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16.07.2019, 15.36 Uhr

Schwimm-WM 2019 in Gwangju: Florian Wellbrock holt WM-Gold im Freiwasserschwimmen

Vom 12. bis 28. Juli gastiert die Schwimm-WM 2019 in Gwangju. Alle Infos zu Programm, Ergebnissen, Medaillenspiegel, Gewinnern aus der südkoreanischen Metropole erfahren Sie hier bei news.de.

Südkorea, Gwangju: Eine Fernsehkamera steht bei der Schwimm-WM vor einer großen Videoleinwand. Bild: picture alliance/Bernd Thissen/dpa

Die weltbesten Schwimmer und Wasserspringer messen sich zur Schwimm-WM in diesem Jahr in der südkoreanischen Metropole Gwangju. Die Wettkämpfe teilen sich in Freiwasser- und Beckenschwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen und Wasserball auf. Wenn sich die Athleten aus 194 Ländern messen, kämpfen sie auch für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio 2020.

Wo und wann Sie die Schwimm-Wettbewerbe von Gwangju im Livestream oder TV sehen können, sagen wir Ihnen hier.

Schwimm-WM 2019 in Gwangju: Medaillenspiegel im Überblick

Land Gold Silber Bronze Gesamt
 1 China 8 2 1 11
 2 Russland 4 2 0 6
 3 Deutschland 1 0 2 3
  Ukraine 1 0 1 2
 5 Ungarn 1 0 0 1
 6 Italien 0 2 1 3
  USA 0 2 1 3
 8 Frankreich 0 2 0 2
 9 Mexiko 0 1 3 4
 10 Großbritannien 0 1 1 2
  Kanada 0 1 1 2
  Spanien 0 1 1 2
 13 Malaysia 0 1 0 1
 14 Japan 0 0 2 2
 15 Südkorea 0 0 1 1

Schwimm-WM 2019 in Gwangju: Zeitplan mit allen Disziplinen, Wettkämpfen und Ergebnissen im Überblick

Die Zeitplan-Tabelle gibt Ihnen einen Überblick, wann welche Wettkämpfe stattfinden und wer die Sieger respektive Erstplatzierten sind.

Datum Uhrzeit Disziplin
Freitag, 12. Juli 2019

13:00

 

Eröffnungsfeier

Vorrunden Synchronschwimmen und Kunst-/Turmspringen

Samstag, 13. Juli 2019 6:00 Kunst- und Turmspringen: Synchronspringen 10-Meter-Turm mixed
Samstag, 13. Juli 2019 8:30 Kunst- und Turnspringen: 1-Meter-Brett Frauen
Samstag, 13. Juli 2019 12:00 Synchronschwimmen: technische Kür Einzel
Samstag, 13. Juli 2019 13:45 Kunst- und Turmspringen: Synchronspringen 3-Meter-Brett Männer
Sonntag, 14. Juli 2019 8:30 Kunst- und Turmspringen: 1-Meter-Brett Männer
Sonntag, 14. Juli 2019 12:00 Synchronschwimmen: Technische Kür Duett
Sonntag, 14. Juli 2019 13:45 Kunst- und Turmspringen: Synchronspringen 10-Meter-Turm Frauen
Montag, 15. Juli 2019 8:20 Kunst- und Turmspringen: Synchronspringen 3-Meter-Brett Frauen
Montag, 15. Juli 2019 10:00 Synchronschwimmen: Technische Kür Duett Mixed
Montag, 15. Juli 2019 12:00 Synchronschwimmen: Highlight Routine
Montag, 15. Juli 2019 13:30 Wasserball: Deutschland - Japan, Männer, Vorrunde
Montag, 15. Juli 2019 13:45 Kunst- und Turmspringen: Synchronspringen 10-Meter-Turm Männer
Dienstag, 16. Juli 2019 12:00 Synchronschwimmen: Technische Kür Team
Dienstag, 16. Juli 2019 13:45 Kunst- und Turmspringen: 3-Meter-Brett / 10-Meter-Turm Team Event
Mittwoch, 17. Juli 2019 10:50 Wasserball: Deutschland – Brasilien, Männer, Vorrunde
Mittwoch, 17. Juli 2019 12:00 Synchronschwimmen: Freie Kür Einzel
Mittwoch, 17. Juli 2019 13:45 Kunst- und Turmspringen: 10-Meter-Turm Frauen
Donnerstag, 18. Juli 2019 12:00 Synchronschwimmen: Freie Kür Duett
Donnerstag, 18. Juli 2019 13:45 Kunst- und Turmspringen: 3-Meter-Brett Männer
Freitag, 19. Juli 2019 5:30 Wasserball, Deutschland-Italien, Männer, Vorrunde
Freitag, 19. Juli 2019 12:00 Synchronschwimmen, Team Freie Kür
Freitag, 19. Juli 2019 13:45 Kunst- und Turmspringen, 3-Meter-Brett Frauen
Samstag, 20. Juli 2019 8:30 Kunst-/Turmspringen, Synchronspringen 3-Meter-Brett Mixed
Samstag, 20. Juli 2019 10:00 Synchronschwimmen, Mixed Duett Freie Kür
Samstag, 20. Juli 2019 12:00 Synchronschwimmen, Freie Kombination
Samstag, 20. Juli 2019 13:45 Synchronschwimmen, Gala
Samstag, 20. Juli 2019 13:45 Kunst-/Turmspringen, 10-Meter-Brett Männer
Sonntag, 21. Juli 2019 13:00 Beckenwettbewerbe mit

400 Meter Freistil Männer/Frauen

4x 100 Meter Freistil-Staffel Männer/Frauen

Montag, 22. Juli 2019 3:00 Beckenwettbewerbe, diverse Vorläufe
Montag, 22. Juli 2019 13:00 Beckenwettbewerbe, u.a. mit

100 Meter Brust Männer

200 Meter Lagen Frauen

Dienstag, 23. Juli 2019 5:00 Klippenspringen, Frauen
Dienstag, 23. Juli 2019 13:00 Beckenwettbewerbe, u.a. mit

200 Meter Freistil Männer

100 Meter Brust Frauen

Mittwoch, 24. Juli 2019 5:00 Klippenspringen, Männer
Mittwoch, 24. Juli 2019 13:00 Beckenwettbewerbe, u.a. mit

800 Meter Freistil Männer

200 Meter Freistil Frauen

Donnerstag, 25. Juli 2019 13:00 Beckenwettbewerbe, u.a. mit

200 Meter Lagen Männer

200 Meter Schmetterling Frauen

Freitag, 26. Juli 2019 11:30 Wasserball, Finale Frauen
Freitag, 26. Juli 2019 12:55 Beckenwettbewerbe, u.a. mit

200 Meter Brust Männer

100 Meter Freistil Frauen

Samstag, 27. Juli 2019 11:30 Wasserball, Finale Männer
Samstag, 27. Juli 2019 13:00 Beckenwettbewerbe, u.a. mit

100 Meter Schmetterling Männer

200 Meter Rücken Frauen

Sonntag, 28. Juli 2019 13:00 Beckenwettbewerbe, u.a. mit

400 Meter Lagen Männer

50 Meter Freistil Frauen

Schwimm-WM 2019 in Gwangju: Alle Ergebnisse im Überblick

+++ 16.07.2019: Kurjo und Rüdiger beenden WM-Teamspringen auf Rang acht +++

Die Wasserspringer Maria Kurjo und Lars Rüdiger haben im Team-Wettbewerb wie erwartet nicht in den Kampf um die WM-Medaillen eingreifen können. Das Berliner Duo belegte am Dienstag im Wettbewerb von Drei-Meter-Brett und Turm mit 324,50 Punkten den achten Platz. Rund 33 Zähler fehlten auf die USA und Bronze. Bei der EM vor einem Jahr hatte Kurjo mit Lou Massenberg überraschend Silber gewonnen. Diesmal schlug sie sich mit Vereinskollege Rüdiger achtbar.

Der Sieg in dieser nicht-olympischen Disziplin bei der Schwimm-WM in Gwangju ging an China mit 416,5 Punkten. Es war das achte Gold im achten Sprung-Wettbewerb dieser Titelkämpfe für China. Silber ging an Russland.

Beim Teamspringen treten pro Nation je eine Frau und ein Mann an. Sie müssen jede der sechs Sprung-Gruppen wie beispielsweise Auerbach oder Delfin zeigen. Jede(r) muss dabei mindestens einmal vom Drei-Meter-Brett und vom Turm antreten.

Zuvor waren Kurjo und Christina Wassen im Turmspringen im Halbfinale ausgeschieden und hatten ein vorzeitiges Olympia-Ticket verpasst. An diesem Mittwoch greifen Rekordeuropameister Patrick Hausding erneut und Martin Wolfram zum ersten Mal in Südkorea ins Geschehen ein. Ein Finalplatz im Kunstspringen vom Drei-Meter-Brett sichert einen Olympia-Startplatz.

+++ 16.07.2019: Britta Steffen nach Wellbrock-Gold: "Fantastische Leistung" +++

Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hofft nach dem Weltmeistertitel von Florian Wellbrock auf weitere Erfolge für das deutsche Team bei der Schwimm-WM in Südkorea. "Ich bin glücklich, dass die harte Arbeit sich für die Freiwasserschwimmer so auszahlt. Das Kribbeln möge diese Woche anhalten und zu einigen schönen Überraschungen verhelfen", sagte die 35-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Wellbrock hatte mit seinem Sieg im Freiwasserrennen über zehn Kilometer für die erste WM-Goldmedaille des Deutschen Schwimm-Verbandes seit vier Jahren gesorgt. "Fantastische Leistung! Ich freue mich wahnsinnig, dass der Beginn so golden ist. Weiter so!", sagte Steffen.

Die Doppel-Olympiasiegerin von Peking beendete vor sechs Jahren ihre Karriere. Die Mutter eines Sohnes ist vielfältig aktiv, unter anderem absolviert sie eine Heilpraktikerausbildung, hält Vorträge oder moderiert Veranstaltungen. Bereits vor der WM hatte sie auf die Wichtigkeit von Erfolgen bei den Titelkämpfen hingewiesen.

"Erfolge braucht es, um wieder eine gewisse Aufmerksamkeit zu erzielen. Aber wenn es auf den Schultern von drei Leuten lastet, beschwert das enorm. Deshalb versuche ich, den Leuten keinen Druck zu machen", sagte Steffen. "Wenn die Leute bei großen Wettkämpfen ihre Leistungen nicht bringen, wirkt sich das von Tag zu Tag auf die Stimmung aus", sagte die Doppel-Weltmeisterin von 2009 und erinnerte sich an vergangene Titelkämpfe. Das könnte nun in Gwangju anders sein.

+++ 16.07.2019: Freiwasser-Rekordweltmeister Lurz: Wellbrock kann Olympia-Gold holen +++

Freiwasser-Rekordweltmeister Thomas Lurz traut Florian Wellbrock nach WM-Gold auch den Olympiasieg in einem Jahr zu. "Er ist ein super Schwimmer und hat alle Möglichkeiten, in Tokio Gold zu gewinnen. Ich hoffe, er bleibt gesund und kann ein Jahr gut trainieren", sagte der 39-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Der zwölfmalige Weltmeister, der nicht in Südkorea vor Ort ist, sieht für den 21 Jahre alten Magdeburger eine blendende Perspektive.

"Auf jeden Fall kann er einiges reißen in Zukunft. Es ist für den Verband sehr wichtig, so einen super Schwimmer zu haben", sagte Lurz, zweimaliger Medaillengewinner bei Olympia. "Sowohl im Open Water als auch im Becken zu starten, ist sicher nicht einfach. Aber es gab schon Beispiele, dass das funktionieren kann." Wellbrock hatte als erster Deutscher seit Lurz 2009 den Titel über die olympischen zehn Kilometer gewonnen.

Vom ersten WM-Gold für den Deutschen Schwimm-Verband nach vier Jahren können auch andere in der DSV-Mannschaft in Gwangju profitieren. "Natürlich kann so ein Erfolg dem Team in Südkorea Auftrieb geben", sagte Lurz.

+++ 16.07.2019: Turmspringerinnen Kurjo und Wassen raus aus dem WM-Kampf um Olympia +++

Die Turmspringerinnen Maria Kurjo und Christina Wassen haben bei der Schwimm-WM keine Chance mehr auf ein Olympia-Ticket. Durch ihr Halbfinal-Aus am Dienstag können sie sich zumindest bei den Titelkämpfen im südkoreanischen Gwangju den Quotenplatz nicht mehr sichern. Wassen belegte am Dienstag im Halbfinale aus zehn Metern Höhe mit 298,90 Punkten den 14. Rang, Kurjo beendete diesen Wettkampf als 16. mit 295,55 Zählern. Für das Startrecht für Tokio hätten sich die beiden im Halbfinale für das Finale der besten Zwölf qualifizieren müssen.

Wie in den Synchronsprung-Disziplinen muss der Deutsche Schwimm-Verband seine Hoffnungen auch im Turm auf den Weltcup im kommenden Jahr setzen. "Ich hatte hier mit einem Quotenplatz geliebäugelt", sagte Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow. In den Synchronsprung-Disziplinen, wo nur die Medaillengewinner schon mit Tokio planen können, hatte er ohnehin nicht mit einem vorzeitigen Olympia-Ticket gerechnet.

An diesem Mittwoch (3.00 Uhr/MESZ) will Patrick Hausding vom Drei-Meter-Brett den ersten Olympia-Platz der Springer in Südkorea sichern. Außer ihm peilt auch Martin Wolfram ein gutes Resultat an. Nach mehreren Schulterverletzungen springt der Dresdner mittlerweile vom Drei-Meter-Brett und nicht mehr wie schon zweimal bei Olympia vom Turm.

+++ 16.07.2019: Erstes Gold und Bronze für Deutschland +++

WM-Champion Florian Wellbrock riss jubelnd beide Arme nach oben und fiel Freund und Bronzegewinner Rob Muffels erschöpft, aber glücklich um den Hals. Nach der ersten Goldmedaille für die deutschen Freiwasserschwimmer über zehn Kilometer seit dem Sieg von Idol Thomas Lurz vor zehn Jahren jubelte dessen Bruder, Bundestrainer Stefan Lurz, über einen "Riesentag". Und erstmals gab es zudem zwei Medaillen in dieser Disziplin. Wenn Supertalent Wellbrock so weitermacht, kann auch er eine Ära prägen. Wellbrock hatte in dieser Saison serienweise im Freiwasser gewonnen und wurde seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht. "Ich frag mich selber, wie lange das noch gut geht", sagte er. "Irgendwann muss diese Glückssträhne auch mal vorbei sein. Aber ich habe wahnsinnig hart trainiert."

Er freute sich nicht nur über seinen eigenen Triumph, sondern auch über Muffels' dritten Platz. "Er ist mein Trainingspartner und einer meiner besten Freunde", erklärte er nach den ersten beiden Medaillen für den Deutschen Schwimm-Verband am fünften Tag der Titelkämpfe von Südkorea. In den Tagen vor Gold und Bronze hatten sich die beiden Magdeburger gegenseitig motiviert, auch mit Sprüchen.

"Das triezt einen ein bisschen - natürlich im positiven Sinne", sagte Wellbrock lächelnd. Er und Zimmerkollege Muffels hatten - quasi als zusätzlicher Ansporn - eine Tokio-Flagge mit den olympischen Ringen aufgehängt. Es wirkte: Durch ihre Top-Ten-Plätze buchten Wellbrock und Muffels ihr Olympia-Ticket.

"Medaille - das ist super", sagte der 24 Jahre alte Muffels euphorisch: "Ziel war Olympia. Gold und Bronze - absoluter Traum." Als "fantastisch" bezeichnete Teamchef Bernd Berkhahn Muffels' Auftritt. Weil auch Finnia Wunram und Leonie Beck zwei Tage zuvor die Qualifikation geschafft hatten, dürfen sich erstmals vier deutsche Freiwasserschwimmer auf die Sommerspiele freuen.

"Das ist wirklich ein historischer Tag für uns alle", sagte Stefan Lurz, der die vier Startplätze vorher als seinen "Wunschtraum" bezeichnet hatte. Nach der enttäuschenden WM in Ungarn vor zwei Jahren, als die deutschen Freiwasser-Asse erstmals seit 1994, als nur über 25 Kilometer im Freiwasser geschwommen wurde, ohne WM-Medaille nach Hause gefahren waren, ist der Erfolg besonders wichtig.

Bevor Wellbrock nach 1:47:55,9 Stunden im Ziel war, hatte er sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Silbergewinner Marc-Antoine Olivier geliefert. Zum Finale eines packenden Schlussspurts schlug Wellbrock gerade einmal 0,2 Sekunden vor dem Franzosen an. "Ich wollte zuerst mit der rechten Hand, dann mit der linken Hand, aber hab' gesehen, dass es gereicht hat", beschrieb Wellbrock sein Finish.

Die Freiwasser-Mission hat der Youngster erfüllt. Einen Tag abschalten heißt es nun, dann will Wellbrock die nächsten Ziele angehen. Auch im Becken ist er der große deutsche Hoffnungsträger in Gwangju. Der Europameister über 1.500 Meter will in diesem Rennen und über 800 Meter angreifen. Wie sich ein WM-Titel anfühlt, weiß er jetzt ja schon mal.

+++ 16.07.2019: Turmspringerinnen Maria Kurjo und Christina Wassen kämpfen um Olympia-Startplatz+++

Die Turmspringerinnen Maria Kurjo und Christina Wassen kämpfen bei der Schwimm-WM in Gwangju weiter um einen Olympia-Startplatz. Wassen belegte am Dienstag im Vorkampf aus zehn Metern Höhe mit 298,8 Punkten den 14. Rang, Kurjo beendete diesen Wettkampf als 16. mit 285,45 Zählern. Für das Startrecht für Tokio müssen sich die beiden im Halbfinale der besten 18 Sportlerinnen am Dienstag (8.30 Uhr/MESZ) steigern. Nur die zwölf Finalistinnen qualifizieren sich für die Sommerspiele.

+++ 15.07.2019: Wasserspringer Barthel und Massenberg WM-Zehnte vom Turm +++

Die Wasserspringer Timo Barthel und Lou Massenberg haben im Synchron-Wettbewerb vom Turm erwartungsgemäß nicht in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen können. Das Duo aus Dresden und Berlin belegte im Finale am Montag in Gwangju mit 368,25 Punkten den zehnten Rang und lag rund 57 Punkte hinter den Bronzemedaillengewinnern aus Großbritannien. Gold sicherten sich Cao Yuan und Chen Aisen, die damit den siebten Sieg im siebten Sprung-Wettbewerb der Titelkämpfe in Südkorea für China perfekt machten. Silber ging an Russland. Die drei bestplatzierten Paare sicherten sich zudem ihr Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Bereits früher am Tag waren Tina Punzel und Lena Hentschel im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett im Vorkampf ausgeschieden.

+++ 15.07.2019: Deutsche Wasserballer verpassen Sieg zum WM-Auftakt - 9:9 gegen Japan +++

Die deutschen Wasserballer haben sich bei ihrem WM-Comeback wenige Sekunden vor Schluss zu einem Unentschieden gerettet. Beim ersten Weltmeisterschaftsspiel seit 2013 trennte sich die Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm am Montag nach dem Last-Minute-Treffer von Kapitän Julian Real in Gwangju 9:9 von Japan (3:2, 4:3, 1:3, 1:1). Bester deutscher Torschütze zum Auftakt in Südkorea war Trainersohn Marko Stamm mit drei Toren.

Der Leistungsträger verletzte sich allerdings schwer am linken Sprunggelenk und droht für den Rest der WM auszufallen. "Das wäre für uns eine Katastrophe. Aber wir müssen sehen, dass wir das Beste draus machen", sagte der Bundestrainer.

Der nächste Gruppengegner ist am Mittwoch Brasilien, das gegen den Olympia-Dritten Italien mit 5:14 verlor. Ein Sieg der deutschen Mannschaft gegen wuselig verteidigende Japaner wäre wichtig gewesen, um im entscheidenden Playoff-Spiel um das Viertelfinale einem starken Gegner aus dem Weg zu gehen.

Nach langer Führung gab die deutsche Auswahl das Spiel gegen die Asiaten, die wiederholt das Aluminium trafen oder am herausragenden Torhüter Moritz Schenkel scheiterten, mit 7:8 wieder aus der Hand. Mit 8:8 ging es ins letzte Viertel, in dem Japan zunächst führte, ehe Real seinen großen Auftritt hatte. Gegen Brasilien muss nun ein Erfolg her. Das verjüngte deutsche Team peilt in Südkorea im Idealfall einen Platz in den Top 8 an.

Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Barcelona war die Mannschaft von Bundestrainer Nebojsa Novoselac im Achtelfinale ausgeschieden, in der Vorrunde hatte es zwei Siege und eine Niederlage gegeben. Nach den verpassten Qualifikationen für die Olympischen Spiele in London 2012 und Rio 2016 soll im kommenden Jahr das Olympia-Ticket bei einem Turnier in Rotterdam gelöst werden. Dazu muss sich das Team bei der EM im Januar in Budapest qualifizieren.

+++ 15.07.2019: Deutsche Wasserballer spielen zum WM-Auftakt 9:9 gegen Japan +++

Die deutschen Wasserballer haben sich bei ihrem WM-Comeback wenige Sekunden vor Schluss zu einem Unentschieden gerettet. Beim ersten Weltmeisterschaftsspiel seit 2013 trennte sich die Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm am Montag nach dem Last-Minute-Treffer von Kapitän Julian Real in Gwangju 9:9 von Japan (3:2, 4:3, 1:3, 1:1). Bester deutscher Torschütze zum deutschen Auftakt in Südkorea war Trainersohn Marko Stamm mit drei Toren.

Der nächste Gruppengegner ist am Mittwoch Brasilien, das gegen den Olympia-Dritten Italien mit 5:14 verlor. Ein Sieg der deutschen Mannschaft gegen wuselig verteidigende Japaner wäre wichtig gewesen, um im entscheidenden Playoff-Spiel um das Viertelfinale einem starken Gegner aus dem Weg zu gehen.

Nach langer Führung gab die deutsche Auswahl das Spiel gegen die Asiaten, die wiederholt das Aluminium trafen oder an Torhüter Moritz Schenkel scheiterten, mit 7:8 wieder aus der Hand. Mit 8:8 ging es ins letzte Viertel, in dem Japan zunächst führte, ehe Real seinen großen Auftritt hatte. Gegen Brasilien soll nun ein Erfolg her. Das verjüngte deutsche Team peilt in Südkorea im Idealfall einen Platz in den Top 8 an.

Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Barcelona war die Mannschaft von Bundestrainer Nebojsa Novoselac im Achtelfinale ausgeschieden, in der Vorrunde hatte es zwei Siege und eine Niederlage gegeben. Nach den verpassten Qualifikationen für die Olympischen Spiele in London 2012 und Rio 2016 soll im kommenden Jahr das Olympia-Ticket bei einem Turnier in Rotterdam gelöst werden. Dazu muss sich das Team bei der EM im Januar in Budapest qualifizieren.

+++ 15.07.2019: Turmspringer Barthel und Massenberg im Synchronsprung-Finale +++

Timo Barthel und Lou Massenberg haben bei der Schwimm-WM das Finale im Synchronspringen vom Turm erreicht. Das Duo aus Dresden und Berlin erreichte am Montag in Gwangju im Vorkampf mit 378,96 Punkten den sechsten Platz. Im Finale der besten zwölf Teams am Montag (13.45 Uhr/MESZ) sichern sich die ersten drei Paare neben den Medaillen auch einen Olympia-Startplatz. Barthel und Massenberg zählen nicht zu den Podestkandidaten. Im Vorkampf war ein Top-3-Rang rund 30 Punkte weit entfernt.

Nach dem enttäuschenden Aus von Tina Punzel und Lena Hentschel im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett hatte Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow etwas später wieder Grund zur Freude. "Die Jungs haben das abgerufen, was sie konnten und das ist erstmal ne schöne Sache", sagte er.

Die Sportler selbst stuften diese WM-Prüfung ebenfalls als gut bestanden ein. "Für unseren ersten Wettkampf sind wir sehr zufrieden. Ich war jetzt nicht nervös, weil wir nicht wirklich Druck hatten", sagte der 23-jährige Barthel. Sein fünf Jahre jüngerer Kollege legte schnell die Anspannung ab. "Ich war vor dem ersten Sprung ein bisschen nervös, aber das hat sich während des Wettkampfs dann ganz gut gelegt", sagte Massenberg.

+++ 15.07.2019: Klippenspringerin Schmidbauer bei WM-Generalprobe Vierte +++

Klippenspringerin Iris Schmidbauer hat sich eine Woche vor ihrem WM-Start in Südkorea in guter Form präsentiert. Die 24-Jährige belegte bei einem Wettkampf in Beirut den vierten Platz. Der Sieg ging an Rhiannan Iffland aus Australien und an den Briten Gary Hunt. Die Titelverteidigerin und der Weltmeister von 2015 sind auch die Favoriten für die Entscheidungen der High Diver, so die offizielle Bezeichnung, in der kommenden Woche bei den Titelkämpfen in Gwangju.

Nachdem Manuel Halbisch die WM verletzt absagen musste, ist Schmidbauer die einzige deutsche Vertreterin bei den Wettbewerben aus 20 Metern Höhe bei den Frauen und 27 Metern Höhe bei den Männern. Schmidbauer zeigte beim Wettbewerb der Red Bull Cliff Diving World Series am Sonntag im Libanon einen neuen Sprung.

Zu den Favoriten zählt Schmidbauer nicht, aber der nächste Vierte Platz macht Hoffnung auf ein gutes WM-Ergebnis. "Ich möchte meine persönliche Bestleistung bringen oder toppen", sagte die 24-Jährige.

+++ 15.07.2019: WM-Enttäuschung: Wasserspringerinnen scheiden im Vorkampf aus +++

Die deutschen Wasserspringerinnen Tina Punzel und Lena Hentschel müssen eine WM-Enttäuschungen verdauen. Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett schieden die EM-Zweiten mit 253,59 Punkten als 13. aus. Rund vier Punkte fehlten am Montag in Gwangju für das Finale der besten zwölf Teams.

Punzel hatte bereits am Sonntag einen Weltmeisterschafts-Dämpfer hinnehmen müssen, als sie mit Christina Wassen den letzten Platz im Finale des Synchronspringens vom Turm hinnehmen musste. In beiden Disziplinen waren den deutschen Springerinnen keine Chancen auf einen Medaillenrang und damit auf ein vorzeitiges Olympia-Ticket eingeräumt worden.

"Wir sind dementsprechend enttäuscht", sagte Punzel. Eine "fette Umarmung" wollte die 18-jährige Hentschel der 23 Jahre alten Teamkollegin spenden. "Wir springen bei der WM. Natürlich ist man nervös. Aber genau sagen, was nicht gestimmt hat, können wir eigentlich noch nicht", sagte Hentschel.

Bis zum Einzel vom Drei-Meter-Brett am Donnerstag sollen die Sportlerinnen den Frust verdaut haben. "Das müssen wir jetzt abhaken. Im Drei-Meter-Einzel wollen wir noch unbedingt den Quotenplatz holen. Das ist unsere Zielstellung", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow. Dazu muss der Finaleinzug her. "Jetzt geht es darum, im Drei-Meter-Synchron die richtigen Schlüsse für den Weltcup in Tokio zu ziehen", sagte Buschkow. Im kommenden Jahr geht es um die restlichen Olympia-Startplätze.

+++ 15.07.2019: Rekord bei der Schwimm-WM - ein 64:0 im Wasserball +++

Die Wasserballerinnen aus Ungarn und Südkorea haben sich einen besonderen Platz in der WM-Historie gesichert. In der WM-Vorrunde gewannen die Ungarinnen gegen Gastgeber Südkorea mit 64:0 (16:0, 18:0, 16:0, 14:0). Das bedeutete den höchsten Sieg in der Historie von Schwimm-Weltmeisterschaften. Da ein Wasserball-Spiel viermal acht Minuten dauert, fingen sich die Gastgeberinnen im Schnitt pro Minute zwei Gegentore. Bis dato war das 38:1 von Ungarn gegen Kroatien aus dem Jahr 1994 der höchste Sieg gewesen.

Der Sieg der Niederländerinnen am Sonntag mit 33:0 gegen Südafrika ist hinter dem 1994er Spiel die Nummer drei der Rangliste - vergleichsweise harmlos. Die Neuseeländerinnen durften beim 3:22 gegen die USA immerhin auch über eigene Tore jubeln.

+++ 14.07.2019: Dämpfer bei WM-Generalprobe: Achter erstmals geschlagen +++

Der Deutschland-Achter ist bei unruhigem Wasser und starkem Gegenwind vom Erfolgskurs abgekommen und hat erstmals seit drei Jahren ein wichtiges Rennen verloren. Im Endlauf des Weltcup-Finales auf der Willem-Alexander Baan von Rotterdam musste sich das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) am Sonntag mit Rang zwei hinter Großbritannien begnügen. Im Ziel lag der Dauerrivale der vergangenen Jahre eine komfortable Bootslänge vorn. "Durch die wechselnden Windbedingungen konnte man die Zeiten im Vorlauf überhaupt nicht vergleichen", klagte Zeidler. Seine Vorbereitung in den kommenden Wochen soll das nicht stören: "Abhaken. Es geht weiter Richtung WM."

+++ 14.07.2019: Deutsches Synchronschwimm-Duett steigert sich bei WM - Olympia-Chance +++

Die deutschen Synchronschwimmerinnen haben sich auf dem Weg zum Ende einer langen olympischen Durststrecke bei der WM in Südkorea bislang gut geschlagen. Die Münchnerinnen Marlene Bojer und Nadine Reinhardt beendeten die Technische Kür auf Platz 20, im Solo erreichte Bojer mit der ungünstigen Startnummer 1 Rang 14. Vor zwei Jahren bei der WM in Budapest hatte das Duett Rang 21 belegt.

Bei einem Qualifikations-Wettkampf im kommenden Jahr in Tokio wollen sich Bojer/Reinhardt für die Sommerspiele qualifizieren. Dann werden die letzten sieben Olympia-Tickets für das Starterfeld mit 22 Duetten vergeben. Bei der WM in Gwangju steht noch die Freie Kür an, sowohl im Solo für Bojer am Montag als auch für das Duett am Dienstag.

+++ 14.07.2019: Zwei Olympia-Tickets nach Freiwasser-Krimi - Beck muss lange bangen +++

Gut 20 Minuten hoffte und bangte Leonie Beck beim Blick auf die WM-Anzeigetafel, dann durfte auch sie endlich ihr Olympia-Ticket bejubeln. Erleichtert fiel die Freiwasserschwimmerin Bundestrainer Stefan Lurz und ihrem Vater in die Arme, wischte sich mit ihrem Handtuch die Freudentränen aus dem Gesicht und bejubelte den neunten Platz. Nach einem packenden Zehn-Kilometer-Rennen im Hafenbecken des sonnigen Expo Ocean Parks in Yeosu zeigten erst die Videobilder endgültig: Beck und ihre Teamkollegin Finnia Wunram als Achte dürfen in Tokio 2020 starten.

+++ 14.07.2019: Turmspringerinnen Wassen und Punzel erreichen Synchronsprung-Finale +++

Die Wasserspringerinnen Tina Punzel und Christina Wassen haben bei der Schwimm-WM in Südkorea das Finale erreicht. Punzel und Wassen belegten am Sonntag im Vorkampf im Turm-Synchronspringen mit 264,48 Punkten den zehnten Platz, zwölf Teams erreichten den Endkampf später am Tag (13.45 Uhr/MESZ). Vorkampfbeste waren in Gwangju die Chinesinnen Lu Wei und Zhang Jiaqi mit 317,82 Punkten.

+++ 13.07.2017: Synchronspringer Hausding und Rüdiger im Finale vom Drei-Meter-Brett +++

Patrick Hausding und Lars Rüdiger haben im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett das Finale erreicht. Das Duo aus Berlin belegte am Samstag bei der Schwimm-WM in Südkorea im Vorkampf den sechsten Platz. Mit 376,44 Punkten lagen die EM-Dritten nur knapp zwei Zähler hinter Rang drei, der im Finale am selben Tag einen Olympia-Startplatz bringen würde.

"Wir sind einen super Vorkampf gesprungen. Unser Plan war, die Top-6 irgendwie zu schaffen. Wenn wir das nochmal schaffen, sind wir super zufrieden", sagte Hausding, der etwas irritiert wegen der für alle Paare niedrigen Wertungen war. Doch das deutsche Kunstspringer-Duo ließ sich davon nicht groß beunruhigen, ebenso wenig wie die klaren Vorkampfsieger Cao Yuan und Xie Siyi aus China.

+++ 13.07.2019: WM-Debütant Frach bei erster Schwimm-Entscheidung auf Platz 18 +++

Die Freiwasserschwimmer Niklas Frach und Sören Meißner haben bei der ersten Entscheidung der Weltmeisterschaften in Südkorea erwartungsgemäß nicht in den Medaillenkampf eingreifen können. Über fünf Kilometer belegte der 21 Jahre alte WM-Debütant Frach am Samstag in Yeosu einen ordentlichen 18. Platz. Der 29-jährige Meißner kam beim Sieg des ungarischen Europameisters Kristóf Rasovszky in 53:22,1 Minuten als 23. ins Ziel.

Im Hafenbecken des Geländes der Weltausstellung von 2012 blieb das Rennen lange Zeit eng. In der Schlussphase setzt sich Favorit Rasovszky dann aber ab. Silber ging mit rund zehn Sekunden Rückstand an den Franzosen Logan Fontaine, Bronze holte der Kanadier Eric Hedlin. Um sich für das wichtigere Zehn-Kilometer-Rennen am Dienstag zu schonen, bei dem es um die Olympiaqualifikation geht, verzichteten viele Top-Freiwasserschwimmer auf einen Start über die nicht-olympische Distanz. Das nutzte Rasovszky, der auch am Dienstag wieder an den Start gehen will.

+++ 12.07.2019: Wasserspringer Hausding nach "Nervenkampf" im Ein-Meter-Finale +++

Wasserspringer Patrick Hausding hat bei der Schwimm-WM nach einem nervenaufreibenden Vorkampf das Finale vom Ein-Meter-Brett erreicht. Der Rekordeuropameister qualifizierte sich am Freitag in Gwangju im nicht-olympischen Wettbewerb als Neunter mit 357,20 Punkten für die Entscheidung unter den besten zwölf Kunstspringern am Montag. Sein 22 Jahre alter Teamkollege Frithjof Seidel sammelte als 34. WM-Erfahrung und verpasste das Finale am Sonntag. Den ersten Vorkampf der Titelkämpfe gewann der Chinese Wang Zongyuan mit 429,40 Zählern.

"Das war ein ganz schöner Nervenkampf. Wenn man so eine unglückliche Saison hat wie ich bis jetzt, wird man immer nervöser", sagte Hausding. Doch der 30-Jährige spielte seine Routine aus und kämpfte sich mit dem dreieinhalbfachen Salto vorwärts gehechtet im dritten von sechs Durchgänge "zurück ins Rennen". "Das war ein bisschen turnierpferdmäßig. Zwölfter vor der letzten Runde wünscht sich keiner", sagte Hausding, der in Südkorea noch im Einzel und im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett startet.

"Wir haben es extra so gemacht, dass er den Ein-Meter-Wettbewerb zum Einspringen nimmt", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow. Hausding hat verletzungsbedingt bisher eine schwierige Saison hinter sich, zudem wurde er kurz vor der WM noch von einer Mittelohrentzündung gebremst. "Er kann eine mentale Stärke mitnehmen", sagte Buschkow nach dem Vorkampf.

Einen Ausfall haben die Wasserspringer auch zu verkraften. Wegen Rückenproblemen muss die 17-jährige Pauline Pfeif das WM-Debüt auf 2021 vertagen und kann diesmal nicht starten.

+++ 12.07.2019: WM-Hoffnungsträger Wellbrock: Freiwasserschwimmen macht "härter" +++

Der deutsche Schwimm-Hoffnungsträger Florian Wellbrock macht sich um die Olymia-Qualifikation im Freiwasser bei der WM keine großen Sorgen. Er glaube nicht, "dass die Olympia-Qualifikation beim Freiwasserschwimmen, für die ich in die Top Ten schwimmen muss, so eine große Hürde wird", sagte der 21-Jährige im Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). "Das ist gar nicht mein Anspruch. Ich möchte eine Medaille holen."

Europameister Wellbrock will bei den Weltmeisterschaften in Südkorea zunächst über zehn Kilometer im Freiwasser in Yeosu starten und anschließend im Becken die Rennen über 800 und 1.500 Meter schwimmen.

Auf die Frage, ob Freiwasserschwimmer ein besonderer Schlag Schwimmer seien, sagte Wellbrock: "Ich würde behaupten, sie sind lockerer. Beim Freiwasserschwimmen ist diese Anspannung vor dem Start gar nicht so hoch, denn bis es wirklich wichtig wird, hat man ja noch eine Stunde Zeit." So sei der niederländische Olympiasieger Ferry Weertman "eine Zeit lang immer mit Arschbombe reingesprungen. Ich warte auf den Tag, an dem ein 1.500-Meter-Schwimmer mal mit Arschbombe ins Wasser springt. Das kann sich keiner leisten."

Wellbrock würde jedem Langstreckenschwimmer aus dem Becken empfehlen, Freiwasserschwimmen mal auszuprobieren. "Ich würde behaupten, man wird durchs Freiwasserschwimmen härter."

Zehn Kilometer zu schwimmen sei eine mentale Herausforderung, sagte der Magdeburger Wellbrock. Für ihn machten vor allem die letzten 100 Meter das Freiwasserschwimmen aus. "Die tun ja so höllisch und ekelig weh! Das kann man mit den Schmerzen, die man im Becken hat, gar nicht vergleichen. Ich möchte nicht sagen, dass das Freiwasser anstrengender ist, aber es ist ein ganz anderer Schmerz. Und diesen Schmerz mal zu fühlen ist fürs Beckenschwimmen schon hilfreich."

+++ 11.07.2019: Schwimm-WM beginnt in Südkorea +++

Die Wasserspringer und Synchronschwimmerinnen eröffnen mit ihren Wettkämpfen am Freitag die Schwimm-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Gwangju. Vom Ein-Meter-Brett will sich Deutschlands bester Wasserspringer und Rekordeuropameister Patrick Hausding für das Finale am Sonntag qualifizieren. Zudem ist Frithjof Seidel ab 04.00 (MESZ) dabei. Bei den Frauen startet Lena Hentschel. In der Technischen Kür Solo und im Duett der Synchronschwimmerinnen ist Marlene Bojer für Deutschland dabei - im Duett mit Daniela Reinhardt.

+++ 11.07.2019: Freiwasser-Bundestrainer Lurz vor WM: "Schlagkräftige Truppe" +++

Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz startet frohen Mutes in die Schwimm-WM in Südkorea. "Ich bin positiv, dass wir eine ganz schlagkräftige Truppe an den Start bringen", sagte der Bruder des zwölfmaligen Weltmeisters Thomas Lurz der Deutschen Presse-Agentur. Die letzten Resultate seien "sehr positiv" gewesen.

Bei den Rennen in Yeosu will er mit seinem Team die verkorksten Weltmeisterschaften vor zwei Jahren in Budapest vergessen machen. Nach den Titelkämpfen in Ungarn, die für die zuvor erfolgsverwöhnten deutschen Freiwasserschwimmer ohne Medaillen endeten, "mussten wir uns zusammensetzen und ein paar Dinge ansprechen", sagte Lurz. "Seitdem läuft es wieder erfolgreicher." Sein Team mache sich wieder "einen Ruf und Namen."

Nach den Misserfolgen 2017 habe sich Lurz auch selbst hinterfragt. "Nach Rücksprache war relativ klar, dass wir gemeinschaftlich versuchen, die Durststrecke zu überwinden", sagte er. Die Freiwasserschwimmer starten am Samstag (01.00 Uhr MESZ) mit dem Rennen über fünf Kilometer der Männer in die WM. Für Deutschland wollen Sören Meißner und Niklas Frach schwimmen.

+++ 11.07.2019: Ex-Schwimmer Biedermann über WM-Titel 2009: Selbst Oma gab Interviews +++

Schwimm-Weltrekordler Paul Biedermann plant zum möglichen zehnjährigen Jubiläum seiner Bestmarken über 200 und 400 Meter Freistil eine Party. "Wenn die beiden Weltrekorde oder einer davon dann noch stehen, mache ich eine kleine Feier zu diesem Jubiläum", sagte der 32-Jährige im Interview der "Welt". Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Rom hatte Biedermann in Weltrekordzeit am 26. Juli Gold über 400 Meter und zwei Tage später über die halbe Distanz geholt. Im 200-Meter-Rennen hatte er US-Superstar Michael Phelps besiegt. Bei der am Freitag beginnenden WM im südkoreanischen Gwangju werden Biedermanns Rekorde wieder angegriffen.

An die Rennen von Rom kann sich Biedermann nicht mehr erinnern. "Ich weiß noch, dass ich mich beim Vorlauf über 400 Meter Freistil gut fühlte, aber nicht mal an die Vorbereitungen auf das Finale oder an den Tag danach kann ich mich erinnern. Wie ausgelöscht", sagte er. "Es war so überwältigend, und nach den Erfolgen strömte so viel auf mich ein, dass ich das scheinbar nur wie im Rausch wahrgenommen habe. Ich weiß nicht mal mehr, was ich danach gesagt habe."

Die WM-Triumphe seien für Biedermann damals "ein enormer Türöffner" gewesen. "Durch die Erfolge von 2009 war es mir möglich, meinen Sport als Profi zu betreiben", erklärt er. Und nicht nur für ihn waren die Folgen spürbar: "Selbst meine Omi musste viele Interviews geben."

+++ 11.07.2019: Wasserspringer Hausding lobt Bedingungen vor WM-Start +++

Deutschlands bester Wasserspringer Patrick Hausding hat nach der Ankunft einen positiven ersten Eindruck vom südkoreanischen WM-Ort Gwangju gewonnen und freut sich auf den Start. «Die Leute hier sind sehr höflich und sehr hilfsbereit, mein Eindruck ist erstmal durchweg positiv», sagte der 30 Jahre alte Rekordeuropameister der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die Halle auf dem Universitätsgelände, in der Hausding mit seinen Konkurrenten an diesem Freitag (4 Uhr/MESZ) vom Ein-Meter-Brett die Wassersprung-Wettkämpfe eröffnet sei "sehr gut, schön groß und sehr hell".

Ähnlich wie bei Olympischen Spielen sind die Sportler in Gwangju nicht in verschiedenen Hotels, sondern in einem Athletendorf untergebracht. "Das ist ganz cool, weil man sich in so einem Dorf auch immer ein bisschen gemeinschaftlicher fühlt", sagte Hausding.

+++ 11.07.2019: Klippenspringer Halbisch muss Start bei Schwimm-WM verletzt absagen +++

Der Deutsche Schwimm-Verband muss kurz vor dem WM-Start eine verletzungsbedingte Absage verkraften. Klippenspringer Manuel Halbisch kann nach einem Sturz vor einem Monat nicht starten. Der 21-Jährige kam dabei auf dem Rücken auf, verletzte sich nach eigenen Angaben an der Lunge und erlitt eine leichte Milzprellung. Bis zuletzt war der WM-Start offen gewesen, in dieser Woche fiel die Entscheidung gegen die Reise zu den Weltmeisterschaften im südkoreanischen Gwangju.

"Ich möchte als erstes wieder hundertprozentig fit werden und mich dann auf die kommende Saison vorbereiten", sagte Halbisch. Er nahm die EM im kommenden Jahr im High Diving, so die offizielle Bezeichnung der Disziplin bei der WM, als nächstes Ziel ins Visier.

Bei den Wettbewerben aus 20 Metern (Frauen) und 27 Metern (Männer) Höhe ist nun Iris Schmidbauer die einzige deutsche Starterin. Die Medaillen werden hier zum Start in die zweite WM-Woche vergeben. Die Weltmeisterschaften beginnen an diesem Freitag und dauern bis zum 28. Juli. Der DSV ist mit über 60 Sportlern vertreten.

+++ 10.07.2019: Wasserspringer Hausding: Für WM-Medaille "muss schon vieles passen" +++

Nach einem bislang schweren Jahr mit zahlreichen Verletzungen zählt sich Deutschlands bester Wasserspringer Patrick Hausding nicht zu den absoluten WM-Topfavoriten. "Nach dieser holprigen Saison muss schon vieles passen für eine Medaille", sagte der 30-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Aber es kann immer alles passieren. Ich hätte vor Budapest auch nicht gesagt, dass ich Zweiter werde und vor Rio nicht gesagt, dass ich Dritter werde", erklärte Hausding mit Verweis auf seine Silbermedaille bei der WM vor zwei Jahren in Ungarn und Bronze bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro - jeweils vom Drei-Meter-Brett.

Hausding brauchte nach einem schweren Trainingssturz im Januar lange, um in Form zu kommen. Zudem hatte er mit Knieproblemen zu kämpfen. Bei den am Freitag beginnenden Weltmeisterschaften im südkoreanischen Gwangju will der Berliner vom Ein-Meter-Brett sowie vom Dreier Einzeln und im Synchronwettbewerb mit dem 23 Jahre alten Lars Rüdiger aus drei Metern Höhe starten.

+++ 06.07.2019: Chancen auf WM-Start von Wasserspringer Wolfram steigen +++

Der WM-Start von Wasserspringer Martin Wolfram wird immer wahrscheinlicher. Der Europameister von 2015, der sich nach mehreren Schulteroperationen immer wieder zurückkämpfte, musste wegen Rückenproblemen die deutschen Meisterschaften auslassen. In der unmittelbaren Vorbereitung auf die Titelkämpfe vom 12. bis 28. Juli im südkoreanischen Gwangju hinterließ der 27-Jährige nun aber einen guten Eindruck.

"Martin hat ein paar sehr schöne Einheiten realisiert, so dass ich sehr optimistisch bin, was seinen Einsatz vom Drei-Meter-Brett anbelangt", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow über den Olympia- Fünften von 2016 und Olympia-Achten von 2012. Verspätet reiste der zuletzt erkrankte Wassersprungkollege Lou Massenberg zur Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt.

Bei der WM in Südkorea geht es auch um Olympia-Startplätze. Kurz nach den Weltmeisterschaften steht noch die EM vom 5. bis 11. August in Kiew an.

+++ 04.07.2019: Ex-Bundestrainer Lambertz kritisiert Nachfolger im Schwimm-Verband +++

Der frühere Schwimm-Bundestrainer Henning Lambertz lehnt die Praxis seiner Nachfolger ab, die besten Schwimmer individuell mit eigenen Trainern arbeiten zu lassen. "Das funktioniert, darf aber niemals ein klar organisiertes und strukturiertes System ersetzen", kritisierte Lambertz in der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Niemals könne so eine gesunde und langfristig erfolgreiche Schwimmergesellschaft entstehen. "Insellösungen sollten nicht die Grundidee eines Cheftrainers sein", sagte Lambertz.

Der 48-Jährige war im Dezember 2018 nach sechs Jahren im Amt des Bundestrainers zurückgetreten. Drei Wochen später hatte der Deutsche Schwimm-Verband Bernd Berkhahn und Hannes Vitense als Verantwortliche für die Nationalmannschaft eingesetzt. Lambertz arbeitet seit 1. Februar als Lehrer an einer Realschule in Wuppertal.

Heftig kritisierte der Ex-Coach die derzeitigen Zustände im Verband. "Im Moment ist es ein wenig so: Jeder darf machen, was er will. Das ist mir persönlich zu wenig, denn das haben wir bereits in der Vergangenheit gelebt, ohne Erfolg", sagte Lambertz. Saison-Höhepunkt der Schwimmer sind die Weltmeisterschaften vom 12. bis 28. Juli im südkoreanischen Gwangju.

+++ 30.06.2019: Deutsche WM-Starter bei Freiwasser-Meisterschaften in guter Form +++

Vier WM-Starter haben sich bei den deutschen Meisterschaften der Freiwasserschwimmer in Burghausen gut in Form präsentiert. Die Würzburgerin Leonie Antonia Beck, die bei den in zwei Wochen beginnenden Weltmeisterschaften in Südkorea Kandidatin für eine Topplatzierung ist, gewann bei den Titelkämpfen in Oberbayern am Wochenenden das Rennen über fünf Kilometer. Vereinskollegin Lea Boy siegte kurz vor ihrem WM-Debüt über zehn Kilometer.

Bei den Männern gewann Sören Meißner (Würzburg) den Wettkampf über fünf Kilometer. Über die Zehn-Kilometer-Strecke setzte sich ohne Beteiligung eines deutschen WM-Starters der Elmshorner Arti Krasniqi durch. Die WM in Gwangju findet vom 12. bis 28. Juli statt. Die Freiwasserschwimmer sind in der ersten WM-Woche am Start. Für sie geht es über zehn Kilometer auch um Olympia-Tickets.

Florian Wellbrock zählt sowohl im Freiwasser-Team von Bundestrainer Stefan Lurz als auch im Beckenschwimmen als Europameister über 1500 Meter zu den Hoffnungsträgern des Deutschen Schwimmverbands (DSV). Wellbrock verzichtete in der Vorbereitung wie weitere WM-Teilnehmer auf die nationalen Titelkämpfe.

+++ 21.06.2019: "Schwimmender Holländer" Gielen soll deutsche Wasserballer stärken +++

Der "schwimmende Holländer" Lucas Gielen ist eingebürgert worden und soll bei der anstehenden Weltmeisterschaft für die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft spielen. Der 29-Jährige von den Wasserfreunden Spandau 04, der auch schon für die Niederlande eingesetzt wurde, sei eine "Stärkung des deutschen Wasserballs", sagte Bundestrainer Hagen Stamm am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

"Mich freut es sehr, er hat einen starken Schuss aus der zweiten Reihe", sagte Stamm. Auf der Website der Spandauer Bundesligamannschaft wird der Center-Verteidiger mit dem Spitznamen "Der schwimmende Holländer" vorgestellt.

Die deutsche Nationalmannschaft ist in diesem Jahr erstmals seit 2013 wieder bei einer Weltmeisterschaft dabei. Die WM findet vom 12. bis zum 28. Juli in Gwangju/Südkorea statt.

+++ 05.06.2019: Wasserspringer Wolfram darf weiter auf WM-Teilnahme hoffen +++

Wasserspringer Martin Wolfram darf weiter auf das WM-Ticket hoffen. Der Europameister von 2015, der sich nach mehreren Schulteroperationen immer wieder zurückkämpfte, musste wegen Rückenproblemen die deutschen Meisterschaften auslassen. Der Olympia-Fünfte von 2016 und Olympia-Achte von 2012 kann es dank einer Wildcard von Bundestrainer Lutz Buschkow aber noch zu der WM in diesem Jahr vom 12. bis 28. Juli in Gwangju in Südkorea schaffen - wenn die Gesundheit mitspielt.

Dagegen muss der mehrmalige EM-Medaillengewinner Stephan Feck nach den Auswirkungen seines Bandscheibenvorfalls die WM in einem Monat abschreiben. Bei der angeschlagenen Elena Wassen muss ein Jahr vor Olympia der Genesungsprozess abgewartet werden. Bei den deutschen Meisterschaften konnte sie deshalb nicht starten. Nach Verletzungsproblemen findet Olympia-Medaillengewinner Patrick Hausding immer besser zur WM-Form, was er mit zwei weiteren DM-Titeln dokumentierte.

Bei der WM in Südkorea geht es auch um Olympia-Startplätze. Kurz nach den Weltmeisterschaften steht dann noch die EM vom 5. bis 11. August in Kiew an.

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