07.07.2019, 15.44 Uhr

Beachvolleyball WM 2019 Ergebnisse: Thole/Wickler verpassen WM-Sensation: 1:2 im Finale gegen Russland!

Vom 28. Juni bis 7. Juli steht in Hamburg die Beachvolleyball-WM 2019 an. Welche Teams sich heiße Matches im Sand liefern und wie Sie in TV und Live-Stream hautnah dabei sind, erfahren Sie mit allen Ergebnissen hier.

Wer schnappt sich die Beachvolleyball-Krone? Bild: dpa

Ab Freitag, dem 28. Juni 2019, gibt es in Hamburg feinste Beachvolleyball-Kunst zu sehen, wenn die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft 2019 beginnt. Bis zum Finale am 7. Juli 2019 kämpfen je 48 Frauen- und Männerteams aus 38 Nationen bei den 12. Weltmeisterschaften im Tennisstadion am Rothenbaum um die Titel und insgesamt eine Million Dollar Preisgeld. Zudem geht es um wichtige Punkte in der Olympia-Qualifikation. Die neuen Weltmeister-Duos buchen direkt einen Platz für Tokio 2020. Zehn Teams vertreten Deutschland. Olympiasiegerin und WM-Titelverteidigerin Laura Ludwig (Hamburg) geht mit ihrer neuen Partnerin Margareta Kozuch an den Start.

Beachvolleyball-WM 2019 in TV und Live-Stream sehen - so geht's

Sportbegeisterte, die die Beachvolleyball-WM 2019 aus Hamburg live und in Farbe erleben möchten, ohne dafür extra in die Hansestadt zu reisen, können es sich vor dem Fernseher bequem machen. Alle 216 Spiele der Beachvolleyball-WM in Hamburg werden im TV und im Livestream zu sehen sein. Sport1 überträgt vom Freitag bis zum 2. Juli aus Hamburg über 25 Stunden zahlreiche Partien auch mit deutscher Beteiligung. ARD/ZDF steigen am Final-Wochenende mit einer Live-Berichterstattung ein. Die deutschen Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann werden dabei als Experten das WM-Geschehen kommentieren.

Streamingdienst DAZN zeigt alle Spiele auf dem Center Court und den zwei Nebenplätzen. Damit gibt es bei der zweiten Beach-Weltmeisterschaft in Deutschland nach Berlin 2005 eine TV-Präsenz wie noch nie bei einem Turnier im eigenen Land. Auf der offiziellen Homepage der WM (hamburg2019.com) wird zudem ein Livestream angeboten.

Um WM-Titel und Olympia-Startplatz: Beach-WM beginnt in Hamburg

In Hamburg startet am Freitag die Beachvolleyball-WM. Als erstes von zehn deutschen Duos müssen Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur (Berlin/Stuttgart) um 13.00 Uhr auf dem Center Court ran. Zehn Teams vertreten den Gastgeber. Das Championat findet zum zweiten Mal nach 2005 (Berlin) in Deutschland statt. Nach bisher eher schwachen Saisonergebnissen gehen die deutschen Damen um Titelverteidigerin Laura Ludwig nicht als Favoriten ins Turnier. Bei den Männern wollen Julius Thole und Clemens Wickler in ihrer Wahlheimat den Aufwärtstrend bestätigen. Insgesamt werden Preisgelder von einer Million Dollar ausgeschüttet. Für den Titel bei Frauen und Männern gibt es jeweils 60.000 Dollar und einen Startplatz bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.

Beachvolleyball-WM 2019 in Hamburg: So sind die deutschen Beachvolleyballer vor der Weltmeisterschaft aufgestellt

Die Zeit wird knapp für die deutschen Teams vor dem Start der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft am Freitag in Hamburg. Nach dem Verletzungsausfall von Alexander Walkenhorst muss sich der Berliner Jonathan Erdmann mit Sven Winter im Schnelldurchlauf auf seine fünfte WM vorbereiten. Weltmeisterin Laura Ludwig hat sich in eine verbesserte körperliche Verfassung gebracht, doch mit ihrer Partnerin Margareta Kozuch geht es weiter um mehr Stabilität.

Für den 31 Jahre alten Erdmann ist es bereits die fünfte WM-Teilnahme. Größter Erfolg war bisher der dritte Platz zusammen mit Kay Matysik 2013 im polnischen Stare Jablonki. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London belegte das Duo Platz neun. "Für mich ist es eine Ehre, wenn ich bei der Heim-WM die deutschen Farben vertreten darf", sagte der gebürtige Potsdamer zu seiner unverhofften Chance.

Erdmanns Interimspartner Winter (Düsseldorf) zählt zu den Talenten, auf die der Deutsche Volleyball-Verband schon mit Blick auf Olympia 2024 setzt. "Für uns ist es wichtig, dass Sven bei der Heim-WM Erfahrungen sammeln kann", sagte Männer-Bundestrainer Martin Olejnak.

Der 21 Jahre alte Winter und der zweimalige deutsche Meister Erdmann stehen in Hamburg schon in der Gruppenphase vor schweren Aufgaben. Sie treffen auf das brasilianische Topteam Pedro Solberg und Vitor Felipe, auf die Weltranglisten-Ersten Anders Mol und Christian Sorum aus Norwegen und auf die Kubaner Gonzalez/Reyes.

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Zehn deutsche Beachvolleyball-Duos kämpfen im Hamburg bei der WM

Insgesamt kämpfen ab Freitag im Hamburger Stadion am Rothenbaum zehn deutsche Duos mit um eine Million Dollar Preisgeld. Blockspieler Walkenhorst musste wegen einer Sehnenverletzung im Handgelenk passen, die er sich bei einem Zusammenstoß mit Partner Winter bei einem Turnier auf Norderney zugezogen hatte. Der Weltverband FIVB vergab daraufhin die Wildcard an Erdmann/Winter neu.

WM-Titelverteidigerin Ludwig steht mit ihrer neuen Partnerin Kozuch im Vorbereitungs-Endspurt. "Sie hat gerade in den letzten Wochen körperlich nochmal einen Schritt nach vorn gemacht. Sie ist in einer guten Verfassung", berichtete Trainer Jürgen Wagner. Die 33-jährige Olympiasiegerin Ludwig musste sich nach 20-monatiger Babypause wieder an Top-Niveau herankämpfen. Erst seit Jahresbeginn spielt sie mit der einstigen Hallen-Nationalspielerin Kozuch (32) zusammen.

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Beachvolleyball-WM 2019: Alle Ergebnisse der Frauen und Männer auf einen Blick

Wie sich die Beachvolleyball-Athleten bei der WM 2019 schlugen, erfahren Sie hier im Anschluss an die Matches mit allen Ergebnissen im Überblick.

+++ 07.06.2019: Thole/Wickler verpassen WM-Sensation: 1:2 im Finale gegen Russland +++

 

 

 

Das junge deutsche Beachvolleyball-Nationalteam Julius Thole und Clemens Wickler hat bei der Heim-WM in Hamburg die Sensation knapp verpasst. Das Duo verlor das Finale am Sonntag 1:2 (21:19, 17:21, 11:15) gegen die Russen Wjatscheslaw Krasilnikow und Oleg Stojanowski und holte Silber. Es ist die insgesamt siebte WM-Medaille für Deutschlands Sandvolleyballer.

Knapp zwei Jahre nach ihrer unfreiwilligen sportlichen Zusammenstellung zeigte das Duo auch im Endspiel vor 12 000 Zuschauern am Hamburger Rothenbaum eine gute Leistung, die Russen waren aber am Ende zu stark. Nach Wicklers (24) nationalem Meistertitel 2017 mit Tim Holler hatte ihn der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) überraschend mit Talent Thole (22) zwangsvereint. Weltmeister Russland sicherte sich mit dem Finalsieg den ersten Startplatz für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

+++ 06.07.2019: Thole/Wickler sensationell im Finale der Beachvolleyball-WM +++

Die deutschen Beachvolleyballer Julius Thole und Clemens Wickler sind bei der Heim-WM in Hamburg sensationell ins Endspiel gestürmt. Das Nationalteam aus Hamburg siegte am Samstag im Halbfinale gegen die Topfavoriten Anders Mol und Christian Sorum aus Norwegen nach einem Satzrückstand noch mit 2:1 (17:21, 21:17, 15:12). Mit einer Serie von erstklassigen Aufschlägen sorgte Abwehrspieler Wickler im Tiebreak für die Entscheidung. Zuvor hatte das Duo ohne Satzverlust die erfahrenen US-Amerikaner Nick Lucena und Phil Dalhausser ausgeschaltet.

+++ 06.07.2019: Pavan/Melissa lösen Ludwig/Walkenhorst ab: Erster WM-Titel für Kanada +++

Sarah Pavan und Melissa Humana-Paredes haben bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Hamburg den Titel bei den Frauen gewonnen. Das kanadische Duo bezwang am Samstag vor 12.000 Zuschauern im Stadion am Rothenbaum gegen die US-Amerikanerinnen Alexandra Klineman und April Ross mit 2:0 (23:21, 23:21). Die 1,96 Meter große Pavan setzte in den hart umkämpften Sätzen jeweils mit einem erfolgreichen Block den entscheidenden Punkt. Es ist der erste WM-Titel und die erste WM-Medaille im Sand überhaupt für Kanada.

Pavan/Melissa, wie das Duo auf der offiziellen Liste des Weltverbandes geführt wird, lösen die Hamburgerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst als Titelträgerinnen ab. Die wegen gesundheitlicher Probleme zurückgetretene Wahl-Hamburgerin Walkenhorst hatte vor dem Endspiel den Goldpokal abgeben müssen. "Ich war sehr traurig", sagte die 28 Jahre alte Blockspielerin, die für kommendes Jahr erst einmal auf der deutschen Tour ihr Comeback angekündigt hat.

Beide Finalteams konnten lange Zeit die Nervosität nicht ablegen, viele Fehler führten aber zu spektakulären Ballwechseln. Auch die 37 Jahre alte Ross, die 2009 Weltmeisterin war, konnte keine entscheidenden Situationen erzwingen. Die ehemalige kanadische Hallen-Nationalspielerin Pavan (32) hatte sich in der Saison nach dem verlorenen Viertelfinale bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio gegen Ludwig/Walkenhorst mit der jetzt 26-jährigen Humana-Peredes zusammengetan. Die Tochter chilenischer Auswanderer hatte schon mit zwölf Jahren mit dem Beachvolleyball begonnen. Erst mit Pavan gelang ihr der Vorstoß in die Weltspitze.

+++ 06.07.2019: Thole/Wickler stürmen ins WM-Halbfinale – 2:0 gegen USA +++

Die deutschen Beach-Volleyballer Julius Thole und Clemens Wickler sind bei der Heim-WM in Hamburg ins Halbfinale eingezogen. Das Nationalteam aus Hamburg siegte am Samstag gegen die US-Amerikaner Nick Lucena und Phil Dalhausser nach einer herausragenden Leistung mit 2:0 (21:18, 21:17). Damit spielen die Youngster am Sonntag auf jeden Fall um eine Medaille. Die derzeitigen Weltranglisten-Zwölften treffen am Samstagabend im Halbfinale auf die Turnierfavoriten Anders Mol und Christian Sorum aus Norwegen.

+++ 06.07.2019:Thole/Wickler gegen die nächste Legende – WM-Halbfinale wartet +++

Jetzt wartet die nächste Legende auf die neuen deutschen Beachboys Julius Thole und Clemens Wickler. Im Viertelfinale der Heim-WM muss das Hamburger Duo am Samstag (11.45 Uhr) gegen die US-Amerikaner Nick Lucena und Phil Dalhausser ran. Im Achtelfinale der Beachvolleyball-WM hatten sich Thole/Wickler gegen Alison, den zweimaligen Weltmeister und Olympiasieger von 2016, und dessen Partner Alvaro Filho durchgesetzt.

Der inzwischen 39 Jahre alte Dalhausser war schon 2007 im Schweizer Gstaad zusammen mit Todd Rogers einmal Weltmeister geworden. "Wenn wir wieder so gut eingestellt sind, können wir auch sie schlagen", sagte Abwehrspieler Wickler zum nächsten Gegner. Das Halbfinale wartet, das dann bereits am Samstagabend am Hamburger Rothenbaum ausgespielt wird. Das Männer-Endspiel findet am Sonntag statt.

+++ 05.07.2019: Thole/Wickler siegen weiter: Über Brasilien-Stars ins Viertelfinale +++

Julius Thole und Clemens Wickler siegen bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft immer weiter. Das einzige in Hamburg noch im Wettbewerb gebliebene deutsche Nationalteam warf am Freitag im Achtelfinale das brasilianische Top-Duo Alison/Alvaro Filho aus dem Rennen und kann am Wochenende nun sogar auf eine WM-Medaille hoffen. Die letzte von bisher vier WM-Plaketten hatte ein deutsches Männerteam vor sechs Jahren gewonnen.

Die Aufsteiger Thole/Wickler boten vor knapp 12 000 Fans im vollbesetzten Stadion am Rothenbaum - so viele Zuschauer gab es in Europa beim Beachvolleyball nie zuvor - gegen den Olympiasieger und zweifachen Weltmeister Alison und dessen Partner eine bärenstarke Leistung und siegten mit 2:0 (21:14, 21:15). Die derzeitige Nummer zwölf in der Welt trifft am Samstag im Viertelfinale auf die US-Amerikaner Nick Lucena und Phil Dalhausser.

Wie in der Runde zuvor, als der 22-jährige Hamburger Thole und der zwei Jahre ältere gebürtige Starnberger Wickler die 2013-er Weltmeister Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen aus den Niederlanden bezwungen hatten, zeigte sich das deutsche Duo auch gegen die erfahrenen Brasilianer von großen Namen und Erfolgen unbeeindruckt. Der 33 Jahre alte Alison hat in seiner Karriere am Beach bereits 1,18 Millionen Dollar Prämien eingespielt. Bei Thole/Wickler waren es bisher zusammen lediglich 142 000 Euro.

+++ 05.07.2019: Thole/Wickler heute einziges deutsches Team im Achtelfinale +++

Julius Thole und Clemens Wickler sind am Freitag die einzigen Deutschen, die noch im Turnier sind. In der Runde der letzten 32 besiegten sie die Holländer Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen mit 2:0. Laura Ludwig und Margarete Kozuch sind bei der WM in Hamburg ausgeschieden und verloren 0:2 gegenSummer Ross und Sara Hughes.

+++ 04.07.2019: Ehlers/Flüggen verpassen WM-Achtelfinale: 1:2 gegen USA +++

Nils Ehlers und Lars Flüggen haben bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft das Achtelfinale verpasst. Das deutsche Nationalteam Nummer zwei unterlag am Donnerstag am Hamburger Rothenbaum in der ersten K.o.-Runde den US-Amerikanern Tri Bourne und Tevor Crabb mit 1:2 (21:15, 19:21, 10:15). Nach einem überzeugenden ersten Satz kam das Gastgeber-Team aus dem Rhythmus, eigene Fehler kosteten den zweiten Durchgang. Im Tiebreak konnte Ehlers/Flüggen, die am zentralen Verbandsstützpunkt in Hamburg bei den Bundestrainern Martin Olejnak und Eric Koreng trainieren, keine entscheidende Gegenwehr mehr leisten.

Der 25 Jahre alte Ehlers und der 29-jährige Flüggen hatten in der WM-Vorrunde mit dem Gruppensieg beeindruckt. Abwehrspieler Flüggen war 2016 in Rio bei den Olympischen Spielen dabei, scheiterte mit dem damaligen Partner Markus Böckermann in der Gruppenphase. Der Weg mit Ehlers zu Olympia 2020 in Tokio wird schwer.

Yannick Harms und Philipp Arne Bergmann, ebenfalls als Nationalteam eingestuft, blieben zum Start der Alles-oder-nichts-Phase gegen die WM-Mitfavoriten Anders Mol und Christian Sorum aus Norwegen chancenlos. Zwar hielt das Hamburger Duo in beiden Sätzen zunächst mit, am Ende aber hieß es deutlich 0:2 (13:21, 13:21).

+++ 03.07.2019: WM-Schock: Ludwig/Kozuch schon raus - Nur Borger/Sude im Achtelfinale +++

Die Beachvolleyball-WM in Hamburg muss ab sofort auf die größten Fan-Lieblinge verzichten. Titelverteidigerin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch schieden schon in der ersten K.o.-Runde aus. Die 33 Jahre alte Olympiasiegerin Ludwig und die einstige Hallen-Nationalspielerin Kozuch blieben am Mittwoch im Stadion am Rothenbaum gegen die US-Amerikanerinnen Summer Ross und Sara Hughes ohne Chance, verloren trotz lautstarker Unterstützung von rund 10 000 Fans überraschend deutlich mit 0:2 (15:21, 12:21). Auch vier weitere Teams des Deutschen Volleyball-Verbandes blieben bereits zum Start der Alles-oder-nichts-Phase hängen.

Das nach dem verletzungsbedingten Karriere-Ende von Ludwigs Olympia- und WM-Siegpartnerin Kira Walkenhorst zum Jahresbeginn neu zusammengestellte Team mit «Maggie» Kozuch konnte sich nach einem Mixed aus starken und schwächeren Leistungen in der Gruppenphase nicht stabilisieren. Von Beginn an drückte das US-Duo den Hamburgerinnen ihr Spiel auf und siegte am Ende klar.

Damit sind Karla Borger und Julia Sude als einziges deutschen Frauenteam weiter im WM-Rennen. Das Stuttgarter Duo besiegte im deutschen Duell Kim Behrens und Cinja Tillmann (Münster) knapp mit 2:1 (19:21, 21:17, 15:13) und trifft jetzt am Donnerstag im Kampf um das Viertelfinale auf die Brasilianerinnen Barbara/Fernanda.

+++ 02.07.2019:Thole/Wickler sichern sich Gruppensieg +++

Julius Thole und Clemens Wickler haben sich bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Hamburg den Gruppensieg gesichert und können in der ersten K.o.-Runde auf einen von der Papierform her leichteren Gegner hoffen. Das Hamburger Nationalteam bezwang am Dienstag die zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen US-Amerikaner Tri Bourne und Trevor Crabb mit 2:0 (21:16, 21:17).

Auch eine Schwächephase im zweiten Satz brachte Thole/Wickler nicht aus dem Rhythmus. Mit ihren ersten Siegen beim WM-Turnier haben sich Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms (Hamburg) sowie Jonathan Erdmann (Berlin) und Sven Winter (Düsseldorf) die Chance auf das Weiterkommen erhalten. Bergmann/Harms schlugen die Marokkaner Zouheir Elgraoui und Mohamed Abicha 2:0 (21:16, 21:16). Erdmann/Winter kamen zu einem hart erkämpften 2:0 (21:19, 21:19) gegen die Kubaner Gonzalez/Reyes.

+++ 02.07.2019: Ludwig/Kozuch doch noch WM-Gruppensieger - Nun gegen US-Beach-Team +++

In ihrer Gruppe hatten sich Ludwig/Kozuch doch noch den Spitzenplatz gesichert. Das prominente deutsche Nationalteam, das ein halbes Jahr nach seiner Neugründung noch um Stabilität ringt, bezwang zum Vorrundenabschluss die Außenseiter Tochukwu Nnouruga und Francisca Ikhiede aus Nigeria ohne Probleme mit 2:0 (21:10, 21:9) und brauchte dazu lediglich 33 Minuten.

Der zweite Sieg am Rothenbaum reichte dank des besten Punktquotienten für Platz eins, da die Brasilianerinnen Maria Antonelli/Carol den US-Amerikanerinnen Kelley Larsen und Emily Stockman unterlagen. Ludwig/Kozuch hatten zuvor gegen das Brasilien-Duo verloren und gegen die USA gewonnen. Damit waren die drei Teams punktgleich.

"Wir haben besser gespielt als in den letzten Wochen und Monaten. Wir versuchen, uns immer weiter zu finden und unser bestes Beachvolleyball zu zeigen", erklärte WM-Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Ludwig nach Abschluss der Gruppenphase. Am Mittwoch beginnen für die Frauen die Alles-oder-nichts-Spiele. "Wir haben jede Menge Potenzial. Wir müssen da jetzt Konstanz reinbringen", erklärte Blockspielerin Kozuch. Zum Start der K.o.-Phase treffen Laura Ludwig und Margareta Kozuch bei der Beachvolleyball-WM in Hamburg im Sechzehntelfinale am Mittwoch (17.00 Uhr) auf die Amerikanerinnen Sara Hughes und Ross Summer. Das ergab die Auslosung am Dienstag. Das US-Duo kann bisher einen Sieg auf der Welttour beim Vier-Sterne-Turnier in Moskau 2018 als größten Erfolg vorweisen.

Zum ersten internen deutschen Kräftemessen kommt es gleich in der Runde der besten 32 Teams zwischen Karla Borger/Julia Sude (Stuttgart) und Kim Behrens/Cinja Tillmann (Münster). Trotz einer knappen 1:2-Niederlage gegen die favorisierten Kanadierinnen Heather Bansley und Brandie Wilkerson schafften Behrens/Tillmann die direkte Qualifikation für die K.o.-Runde. Borger, Vizeweltmeisterin von 2013, und ihre neue Partnerin Sude haben alle drei Gruppenspiele gewonnen.

In der ersten K.o-Runde treffen zudem Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur (Berlin/Stuttgart) auf Kelly Claes und Sarah Sponcil aus den USA. Das Hamburger Duo Victoria Bieneck und Sarah Schneider bekommt es mit den Niederländerinnen Marleen van Iersel und Joy Stubbe zu tun.

+++ 01.07.2019: Thole/Wickler ziehen in K.o.-Runde +++

Trotz anhaltender Nervosität bei ihrer ersten WM-Teilnahme haben die deutschen Meister Julius Thole und Clemens Wickler bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft vorzeitig das Ticket für die K.o.-Runde gebucht. Das Hamburger Nationalteam bezwang am Montag die Iraner Bahman Salemiinjehboroun und Arash Vakili mit 2:0 (21:18, 22:20). "Mit den Ergebnissen sind wir zufrieden. An unserem Spiel wollen wir noch feilen. Da ist noch Luft nach oben", sagte 2,06-Meter-Mann Thole. Wie schon beim 2:0 zum Auftakt gegen Ruanda konnte das beste deutsche Duo die Aufregung nicht ganz ablegen und musste im zweiten Satz sogar in die Verlängerung.

"Das müssen wir noch ein bisschen ablegen. Wir merken es schon, dass viele Augen auf uns gerichtet sind", erklärte der 22 Jahre alte Blockspieler Thole: "Aber der zweite Sieg bei der ersten Heim-WM und dann noch in der eigenen Stadt ist cool." Victoria Bieneck und Isabel Schneider (Hamburg) verbuchten am Montag im dritten WM-Spiel den ersten Sieg. Leonie Körtzinger und Sarah Schneider (Hamburg) verloren in ihren Gruppen zum zweiten Mal. Beide Duos könnten als Dritte über die Hintertür noch weiterkommen.

+++ 30.06.2019: Erster WM-Dämpfer für Ludwig/Kozuch: 1:2 gegen Brasilien +++

Deutschlands Beachvolleyball-Star Laura Ludwig hat mit ihrer Partnerin Margareta Kozuch die erste Niederlage bei der Heim-WM einstecken müssen. Das Nationalduo unterlag am Sonntagabend beim Heimturnier dem brasilianische Spitzenteam Maria Antonelli/Carol mit 1:2 (21:13, 13:21, 11:15) und muss nun im dritten Gruppenspiel den Einzug in die K.o.-Runde sicher machen. Die rund 6000 Zuschauer im Stadion am Rothenbaum sahen zwar einen herausragenden ersten Satz der WM-Titelverteidigerin Ludwig und der Ex-Hallen-Spitzenspielerin Kozuch. Doch danach schlichen sich vor allem bei Kozuch zu viele Fehler und Unkonzentriertheiten ein.

Im letzten Gruppenspiel am Dienstag gegen Außenseiter Nigeria brauchen Ludwig/Kozuch auch die Unterstützung des Publikums. "Man ist zwar in eine Glocke, um sich voll zu fokussieren. Trotzdem nimmt man einen energetischen Schub mit", beschrieb die 32 Jahre alte Kozuch den Heimvorteil. "Das ist mittlerweile Lauras Zuhause, weil sie sich hier ein Leben aufgebaut hat. Ich bin dahin zurückgekommen, wo ich aufgewachsen bin", ergänzte die gebürtige Hamburgerin Kozuch.

Karla Borger und Julia Sude (Stuttgart) sowie Chantal Laboureur (Stuttgart) und Sandra Ittlinger (Berlin) stehen nach je zwei gewonnenen Partien bereits in der K.o.-Runde. Sude/Laboureur schlugen auf dem aufgeheizten Center Court das Außenseiterteam Mendoza Reyes Swan und Lolette Rodriguez aus Nicaragua deutlich mit 2:0. Zuvor hatte das Schwaben-Duo China mit Ex-Weltmeisterin Chen Xue bezwungen. "Mega, dass wir nun um den Gruppensieg spielen", bemerkte Borger, die bei der WM 2013 in Polen im Finale Chen Xue unterlegen war und zusammen mit Britta Büthe Silber gewonnen hatte.

+++ 30.06.2019:Borger/Sude als zweites deutsches Team vorzeitig in K.o.-Runde +++

Karla Borger und Julia Sude haben als zweites deutsches Team bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft vorzeitig die K.o.-Runde erreicht. Das Stuttgarter Nationalduo schlug am Sonntag am Hamburger Rothenbaum das Außenseiterteam Mendoza Reyes Swan und Lolette Rodriguez aus Nicaragua deutlich mit 2:0 (21:14, 21:14). "Das ist das, was wir erhofft hatten", sagte die 30-jährige Borger nach dem zweiten Sieg beim WM-Turnier 2019. Zuvor hatte das Schwaben-Duo China mit Ex-Weltmeisterin Chen Xue geschlagen. "Mega, dass wir nun um den Gruppensieg spielen", bemerkt Borger, die bei der WM 2013 in Polen im Finale eben dieser Chen Xue unterlegen war und zusammen mit Britta Büthe Silber gewonnen hatte.

In Hamburg ist Borger mit ihrer Blockspielerin Sude (31) an Position 19 gesetzt, will aber mehr. Einen Vorteil gegenüber den anderen deutschen Damenteams neben Olympiasiegerin Laura Ludwig und Margareta Kozuch sehen beide in ihrer schon langjährigen Erfahrung im Sand, obwohl sie auch erst seit Jahresbeginn miteinander spielen: "Jeder weiß genau, was wir brauchen. Wir versuchen, in einen Flow zu kommen." Auch Sudes ehemalige Partnerin Chantal Laboureur (Stuttgart) steht mit Sandra Ittlinger (Berlin) nach zwei gewonnenen Spielen bereits in der K.o.-Runde.

+++ 29.06.2019: Kurioser WM-Auftakt für Thole/Wickler: Netzpanne und Sieg +++

Die deutschen Meister Julius Thole und Clemens Wickler haben einen kuriosen Auftakt in die Beachvolleyball-WM erlebt. Die Hamburger quälten sich in ihrer Wahlheimat mit viel Nervosität zu einem 2:0 (21:10, 21:15) gegen den krassen Außenseiter Ruanda. Zu Beginn des zweiten Satzes musste am Samstag im Stadion am Rothenbaum das Netz getauscht werden, was für beide Teams eine Viertelstunde Zwangspause nach sich zog. "Auch für mich war es ein kurioses Spiel. Ich konnte die Nervosität die ganze Zeit nicht ablegen", sagte Abwehrspieler Wickler nach dem am Ende aber ungefährdeten Erfolg über die international völlig unbekannten Patrick Kavalo und Olivier Ntagengwa.

"Es ist schon eine neue Situation, wenn man plötzlich hört, Thole/Wickler müssen es für Deutschland reißen", sagte 2,06-Meter-Mann Thole. Für den 22 Jahre alten Blockspieler und seinen Partner Wickler (24) ist es die erste WM. Im Vorjahr hatten sie beim Welttour-Finale ebenfalls in Hamburg mit Platz vier überrascht sowie erstmals zusammen den nationalen Titel geholt. Inzwischen sind sie mit guten Ergebnissen auf der Welttour bis auf Weltranglisten-Platz zwölf geklettert. "So unbeschwert wie im Vorjahr konnten wir hier beim Auftakt nicht mehr aufspielen", räumte Wickler ein: "Ich habe mich nicht so richtig wohl gefühlt." Das soll sich nach dem Auftaktsieg nun ändern.

+++ 28.06.2019: Ludwig/Kozuch starten mit Sieg in Beach-WM: 2:0 gegen USA +++

Titelverteidigerin Laura Ludwig ist mit ihrer Partnerin Margareta Kozuch mit einem Sieg in die Heim-WM der Beachvolleyballer gestartet. Das Hamburger Duo schlug am Freitag in ihrer Wahlheimat Hamburg im ersten Gruppenspiel das US-amerikanische Team Kelley Larsen und Emily Stockman mit 2:0 (21.19, 21:15). Im Stadion am Rothenbaum zeigten die 33-jährige Ludwig und ihre ein Jahr jüngere Blockspielerin Kozuch einen Blitzstart, danach schlichen sich noch einige Fehler ein. Doch am Ende des zweiten Satzes demonstrierten beide schon wieder alte Souveränität.

Damit gehen Olympiasiegerin Ludwig, die seit dem Karriere-Ende ihrer langjährigen Partnerin Kira Walkenhorst seit Jahresbeginn mit der 336-maligen Hallen-Nationalspielerin Kozuch ein Team bildet, mit neuem Selbstbewusstsein ins zweite Spiel am Sonntagabend gegen das brasilianische Topteam Maria Antonelli/Carol und setzen auf eine neue Euphorie-Welle in Hamburg.

"Alle um uns herum hätten gern eine gute Platzierung. Ich will eine Entwicklung sehen. Von der Qualität her sind wir im Moment ein Stück von der Weltspitze entfernt", hatte Trainer Jürgen Wagner, der Ludwig/Walkenhorst zum Olympia- und WM-Sieg brachte, noch vor dem WM-Start erklärt.

Am ersten WM-Tag gewannen außer Ludwig/Kozuch nur noch Chantal Laboureur und Sandra Ittlinger (Stuttgart/Berlin) ihr erstes Gruppenspiel. Leonie Körtzinger und Sarah Schneider (Hamburg) unterlagen ebenso wie Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms (Hamburg) sowie Victoria Bieneck und Isabel Schneider (Hamburg).

+++ 28.06.2019: Deutscher Auftakt gelungen: Laboureur/Ittlingen siegen klar +++

Der erste Auftritt eines deutschen Teams bei der Beachvolleyball-WM in Hamburg ist gelungen. Die an Position eins gesetzten Chantal Laboureur und Sandra Ittlinger besiegten am Freitag im Stadion am Rothenbaum Patricia Pena und Michelle Amarilla aus Paraguy deutlich mit 2:0 (21:15, 21:10). Das Nationalteam aus Stuttgart und Berlin hatte mit dem Außenseiterduo, das in der Setzliste als Nummer 43 von 48 teilnehmenden Teams geführt wird, keine Mühe. "Ein Pflichtsieg, 2:0, in Ordnung", kommentierte die 25 Jahre alte Ittlinger ihr erstes WM-Match überhaupt. "Jedes Spiel ist wichtig für das Einspielen", ergänzte die 29-jährige Labourer.

Das Nationalteam ist nach der großen Rotation im deutschen Beachvolleyball der Damen erst seit viereinhalb Monaten zusammen. "Wir sind immer noch in der Kennenlernphase", berichtete Ittlinger: "Wir haben erst zehn, zwölf Wettkampfspiele zusammen bestritten. Das ist nicht viel." Die Erst- und Zweitplatzierten sowie die vier besten Dritten qualifizieren sich direkt für die K.o.-Runde, die am Mittwoch (Frauen) und Donnerstag (Männer) beginnt. Insgesamt sind zehn deutsche Duos bei der WM, die bis zum 7. Juli läuft, dabei.

+++ 28.06.2019: Beach-WM läuft: Verbandschef Hecht setzt auf deutsche Medaille +++

Trotz der unbefriedigenden Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf hofft der deutsche Verbandschef René Hecht auf Edelmetall für die Gastgeber bei der Beachvolleyball-WM in Hamburg. "Natürlich ist es unser Ziel, eine Medaille zu gewinnen, wenn man mit so viel Geld und Aufwand eine Heim-WM veranstaltet", sagte Hecht am Freitag zur Eröffnung des aufwendig organisierten Turniers im Stadion am Rothenbaum der Deutschen Presse-Agentur.

Natürlich hätten die Probleme vor allem der Frauen-Duos um Olympiasiegerin und WM-Titelverteidigerin Laura Ludwig die Erwartungen reduziert, räumte der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) ein: "Aber man kann nicht sagen, wir sind nur dabei. Es wird schwer, aber leicht kann jeder."

Hecht setzt auf den Heimvorteil und einen sich entwickelnden Teamspirit bei den Gastgeber-Duos: "Das wird sie pushen", glaubt Hecht. "Wir sind hier nicht zehn Teams, sondern ein Team." Alle sollen sich gegenseitig helfen, Erfahrungen austauschen, forderte der Rekordnationalspieler. Insgesamt hat Deutschland bei den bisherigen elf WM-Turnieren sechs Medaillen gewonnen: Zweimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze.

Auf die Champions 2019 warten 60 000 Dollar Preisgeld und ein Startplatz für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Insgesamt werden eine Million Dollar ausgeschüttet. Der Etat der Veranstaltung beträgt sieben Millionen Euro. "Es ist das größte Beachvolleyball-Turnier nach Olympia", erklärte Veranstalter Hannes Jagerhofer, Chef der Beach Majors GmbH. Für Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote ist die WM bis zum 7. Juli für die Hansestadt "eine neue Kategorie". Die Stadt Hamburg steuert 3,5 Millionen Euro zum WM-Etat bei.

+++ 28.06.2019: Ludwig/Kozuch bremsen Erwartungen: "Mit Top 10 zufrieden" +++

Vor ihrem ersten Spiel bei der Beachvolleyball-Heim-WM in Hamburg haben Titelverteidigerin Laura Ludwig und ihre Partnerin Margareta Kozuch die Erwartungen gebremst. "Für uns ist die WM ein Erfolg, wenn wir das auf das Feld bringen, was wir können. Wir konzentrieren uns vor allem auf unsere eigene Leistung. Welche Platzierung dann dabei herauskommt, wird sich zeigen", sagte der ehemalige Hallen-Star Kozuch (32) der Deutschen Presse-Agentur. Noch fehle die Konstanz in der neuen Besetzung, ergänzte Olympiasiegerin Ludwig (33).

"Wir wollen aktuell das Beste aus der Situation machen", erklärte Trainer Jürgen Wagner, der das Duo Laura Ludwig und Kira Walkenhorst zu WM- und Olympia-Gold geführt hat. Nach dem verletzungsbedingten Abschied von Walkenhorst rückte Kozuch, die 336 Länderspiele in der Halle bestritt, erst zu Beginn diesen Jahres an die Seite von Ludwig.

"Alle um uns herum hätten gern eine gute Platzierung. Ich will eine Entwicklung sehen. Von der Qualität her sind wir im Moment ein Stück von der Weltspitze entfernt", erklärte Wagner. "Aber es gibt durchaus Phasen, halbe Sätze oder ganze, in denen wir auf dem höchsten Niveau mitspielen." Ziel sei vor allem Olympia 2020, bei der Entwicklung des neuen Teams fehle ihm aber ein Jahr, bemerkte der Trainer. "Mit einer Top-10-Platzierung bei der WM wäre ich sehr zufrieden."

Im ersten Turnierspiel müssen Ludwig/Kozuch um 18.00 Uhr gleich gegen die aufstrebenden US-Amerikanerinnen Kelley Larsen und Emily Stockmann ran, gegen die sie jüngst beim Welttour-Turnier in Warschau ausschieden. Wagner betonte aber auch: "Bisher hatte ich mit meinen Teams gegen starke Gegner die besten Ergebnisse."

+++ 26.06.2019: Trotz tiefer Probleme: Beach-Direktor hofft auf WM-Überraschungen +++

Nach einer bisher zum großen Teil schwachen Saison setzt DVV-Sportdirektor Niclas Hildebrand bei der Heim-WM der Beachvolleyballer in Hamburg auf einen Überraschungs-Effekt. "Natürlich hatten wir uns bessere Ergebnisse erhofft und insgesamt war es überraschend, dass wir dies wirklich bei fast allen Teams beobachten konnten", sagte Hildebrand zum Leistungsstand der deutschen Teams. Die "Tiefe der Probleme" sei trotz der vielen Neubesetzungen bei den Frauen nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Auch Olympiasiegerin und WM-Titelverteidigerin Laura Ludwig konnte nach 20-monatiger Babypause mit ihrer neuen Partnerin Margareta Kozuch noch nicht wieder an das Topniveau früherer Jahre anknüpfen.

"Ich bin trotzdem optimistisch, dass wir bei der WM jetzt gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen", erklärte der für den Beach-Bereich zuständige Direktor im Deutschen Volleyball-Verband vor dem WM-Start am Freitag. "Ich erinnere nur an den überraschenden Erfolg von Karla Borger und Britta Büthe 2013 in Polen, die niemand ganz vorne auf dem Zettel hatte. Am Ende hatten sie aber sogar einen WM-Matchball und wurden sensationell Vize-Weltmeister."

Borger, die jetzt mit Julia Sude (Stuttgart) spielt, sorgte in dieser Saison mit Platz drei für den einzigen Podiumsplatz der deutschen Damen bei einem höher dotiertem Welttour-Turnier. "Ich denke, da Karla Vize-Weltmeisterin ist und ich auch die letzten Jahre in der Weltspitze gespielt habe, sind wir beide auf einem guten Level", sagte Sude. Zehn deutsche Duos stellen sich der WM-Heimaufgabe. Bei den bisherigen elf WM-Turnieren holte Deutschland insgesamt sechs Medaillen. Julias Brink und Jonas Reckermann (2009) sowie Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (2017) gewannen den Titel.

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