27.03.2019, 15.14 Uhr

UFC-Megastar Conor McGregor tritt zurück: Wird gegen den Skandalfighter wegen sexueller Nötigung ermittelt?

Es wird nie ruhig um Conor McGregor, den wohl bekanntesten aktiven Käfigkämpfer überhaupt. Nun hat der 30-Jährige zum zweiten Mal sein Karriere-Ende verkündet und damit Spekulationen ausgelöst, ob der Rückzug mit Vorwürfen der sexuellen Nötigung zusammenhängt. Angeblich ermittelt die Polizei gegen ihn.

Wird gegen den Skandalkämpfer ermittelt? Bild: picture alliance/Pa Wire/PA Wire/dpa

Der für seine Eskapaden berüchtigte Cagefighter Conor McGregor löst mit seiner zweiten Rückzugsankündigung innerhalb von drei Jahren wieder großen Wirbel aus. Was steckt dieses Mal dahinter? Gerüchte um polizeiliche Ermittlungen gegen den Käfigkämpfer sollen nichts damit zu tun haben - das lässt er jedenfalls verbreiten.

Conor McGregor schürt Gerüchte über Grund für Karriere-Ende

Über seine Sprecherin ließ Conor McGregor jeden Zusammenhang zwischen seinem Rückzug und Berichten über Ermittlungen wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs zurückweisen. "Diese Geschichte zirkuliert schon eine Weile", sagte seine Sprecherin in einem Statement an die Deutsche Presse-Agentur. "Die Annahme, dass die heutige Bekanntmachung, Conor werde sich zur Ruhe setzen, mit diesem Gerücht zusammenhängt, ist völlig falsch."

Wird gegen Conor McGregor wegen sexueller Nötigung ermittelt?

Die New York Times hatte am Dienstag berichtet, dass die Polizei in Irland ermittle. Dabei gehe es um den Vorwurf einer Frau, der 30-Jährige sei im Dezember sexuell übergriffig geworden. Laut dem New York Times-Bericht wurde McGregor im Januar festgenommen, vernommen und dann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen liefen noch.

Polizei bestätigt Ermittlungen, ohne Namen zu nennen

Die Zeitung berief sich auf vier nicht namentlich genannte Personen, die mit der Untersuchung zu tun haben. Sie betont, dass die Anschuldigungen nicht erwiesen seien und auch die laufenden Ermittlungen nicht bedeuteten, dass McGregor sich strafbar gemacht habe. Die irische Polizei bestätigte nur, dass gegen einen Sportler ermittelt werde, ohne dessen Namen zu nennen.

Cagefighter Conor McGregor verkündete Rücktritt per Twitter

Conor McGregor hatte am Montag auf Twitter geschrieben: "Hey Leute, kurze Ankündigung: Ich habe beschlossen, von dem Sport [...] Mixed Martial Art [...] zurückzutreten. [...] Ich schließe mich nun meinen ehemaligen Partnern an, die sich bereits im Ruhestand befinden." Der 30-Jährige ist der Megastar der Ultimate Fighting Championship (UFC).

Ist der Rücktritt von Conor McGregor nur Fake?

Allgemein war erwartet worden, Conor McGregor werde im Sommer wieder in Kämpfe einsteigen. Auch nach der Rücktrittsankündigung will seine Sprecherin die Tür offensichtlich nicht zuschlagen: "Sollte Conor in Zukunft kämpfen, muss es in einem Umfeld sein, in dem die Kämpfer für ihren Wert, ihre Fähigkeiten, ihre harte Arbeit und ihr Engagement für den Sport respektiert werden."

Rücktritt von Conor McGregor wohl nur eine Verhandlungstaktik

Nach McGregors unerwarteter Rückzugsankündigung waren Fans im Internet zunächst davon ausgegangen, der Kampfsportler wolle nur pokern, um seine Ausgangslage für die nächsten Fights zu verbessern. Angeblich fordert McGregor von der UFC, ihn zum Teilhaber zu machen, anderenfalls wolle er nicht mehr für sie kämpfen.

Immer Ärger mit Conor McGregor - auch diese Skandale provozierten

Zuletzt warMcGregor mit einem gewalttätigen Ausraster aufgefallen. Beim Verlassen eines Hotels in Miami Beach attackierte er nach Polizeiangaben einen Briten, der versuchte, ein Foto von ihm zu machen. Der Kampfsportler wurde festgenommen, gegen Kaution aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

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sit/news.de/dpa

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