Heidi Mohr ist tot: Krebs! Frauenfußball-Legende stirbt mit 51 Jahren 

Traurige Nachricht für den deutschen Frauenfußball: Die frühere Fußball-Europameisterin Heidi Mohr ist im Alter von 51 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitagabend mit.

Heidi Mohr im Zweikampf mit der Japanerin Maki Haneta beim olympischen Fußballturnier 1996 im Legion Field. Bild: Pascal George / picture alliance / dpa

Der Tod der früheren Fußballerin Heidi Mohr hat die deutsche Fußballwelt schwer getroffen. Die 51-Jährige starb "Bild"-Informationen zufolge an Krebs in Weimar, ihrer Geburtsstadt. "Wir werden sie sehr vermissen", sagte Hannelore Ratzeburg, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball laut Mitteilung.

DFB trauert um Heidi Mohr nach Krebs-Tod mit 51 Jahren

"Ich bin tief betroffen und sehr traurig. Heidi hat große Verdienste am Erfolg des Frauenfußballs, war dabei immer eine bescheidene, zurückhaltende und höfliche Person. Sie wollte nie, dass viel Aufhebens um sie gemacht wurde, sondern hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt."

Heidi Mohr gestorben: Stürmerin prägte Frauenfußball in Deutschland

Mohr galt als Vorreiterin des Frauenfußballs, wurde vor rund 20 Jahren sogar zu "Europas Fußballerin des Jahrhunderts" gekürt. Anfang dieses Jahres wurde die gebürtige Weinheimerin in die Hall of Fame des deutschen Deutschen Frauenfußballs gewählt. "Heidi hatte eine unglaubliche Torquote und in fast jedem Spiel getroffen, war kreativ, explosiv, eine geniale Stürmerin", sagte Tina Theune laut Mitteilung. Als Assistentin von Bundestrainer Gero Bisanz hatte sie Mohr jahrelang begleitet.

Diese Erfolge feierte Heidi Mohr als aktive Fußballerin

1989, 1991 und 1995 wurde Heidi Mohr mit der deutschen Nationalmannschaft Europameisterin, 1995 Vize-Weltmeisterin. In fünf aufeinanderfolgenden Spielzeiten (1991 bis 1995) war sie außerdem Torschützenkönigin der Bundesliga. Nach der deutschen Meisterschaft mit TuS Niederkirchen im Jahr 1993 holte sie später in ihrer Karriere im Jahr 2000 mit dem 1. FFC Frankfurt auch den DFB-Pokal.

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zurück Weiter Marco Heinsohn, Sat.1-Moderator und Stadionsprecher (26.12.1969 - 17.02.2019) (Foto) Foto: Heinson/www.marcoheinsohn.de Kamera

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loc/news.de/dpa

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