingefleischter Gamer ist oder herausbekommen will, was eigentlich so faszinierend an Videospielen ist, der kann sich ab Donnerstag auf der Gamescom umschauen. Die Messe öffent an diesem Tag wie auch am Freitag von 10 bis 20 Uhr. Am Samstag stehen die Messehallen Besuchern von 9 bis 20 Uhr offen, am Sonntag von 9 bis 18 Uhr.
Eintrittskarten
Wer in Köln dabei sein will, muss sich entscheiden, ob er preisbewusst ist oder Geld keine Rolle spielt. Die Tageskarte kostet am Donnerstag und Freitag an der Tageskasse 12,50 Euro (Vorverkauf 10 Euro). Am Samstag und Sonntag sind 15 Euro fällig (Vorverkauf 13,50 Euro).
Ermäßigung gibt es für Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehr- und Wehreersatzdienstleistende, Rentner und Schwerbehinderte mit entsprechendem Nachweis. Die Tageskarte kostet dann am Donnerstag und Freitag an der Tageskasse 8 Euro (Vorverkauf 6 Euro), am Samstag und Sonntag 12,50 Euro (Vorverkauf 9 Euro).
Tageskarten für Kinder von sieben bis zwölf Jahren kosten an allen Besuchertagen 5,50 Euro, deren Eltern zahlen 10 Euro. Zudem gibt es ein Familienticket für 20 Euro.
Dauerkarten für die Gamescom kosten an der Tageskasse 31 Euro. Im Vorverkauf werden sie für 29 Euro angeboten.
Jugendschutz
Wer eine Eintrittskarte zur Spielemesse in Köln hat, kommt aber noch längst nicht überall rein. Jeder Besucher muss sich auch ein farbiges Bändchen abholen. Diese weisen die Altersgruppen aus. Auf diese Weise kontrolliert das Standpersonal, wer entsprechend der Jugendschutzbestimmung für ein Spiel zu einer Präsentation zugelassen werden darf und wer nicht. Die Bändchen - rot (ab 18 Jahre), blau (ab 16 Jahre), grün (ab 12 Jahre) - gibt es vor den Messehallen, in den Eingangsbereichen und an den Infoständen in den Hallen.
Um eines der Bändchen zu bekommen, müssen sich Messebesucher ausweisen. Dies ist unter anderem mit einem Personalausweis, Reisepass, Führerschein oder Schülerausweis möglich.
Anreise
Die Koelnmesse selbst empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da das Verkehrsaufkommen im Großraum Köln sehr groß ist. Wer dennoch mit dem Pkw fährt, muss darauf achten: Die Kölner Innenstadt ist ausgewiesene Umweltzone, die sich jedoch umfahren lässt.
Wer per Bahn in Köln ankommt, muss sich eine individuelle Verbindung heraussuchen. Die ursprünglich geplanten Sonderzüge, die am Samstag Richtung Köln rollen sollten, hat die Deutsche Bahn ohne Begründung gestrichen, obwohl das Angebot auf der Webseite noch hinterlegt ist.
Wer mehrere Tage in Köln unterwegs ist oder zwischen der Messe und dem Kölner Hauptbahnhof pendelt, muss dafür keine Nahverkehrstickets kaufen. Mit einem Messeticket können alle öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Rhein-Sieg und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr benutzt werden.
Messe-Höhepunkte
Gamescom Festival: Während auf der Messe gezockt wird, bebt die Kölner Innenstadt. Diverse Konzerte warten auf die Besucher - unter anderem das Eröffnungskonzert am Donnerstag mit den Toten Hosen im Kölner Tanzbrunnen. Vom Rudolfplatz bis zum Friesenplatz gibt es von Freitag bis Sonntag weitere Live-Acts, darunter The Bosshoss, Tomte, Thomas Godoj und viele andere im Rahmen des City-Festivals.
Gamescom Award: Ausgezeichnet werden damit herausragende, neue Spiele, die auf der Messe vorgestellt werden. Preise werden in den Kategorien PC, Konsole, Mobile und Online sowie als «Best of gamescom» vergeben.
GamesCompetence: Warum hockt mein Kind nur noch vor dem Rechner? Und warum spricht es so komisch? Wie habe ich am Leben meines zockenden Kindes wieder Teil? Wenn aus Kindern begeisterte Gamer werden, werden Eltern oft unsicher und wissen nicht, wie sie Grenzen setzen sollen. Dazu gibt es verschiedene Workshops, Diskussionsforen und Spiele-Events, die Eltern einen Einblick in die Thematik geben sollen.
Retro-Gaming: Wie fing das mit dem virtuellen Spielen eigentlich an? Die Gamescom wagt in einer Sonderausstellung die Rückblende auf die Zeit zwischen 1972 und 2009 - und zwar mit historischen Spielsystemen, Spielen und deren technischer wie optischer Veränderung.
Cosplay-Weltrekordversuch: Mit Spielefans, die kostümiert sind wie ihre Lieblingsspielfiguren will die Messe den bislang stehenden Rekord von 376 Teilnehmern überbieten. Ob das Ansinnen gelingt, wird sich am Samstag ab 14 Uhr am Eingang Süd der Koelnmesse zeigen.
kat/news.de
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