05.04.2019, 10.07 Uhr

Boris Becker: Tennis-Legende teilt gegen ARD und ZDF aus

Boris Becker hat genug! In einem aktuellen Interview hat Deutschlands erfolgreichster Tennisspieler die Sender ARD und ZDF heftig kritisiert. Der Grund: Für den 51-Jährigen bietet die deutsche TV-Landschaft zu wenig Sportauswahl.

Tennis-Legende Boris Becker fordert mehr Tennis im deutschen Fernsehen. Bild: dpa

Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker (51) hat die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF kritisiert und ihnen eine Mitschuld am darbenden Status der Sportart Tennis gegeben. Dass es keinen neuen Tennis-Boom in Deutschland gebe, "liegt an den Fernsehschaffenden" sagte Becker in einem Interview der "Stuttgarter Zeitung"und der "Stuttgarter Nachrichten" (Freitag).

Boris Becker kritisier ARD und ZDF wegen fehlender Tennis-Übertragung

"So lange im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lieber ein Drittligaspiel im Fußball als ein Wimbledon-Finale live übertragen wird - so lange wird sich daran wenig ändern. Da hat keine andere Sportart eine Chance."

Die Rechte für die vier Grand-Slam-Turniere im Tennis sind aktuell alle vergeben. Für das Wimbledon-Finale im vergangenen Jahr hatte das ZDF kurzfristig beim Rechteinhaber Sky eine Sub-Lizenz erworben und den Sieg von Angelique Kerber gegen Serena Williams live übertragen. Die TV-Rechte für die Turniere in Melbourne (Australian Open), Paris (French Open) und New York (US Open) liegen bei Eurosport.

sba/news.de/dpa

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