17.02.2019, 15.45 Uhr

Ski alpin WM Are 2019 Ergebnisse: Neureuther im Slalom ausgeschieden! Hirscher wieder Weltmeister

Vom 5. bis 17.02.2019 fand im schwedischen Are die Ski alpin WM 2019 statt. Alle Ergebnisse und Gewinner lesen Sie hier.

Josef Ferstl aus Deutschland. Bild: dpa

Vom 5. bis zum 17. Februar 2019 fand im schwedischen Are die alpinen Ski-Weltmeisterschaften statt. Zu den Favoriten gehörten unter anderem die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die in sämtlichen Disziplinen Goldchancen hatte. Lindsey Vonn (USA) und Aksel Lund Svindal (Norwegen) waren zum letzten Mal dabei. Zu den deutschen Favoritinnen zählte vor allem Viktoria Rebensburg.

Ski alpin WM Are 2019: Alle Ergebnisse und Gewinner im Überblick

Sämtliche Ergebnisse nach den einzelnen Wettkämpfen der Alpinen Ski-WM in Are/Schweden lesen Sie zeitnah hier.

+++ 17.02.2019: Neureuther in WM-Slalom ausgeschieden - Hirscher wieder Weltmeister +++

Felix Neureuther ist im WM-Slalom von Are ausgeschieden und hat eine Medaille in seinem voraussichtlich letzten Rennen bei einem alpinen Großereignis verpasst. Der Skirennfahrer fädelte am Sonntag in Are im zweiten Lauf ein und wurde disqualifiziert. Weltmeister wurde Marcel Hirscher aus Österreich vor seinen beiden Teamkollegen Michael Matt (+0,65 Sekunden) und Marco Schwarz (+0,76). Anders als Neureuther, der eine Fortsetzung seiner Karriere nach der Saison zuletzt offen gelassen hatte, beendete der junge Anton Tremmel das Rennen in den Top 30. Dominik Stehle schied wie Neureuther aus.

+++ 17.02.2019: Neureuther mit großem Rückstand bei WM-Slalom - Hirscher führt klar +++

Felix Neureuther hat vor dem Finale des WM-Slaloms von Are großen Rückstand auf die Spitze. Der deutsche Skirennfahrer war im ersten Durchgang am Sonntag 2,29 Sekunden langsamer als Marcel Hirscher. Der Österreicher zeigte einen famosen Lauf und hat 0,56 Sekunden Vorsprung auf Alexis Pinturault aus Frankreich und 1,22 Sekunden auf seinen Teamkollegen Marco Schwarz. Neureuther rangierte nach 32 Startern auf Platz elf, zu einer Podest-Sensation in seinem womöglich letzten WM-Rennen fehlen ihm vor der Entscheidung ab 14.30 Uhr (ZDF und Eurosport) 1,07 Sekunden. Dominik Stehle war vorläufiger 21. (+3,31), Linus Straßer (+4,98) musste um die Top 30 bangen.

+++ 16.02.2019: Shiffrin zum vierten Mal Weltmeisterin im Slalom +++

Mikaela Shiffrin schreibt weiter Ski-Geschichte und ist zum vierten Mal in Serie Weltmeisterin im Slalom. Wie beim Super-G-Gold zum Auftakt in Are war die 23-Jährige aus den USA am Samstag nicht zu schlagen. Vier WM-Titel in Serie in einer Disziplin sind ein Rekord. Mit zweimal Gold und einmal Bronze in Are ist Shiffrin zudem die erfolgreichste Skirennfahrerin dieser Titelkämpfe. Silber mit 0,58 Sekunden Rückstand holte sich Anna Swenn Larsson aus Schweden. Bronze ging an Riesenslalom-Weltmeisterin Petra Vlhova aus der Slowakei. Beste Deutsche wurde Lena Dürr als Zwölfte, Christina Geiger schied im Finale aus.

+++ 16.02.2019: Holdener im Slalom mit Chancen auf drittes Gold bei der Ski-WM +++

Wendy Holdener hat nach den Goldmedaillen in der Kombination und im Team-Event gute Chancen auf den dritten Titel bei den Ski-Weltmeisterschaften in Are. Im Slalom am Samstag erarbeitete sich die Schweizerin im ersten Lauf die Führung und distanzierte Anna Swenn Larsson aus Schweden um 0,11 Sekunden. Topfavoritin und Titelverteidigerin Mikaela Shiffrin aus den USA kam mit 0,15 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Beste Deutsche vor dem Finale ab 14.30 Uhr war Christina Geiger auf Rang sieben. Auf die Podestplätze fehlten ihr 1,36 Sekunden. Lena Dürr lag auf Rang 15, Marlene Schmotz schied bei ihrem ersten WM-Slalom schon früh aus.

+++ 15.02.2019:Saison-Aus für Luitz nach Sturz im WM-Riesenslalom: Innenbandeinriss +++

Skirennfahrer Stefan Luitz hat bei seinem Sturz im WM-Riesenslalom einen Innenbandeinriss im linken Knie erlitten. Das teilte der Deutsche Skiverband am Freitagabend nach den Untersuchungen in einem Krankenhaus in Östersund mit. Für Luitz bedeutet das etwa vier bis sechs Wochen Pause und das Ende der Saison. Er hat bereits zwei Kreuzbandrisse hinter sich, wurde von einer weiteren ganz schweren Verletzung aber verschont. Der Wettkampf in Schweden war sein erster seit dem Sturz in Adelboden im Januar, als er sich die linke Schulter ausgekugelt hatte.

+++ 15.02.2019: Endergebnis: Schmid starker Achter im WM-Riesenslalom - Luitz verletzt ++++

WM-Neuling Alexander Schmid hat beim Riesenslalom in Are mit dem achten Platz überrascht und nach der Verletzung von Stefan Luitz zumindest für etwas Freude im Deutschen Skiverband (DSV) gesorgt. Schmid war am Freitag 1,19 Sekunden langsamer als Weltmeister Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Silber ging an den Titelverteidiger Marcel Hirscher aus Österreich. Alexis Pinturault aus Frankreich wurde Dritter. Luitz war im ersten Durchgang gestürzt und für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus nach Östersund gebracht worden. Vom DSV hieß es vor den Diagnosen dort, dass sein linkes Knie instabil sei. Dort hatte er zuletzt einen Kreuzbandriss.

+++ 15.02.2019:Deutsche Damen im WM-Slalom nur mit Außenseiterchancen +++

Die deutschen Skirennläuferinnen Lena Dürr, Christina Geiger und Marlene Schmotz gehen nur mit Außenseiterchancen in den WM-Slalom von Are. Am vorletzten Tag der Weltmeisterschaften sind am Samstag im Slalom Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Mikaela Shiffrin aus den USA sowie die slowakische Riesenslalom-Weltmeisterin Petra Vlhová die großen Gold-Favoritinnen.

+++ 15.02.2019: Ende 1. Durchgang: Luitz schwer gestürzt - Schmid starker Siebter +++

WM-Neuling Alexander Schmid hat sich mit einer starken Leistung im ersten Durchgang alle Chancen auf einen Spitzenplatz im WM-Riesenslalom bewahrt. Der 24-Jährige aus dem Allgäu lag am Freitag vor dem Finale um 17.45 Uhr auf Rang sieben. Auf die Spitze und Kombinations-Weltmeister Alexis Pinturault fehlten ihm 0,92 Sekunden. Der Franzose hatte 0,10 Sekunden Vorsprung auf Topfavorit Marcel Hirscher aus Österreich, der durch eine Grippe geschwächt am Start stand. Dritter war Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Stefan Luitz stürzte und verletzte sich offenbar.

+++ 15.02.2019: Stefan Luitz beim WM-Riesenslalom schwer gestürzt - Knie "instabil" +++

Skirennfahrer Stefan Luitz ist beim WM-Riesenslalom in Are im ersten Durchgang gestürzt und hat sich möglicherweise schwer am Knie verletzt. Der 26-Jährige fädelte am Freitag in Schweden kurz nach der dritten Zwischenzeit mit dem linken Ski ein, schleuderte durch die Luft und knallte hart mit dem Kopf auf die Piste. Luitz fing sich und fuhr danach ein paar Meter selbst, ehe er sich hinsetzte und länger von Betreuern behandelt wurde.

Bei der ersten Untersuchung an der Strecke stellte sich heraus, dass das linke Knie "instabil" ist, wie der Pressesprecher des Deutschen Skiverbandes, Ralph Eder, sagte. Für weitere Untersuchungen fuhr Luitz zusammen mit dem DSV-Teamarzt Manuel Köhne in ein Krankenhaus in das knapp eineinhalb Autostunden entfernte Östersund. Kopf und Schulter seien okay, hieß es. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Luitz' linkes Knie bei dem Einfädler unnatürlich stark verdreht wurde. In dem Gelenk hatte er sich im Dezember 2017 das Kreuzband gerissen.

+++ 15.02.2019: Luitz bei WM-Riesenslalom gestürzt - Schmid fährt stark +++

WM-Neuling Alexander Schmid hat sich mit einer starken Leistung im ersten Durchgang alle Chancen auf einen Spitzenplatz im WM-Riesenslalom bewahrt. Der 24-Jährige aus dem Allgäu lag am Freitag nach 35 gestarteten Fahrern auf Rang sieben. Auf die Spitze und Kombinations-Weltmeister Alexis Pinturault fehlten ihm 0,92 Sekunden. Der Franzose hatte 0,10 Sekunden Vorsprung auf Topfavorit Marcel Hirscher aus Österreich, der durch eine Grippe geschwächt am Start stand. Dritter vor dem Finale um 17.45 Uhr war Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Stefan Luitz fädelte ein, stürzte und verletzte sich dem Augenschein nach am linken Knie. 

+++ 15.02.2019: Stefan Luitz beim WM-Riesenslalom gestürzt und ausgeschieden +++

Skirennfahrer Stefan Luitz ist beim WM-Riesenslalom in Are im ersten Durchgang gestürzt und hat sich möglicherweise verletzt. Der 26-Jährige fädelte am Freitag in Schweden kurz nach der dritten Zwischenzeit mit dem linken Ski ein, schleuderte durch die Luft und knallte hart mit dem Kopf auf die Piste. Luitz fing sich und fuhr danach ein paar Meter selbst, ehe er sich hinsetzte und offenbar Schmerzen hatte.

"Er hat ein bisschen Schmerzen, und man will einfach sehen, was genau passiert ist. Man kann noch nichts sagen, aber man will es natürlich abklären lassen", sagte der Pressesprecher des Deutschen Skiverbands, Ralph Eder, dem ZDF. Luitz sei auf dem Weg ins Krankenhaus. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Luitz' linkes Knie unnatürlich stark verdreht wurde. In dem Gelenk hatte er sich im Dezember 2017 einen Kreuzbandriss zugezogen.

+++ 14.02.2019: Skirennfahrerin Rebensburg gewinnt WM-Silber im Riesenslalom +++

Viktoria Rebensburg hat bei den Ski-Weltmeisterschaften Silber gewonnen. Die 29-Jährige wurde am Donnerstag in ihrer Paradedisziplin Riesenslalom nur von Petra Vlhova geschlagen und bescherte dem deutschen Team die erste Medaille bei diesen Titelkämpfen im schwedischen Are. Sie holte nach Olympia-Gold 2010, Olympia-Bronze 2014 und WM-Silber vor vier Jahren in Vail/Beaver Creek ihr viertes Edelmetall bei einem alpinen Großereignis. Hinter Rebensburg, die nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte, fuhr Mikaela Shiffrin aus den USA bei schwierigen Bedingungen mit Wind und weichem Schnee auf Platz drei.

Der routinierten Athletin vom Tegernsee fehlten nur 0,14 Sekunden auf Gold und damit auf den ersten deutschen Weltmeistertitel im Riesenslalom nach zehn Jahren Pause. 2009 hatte Kathrin Hölzl in Val d'Isère triumphiert. Letzte Weltmeisterin aus Deutschland bleibt damit Maria Höfl-Riesch mit Kombinations-Gold 2013. Für Rebensburg war die Medaille ein Riesen-Erfolg. In diesem Winter fehlt ihr im Weltcup ein Sieg. Bei den Weltmeisterschaften hatte sie zuvor im Super-G eine Medaille noch um 0,02 Sekunden verpasst und war wie schon vor einem Jahr beim olympischen Riesenslalom von Pyeongchang Vierte geworden.

+++ 14.02.2019: Rebensburg in WM-Riesenslalom auf Gold-Kurs! Führung nach 1. Lauf +++

Viktoria Rebensburg geht beim WM-Riesenslalom von Are als Führende in das Finale und hat damit gute Chancen auf Gold. Die beste deutsche Skirennfahrerin liegt vor dem 2. Durchgang ab 17.45 Uhr (ZDF und Eurosport) 0,19 Sekunden vor der Slowakin Petra Vlhova und 0,37 Sekunden vor Ragnhild Mowinckel aus Norwegen. Die amerikanische Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin auf Platz vier hatte nach 30 Starterinnen 0,44 Sekunden Rückstand auf Rebensburg, die für die erste deutsche Medaille bei dieser WM sorgen will. Rebensburg kann das zweite WM-Edelmetall ihrer Karriere und erstmals Gold gewinnen. Marlene Schmotz rangierte zwischenzeitlich auf dem 21. Platz.

+++ 14.02.2019: Start des WM-Riesenslaloms verlegt: Kürzere Strecke im ersten Lauf +++

Viktoria Rebensburg fährt bei ihrer Jagd auf eine WM-Medaille im Riesenslalom im ersten Durchgang über eine verkürzte Piste. Der Start musste wegen des Wetters verlegt werden, teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Die Startzeit 14.15 Uhr für den ersten Lauf soll gehalten werden. Im schwedischen Are sind die Temperaturen in den vergangenen Tagen gestiegen, dazu kommt viel Wind und Regen. Darunter leiden die WM-Strecken.

+++ 13.02.2019: Ski-Ass Hirscher vor WM-Start erkrankt - Öffentlicher Termin abgesagt

Der österreichische Skirennfahrer Marcel Hirscher ist kurz vor seinem ersten Start bei der WM in Are erkrankt. Wie sein Sprecher am Mittwoch mitteilte, ist der Doppel-Olympiasieger und Gold-Favorit erkältet und hat Halsweh. Der 29-Jährige sagte deshalb eine für den frühen Abend geplante Pressekonferenz ab. Ob ein Start im Riesenslalom gefährdet ist, war ebenso wie das Ausmaß der Erkrankung zunächst unklar. Der Weltcup-Gesamtführende hatte bei den Titelkämpfen in Schweden auf Starts in der Kombination und dem Team-Event verzichtet und war erst am Mittwoch angereist. Hirscher ist Titelverteidiger in Riesenslalom und Slalom.

+++ 12.02.2019: Deutschland verpasst erste Medaille bei Ski-WM: Vierter im Team-Event +++

Deutschland hat auch beim Team-Event die erste Medaille bei der Ski-WM in Are mit Rang vier denkbar knapp verpasst. Im kleinen Finale unterlagen Linus Straßer, Anton Tremmel, Christina Geiger und Lena Dürr der Mannschaft aus Italien 1:3. Zuvor hatte es am Dienstagabend in der ersten Runde gegen Großbritannien und im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Frankreich je ein 3:1 gegeben. Im Halbfinale dann waren die Olympiasieger und späteren Weltmeister aus der Schweiz beim 2:2 bei den entscheidenden Laufzeiten um 0,20 Sekunden schneller. Silber holte sich Österreich. Die letzte Medaille in einem Team-Event holte eine deutsche Mannschaft 2013 mit Bronze.

+++ 12.02.2019: Ski-Altmeister Aamodt zu Kombi-Aus: "Verlieren älteste Tradition" +++

Der Rekord-Olympiasieger Kjetil Andre Aamodt hat das bevorstehende Aus der alpinen Kombination kritisiert. "Wir verlieren die älteste Tradition im Skisport, das Allround-Skifahren", sagte der Norweger am Dienstag in Are. "Bei den ersten Olympischen Spielen gab es nur in der Kombination Medaillen. Man braucht ein Profil, wenn man am Start steht. Man bringt den Sport nicht weiter, wenn es nur noch Spezialisten gibt, wenn du neunmal im Jahr im Slalom antrittst. Aber wenn du 40 Mal im Jahr startest, dann baust du den Sport auf."

Aamodt war von Beginn der 1990er Jahre an bis 2006 einer der besten und vielseitigsten Rennfahrer, mit vier Olympiasiegen und vier weiteren Medaillen ist er zudem Rekordhalter im alpinen Skirennsport. Der heute 47-Jährige räumte zwar ein, dass die Resonanz der Disziplin über deren Fortbestand entscheiden müsse. Sollte das Interesse also eher dem Parallel-Event als der Kombi gelten, "dann bin ich dabei".

Er selber aber habe just zum Wettkampf aus Abfahrt und Slalom eine besondere Beziehung. "Die Kombinations-Medaillen waren tatsächlich am härtesten zu gewinnen", sagte er. "Und da war ich am glücklichsten." Am Montag war der Franzose Alexis Pinturault der womöglich letzte Kombinations-Weltmeister geworden. Das Council des Weltverbands FIS berät am Mittwoch über die Zukunft der umstrittenen Disziplin.

+++ 12.02.2019: Ski-Star Shiffrin sieht sich nicht als Nachfolgerin von Lindsey Vonn +++

Super-G-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin sieht sich nach dem Rücktritt ihrer Teamkollegin Lindsey Vonn nicht in der Rolle des neuen Superstars der Ski-Szene. "Vielleicht wachse ich da rein, aber derzeit bin ich damit beschäftigt, meinen eigenen Kalender auszubalancieren und so gut skizufahren wie ich kann", sagte die 23-Jährige am Dienstag in Are. "Mein großes Ziel ist nicht, ein Drama zu machen, sondern im Starthaus bereit zu sein für den Sieg."

Es sei wichtig, dass es im Sport auch Show gibt. "Es gibt immer Sportler, die dazu mehr in der Lage sind, als andere. Ich würde gerne glauben, dass es reicht, wenn man eine nette Person ist, ein guter Athlet und Erfolg hat, um den Sport zu promoten. Aber das stimmt leider nicht. Es braucht Drama, Aufregung, richtig große Persönlichkeiten", erklärte sie. "Ich fühle mich nicht als sei ich das Gesicht des Skifahrens. Ich denke mehr darüber nach, was ich zu Mittag esse."

Als beste Rennfahrerin der Gegenwart steht Shiffrin aktuell bei 56 Weltcupsiegen. Rekordhalter Ingemar Stenmark prophezeit ihr mehr als 100 Siege und damit deutlich mehr als seine eigenen 86 und auch mehr als die 82 Siege von Vonn, die ihre Karriere am Sonntag beendet hatte.

+++ 11.02.2019: Neureuther bestätigt WM-Start nur im Slalom - "Gefühl kommt zurück" +++

Felix Neureuther wird bei der alpinen Ski-WM in Are wie erwartet nur im Slalom am Sonntag antreten. Das sagte der 34-Jährige am Montag nach seiner Ankunft in Schweden. Der Routinier hatte wegen der Folgen einer Kreuzbandverletzung, eines Daumenbruchs und eines Schleudertraumas seit Mitte Dezember im Weltcup nur noch Slaloms bestritten und den Riesentorlauf fast nicht mehr trainiert. Zuletzt hatte er bereits einen Verzicht auf die zweite Disziplin angedeutet.

"Es schaut eigentlich ganz gut aus", sagte Neureuther zu seinem Fitnessstand und der Erwartung für das Rennen am letzten WM-Tag. "Das Gefühl kommt langsam wirklich zurück. Die nächsten Tage werden entscheidend sein, die nötigen Schritte zu machen", meinte er. "Wenn mir das gelingt, dann kann man schon ein Stück weit mit mir rechnen."

Wegen der unsicheren Wetterprognose und möglichem Regen ist offen, wie die Piste am Sonntag aussehen werde, erklärte Neureuther. Er hatte zuletzt vermehrt mit seiner Materialabstimmung gehadert. Nun entschied er sich, nichts Neues mehr auszuprobieren. "Wir greifen auf das Altbewährte zurück", sagte der deutsche Altmeister. "Das Wichtigste ist, dass ich mich auf das Skifahren konzentriere."

Auch Riesenslalom-Spezialist Stefan Luitz reiste angeschlagen in Schweden an. Er hatte sich Anfang Januar die Schulter ausgekugelt und wird am Freitag mit einer Spezialschiene und zusätzlichem Tape-Verband starten. "Ich komme sehr gut damit zurecht, es schränkt mich null ein und gibt mir die nötige Sicherheit", sagte er.

+++ 11.02.2019: Deutschland hofft im Team-Event der Ski-WM auf erste Medaille in Are +++

Bei der Ski-WM in Are wollen die deutschen Skirennfahrer am Dienstag (16.00 Uhr/ZDF und Eurosport) im Team-Event die erste Medaille holen. Gegner in der ersten Runde ist Großbritannien mit Dave Ryding. Sollte der Einzug ins Viertelfinale gelingen, wartet dort entweder Weltmeister Frankreich oder Russland. Auf Olympiasieger Schweiz oder die ebenfalls starken Gastgeber aus Schweden können Linus Straßer, Anton Tremmel, Dominik Stehle, Lena Dürr, Christina Geiger und Marlene Schmotz frühestens in einem möglichen Halbfinale treffen.

+++ 11.02.2019: Deutschland beim Team-Event der Ski-WM zunächst gegen die Briten +++

Deutschland trifft im Team-Event bei der Ski-WM in der ersten Runde auf Großbritanniens Skirennfahrer mit Dave Ryding. Sollte der Einzug ins Viertelfinale gelingen, wartet dort entweder Weltmeister Frankreich oder Russland. Auf Olympiasieger Schweiz oder die ebenfalls starken Gastgeber aus Schweden können Linus Straßer, Anton Tremmel, Dominik Stehle, Lena Dürr, Christina Geiger und Marlene Schmotz frühestens in einem möglichen Halbfinale treffen. Start des Wettkampfs am Dienstag ist um 16.00 Uhr (ZDF und Eurosport).

+++ 11.02.2019: Skirennfahrer Straßer verpasst Medaille in der Kombination +++

Linus Straßer hat in der Kombination die erste Medaille für Deutschland bei der Ski-WM in Are knapp verpasst. Nach 30 gestarteten Fahrern hatte sich der Skirennfahrer vom TSV 1860 München nach Rang 29 in der Abfahrt im Slalom zwar erheblich verbessert, musste sich aber dennoch mit 0,34 Sekunden Rückstand auf die Podestplätze und Rang fünf zufrieden geben.

Weltmeister wurde der Franzose Alexis Pinturault. Ein Jahr nach Olympia-Silber war er am Montag 0,24 Sekunden schneller als der Slowene Stefan Hadalin, der nach der Abfahrt 30. gewesen war. Bronze holte sich Marco Schwarz aus Österreich. Die Disziplin steht vor dem Aus bei Großereignissen.

+++ 11.02.2019: Super-G-Weltmeister Paris führt in WM-Kombination nach der Abfahrt +++

Super-G-Weltmeister Dominik Paris geht als Führender in den Kombinations-Slalom und kann sich Hoffnungen auf eine weitere WM-Medaille machen. Der Skirennfahrer aus Südtirol war in der Abfahrt am Montag 0,03 Sekunden schneller als der überraschend starke Ryan Cochran-Siegle aus den USA. Auf Rang drei nach dem ersten Teil des Wettkampfes lag Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen mit 0,38 Sekunden Rückstand. Titelverteidiger Luca Aerni aus der Schweiz geht mit 1,23 Sekunden Rückstand auf die Spitze in den Slalom, in dem er seine Stärken hat.

Die Favoriten Marco Schwarz aus Österreich (+1,25 Sekunden) und die beiden Franzosen Victor Muffat-Jeandet (+1,49) und Alexis Pinturault (+1,52) sind durch ihre Fähigkeiten im Slalom noch gut im Rennen um die Medaillenränge. Dominik Schwaiger verpasste die Top 30 und hat keine Chancen mehr auf eine vordere Platzierung.

Linus Straßer lag nach 43 von 56 gestarteten Fahrern auf Rang 28 und konnte sich damit Hoffnung auf eine gute Ausgangsposition im Slalom machen. Dort starten die Top 30 in umgekehrter Reihenfolge. Weil der für Chile fahrende Henrik von Appen stürzte und sich dem Augenschein nach verletzte, war das Rennen lang unterbrochen.

+++ 11.02.2019: Zu viel Wind bei Ski-WM: Start der Kombination verschiebt sich +++

Bei den Ski-Weltmeisterschaften in Schweden gibt es erneut eine Verschiebung. Weil es in Are zu stark windet, verschiebt sich der Start der Kombination am Montag um eine Stunde auf 12.00 Uhr. Das teilten die Veranstalter und der Skiweltverband FIS mit. Auch der Slalom-Start ist deswegen nicht wie geplant um 14.30 Uhr, sondern erst um 16.00 Uhr. Für den Deutschen Skiverband sind Linus Straßer und Dominik Schwaiger am Start des Wettkampfs.

+++ 11.02.2019: Herren messen sich in Kombination mit Abfahrt und Slalom in Are +++

Nach den zwei Speed-Rennen steht für die Skirennfahrer in Are die Kombination auf dem Programm - womöglich zum letzten Mal bei einer Weltmeisterschaft. Die deutschen Starter gehören nicht zu den Anwärtern auf einen vorderen Rang.

Dominik Schwaiger und Linus Straßer sind die beiden deutschen Starter in der Kombination bei den Ski-Weltmeisterschaften in Schweden. Schwaiger hat seine Stärken in der Abfahrt und trainiert selten mit den kurzen Ski. Straßer dagegen ist ein Techniker, der sich auf der Abfahrt überwinden muss. Weil die Disziplin vor dem Aus steht und der Weltmeister von Are vermutlich der letzte Weltmeister der Geschichte sein wird, hat der Deutsche Skiverband schon seit langem aufgehört, viel Energie in die Kombination zu stecken.

Zu den Favoriten gehören vor allem Franzosen und Österreicher. Alexis Pinturault, Victor Muffat-Jeandet sind ebenso Topkandidaten auf eine Medaille wie Marco Schwarz. Auch dessen Teamkollege aus Österreich, Vincent Kriechmayr, kann nach seinen beiden Medaillen aus Abfahrt und Super-G ohne Druck in den Wettkampf gehen. Titelverteidiger Luca Aerni aus der Schweiz ist außer Form, Olympiasieger Marcel Hirscher verzichtet auf einen Start und konzentriert sich in Schweden auf Slalom und Riesenslalom.

+++ 10.02.2019: DSV nominiert sechs Fahrer für Team-Event bei Ski-WM +++

Der Deutsche Skiverband hat sechs Sportler für das Team-Event bei den Weltmeisterschaften von Are nominiert. Linus Straßer und Anton Tremmel sind die eingeplanten Fahrer bei den Herren, Lena Dürr und Christina Geiger bei den Damen. Zunächst als Ersatz eingeplant sind Dominik Stehle und Marlene Schmotz. "Letztes Jahr waren wir gut dran mit unserem dritten Platz", sagte Dürr über das Weltcup-Finale auf den WM-Strecken. "Das liegt uns gut und wir haben guten Chancen, dass wir dabei sein können." Straßer sagte: "Mit der Mannschaft können wir auch relativ weit kommen."

+++ 10.02.2019: Schwaiger und Straßer starten in Kombination bei Ski-WM +++

Dominik Schwaiger und Linus Straßer sind am Montag die beiden deutschen Starter in der Kombination bei den Ski-Weltmeisterschaften in Schweden. Schwaiger hat seine Stärken in der Abfahrt und trainiert sehr selten mit den kurzen Ski. Als Techniker muss sich dagegen Straßer auf der Abfahrt überwinden. Weil die Disziplin vor dem Aus steht und der Weltmeister von Are vermutlich der letzte der Geschichte sein wird, hat der Deutsche Skiverband längst aufgehört, viel Energie in diese Disziplin zu stecken. Zu den Favoriten gehören Franzosen und Österreicher.

Titelverteidiger Luca Aerni aus der Schweiz ist außer Form, Olympiasieger Marcel Hirscher verzichtet auf einen Start und konzentriert sich in Schweden auf Slalom und Riesenslalom.

+++ 10.02.2019: Emotionen pur! Vonn im letzten Rennen mit Bronze - Stuhec gewinnt Abfahrt in Are +++

Skirennfahrerin Lindsey Vonn hat zum Abschluss ihrer langen Karriere noch einmal eine WM-Medaille in der Abfahrt gewonnen. Die Amerikanerin fuhr am Sonntag in Are zu Bronze und wurde in ihrem letzten Profi-Rennen nur von Weltmeisterin und Titelverteidigerin Ilka Stuhec aus Slowenien sowie der Schweizerin Corinne Suter geschlagen. Vonn beendet wegen anhaltender Verletzungsprobleme ihre aktive Laufbahn. Die deutschen Athletinnen verpassten dagegen die Top Ten: Viktoria Rebensburg, Michaela Wenig und Kira Weidle landeten auf den Plätzen 11 bis 13, Meike Pfister kam auf den 23. Rang.

+++ 10.02.2019: WM-Abfahrt der Frauen in Are um mehr als 500 Meter verkürzt +++ 

Bei den Ski-Weltmeisterschaften in Are kann auch die Abfahrt der Damen nicht über die volle Distanz gefahren werden. Etwas weniger als eine Stunde vor dem geplanten Start um 12.30 Uhr (ARD und Eurosport) verlegte die Jury den Start am Sonntag wegen des Wetters zum zweiten Reservestart. Die Weltmeisterin wird deswegen auf einer um 566 Meter verkürzten Strecke ermittelt, die nun noch 1670 Meter lang ist. Für Deutschland starten Viktoria Rebensburg, Medaillen-Geheimfavoritin Kira Weidle, Michaela Wenig und Meike Pfister. US-Skistar Lindsey Vonn beendet nach dem Wettkampf ihre Karriere. Schon die Herren-Abfahrt am Samstag war verkürzt worden.

+++ 09.02.2019: Weidle bei der Ski-WM in der Abfahrt gefordert +++ 

Bei der Ski-WM im schwedischen Are ruhen die deutschen Hoffungen am Sonntag in der Abfahrt auf Kira Weidle. Die 22-Jährige zählt für viele Fans zu den Geheimfavoritinnen auf eine Medaille. Alpin-Star Lindsey Vonn aus den USA bestreitet ab 12.30 Uhr (ARD und Eurosport) das letzte Rennen ihrer Karriere.

+++ 09.02.2019: Jansrud Abfahrts-Weltmeister - Svindal zum Abschied mit Silber +++ 

Aksel Lund Svindal hat seine erfolgreiche Karriere als Skirennfahrer mit einer WM-Medaille in der Abfahrt beendet. Nach 30 gestarteten Fahrern lag der 36-Jährige in der Abfahrt nur 0,02 Sekunden hinter seinem norwegischen Teamkollegen Kjetil Jansrud auf Rang zwei. Auf Platz drei kam am Samstag Vincent Kriechmayr aus Österreich. Für Svindal war es in Are im letzten Rennen seiner Karriere unter den Augen des norwegischen Königspaares die 13. Medaille bei einem Großereignis. Josef Ferstl lag nach den ersten 30 Läufern auf Platz 25 weit abgeschlagen.

+++ 08.02.2019: Schweizerin Holdener zum zweiten Mal Kombinations-Weltmeisterin +++

Skirennfahrerin Wendy Holdener ist die voraussichtlich letzte Kombinations-Weltmeisterin der Geschichte. Im schwedischen Are war die Titelverteidigerin aus der Schweiz am Freitag nach der Abfahrt und dem Slalom 0,03 Sekunden schneller als die Slowakin Petra Vlhova. Bronze holte Ragnhild Mowinckel aus Norwegen mit 0,45 Sekunden Rückstand. Die Disziplin ist umstritten und steht vor dem Aus bei Großveranstaltungen. Die einzige deutsche Starterin Meike Pfister rutschte nach ihrem 18. Platz in der Abfahrt noch auf Rang 22. Für die 23-Jährige sind es die ersten Weltmeisterschaften ihrer Karriere.

+++ 08.02.2019: Königsdisziplin Abfahrt bei WM vom Wetter und kurzem Training bedroht +++

Bei den Ski-Weltmeisterschaften in Are droht ein verkürzter Wettkampf in der Königsdisziplin - falls die Abfahrt wegen des erwarteten schlechten Wetters überhaupt wie geplant stattfindet. Das Training am Freitag, bei dem Super-G-Weltmeister Dominik Paris aus Südtirol die Bestzeit erreichte, konnte erneut nur vom Start des Super-G gefahren werden. Damit der Abfahrts-Weltmeister am Samstag über die komplette Strecke ermittelt werden kann, müssen die Fahrer aber zuvor in einem Training auf allen Teilen der Piste unterwegs gewesen sein. Das war bislang nicht der Fall. Zudem bedroht das Wetter den Wettkampf. "Die nächsten beiden Tage werden wirklich schwierig", sagte Renndirektor Hannes Trinkl.

Josef Ferstl wäre im Testlauf fast gestürzt, als er nach einem Sprung die Kontrolle verlor und in Richtung Netz raste. "Ich habe sehr viel Glück gehabt heute", sagte er. Gesundheitlich gehe es ihm viel besser als noch am Donnerstag. Er habe aber noch immer Husten. Neben Ferstl, Manuel Schmid und Dominik Schwaiger startet überraschend auch Linus Straßer, der eigentlich nur für die Kombination und als Option für das Team-Event eingeplant war.

Das Training am Dienstag wurde wegen der Anreiseprobleme vieler Athleten gestrichen, schon am Donnerstag gab es nur eine verkürzte Testfahrt. Theoretisch denkbar ist wie schon in der Vergangenheit ein kurzes Training im oberen Streckenteil am Morgen vor dem Rennen. Dann könnte über die volle Distanz gefahren werden.

+++ 08.02.2019: Meike Pfister bei Ski-WM in Kombination vor dem Slalom auf Rang 19 +++

Die einzige deutsche Starterin Meike Pfister geht bei der Ski-WM in Are auf Platz 19 in den Kombinations-Slalom. Nach der Abfahrt in Schweden hatte die 23-Jährige am Freitag 1,51 Sekunden Rückstand auf Ramona Siebenhofer aus Österreich an der Spitze. "Oben habe ich gleich mal recht viel verloren, unten war es glaube ich in Ordnung", sagte Pfister der ARD. Ilka Stuhec aus Slowenien liegt mit 0,01 Sekunden Rückstand auf Rang zwei, Dritte ist Ragnhild Mowinckel. Mit nur 0,06 Sekunden Rückstand hat die Norwegerin eine sehr gute Ausgangssituation vor dem Slalom ab 16.15 Uhr (ARD und Eurosport).

Topfavoritin Wendy Holdener liegt auf Platz fünf. Die Schweizerin geht mit 0,30 Sekunden Vorsprung auf Petra Vlhova aus der Slowakei in den zweiten Teil des Wettkampfes. Holdener und Vlhova sind bessere Slalom-Fahrerinnen als Mowinckel, Stuhec, Siebenhofer und auch Corinne Suter auf Rang vier. Bei der Kombination gewinnt, wer nach Abfahrt und Slalom die beste Zeit hat. Der Disziplin droht das Aus bei Großereignissen, die Weltmeisterin von Are könnte die letzte der Geschichte sein.

+++ 08.02.2019: WM-Kombinationsabfahrt der Damen nun doch schon um 11.30 Uhr +++

Bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Are ist die Abfahrt der Damen-Kombination wegen einer erwarteten Wetterfront auf 11.30 Uhr gelegt worden. Noch am Morgen hatten die Veranstalter den Rennbeginn von 11.00 Uhr auf 12.00 Uhr geschoben. Gestartet wird der Wettkampf in Schweden vom Super-G-Start. Der anschließende Slalom-Lauf soll wie geplant um 16.15 Uhr stattfinden. Einzige deutsche Starterin in der womöglich letzten Damen-Kombination bei Weltmeisterschaften ist Meike Pfister. Für die 23 Jährige geht es vor allem um Rennerfahrung bei ihren ersten Titelkämpfen.

+++ 08.02.2019: Svindal hält WM-Medaille in der Abfahrt zum Abschied für möglich +++

Im letzten Rennen seiner Karriere traut sich Aksel Lund Svindal eine Medaille zu. Das sagte der 36 Jahre alte Olympiasieger vor der Abfahrt bei den Ski-Weltmeisterschaften in Are. Ob er nach dem letzten Wettkampf seiner Karriere mit zwei Olympiasiegen und fünf WM-Titeln weinen muss, könne er nicht abschätzen. "Wenn sie kommen, ist das ein sehr starkes Signal. Ich weiß nicht, ob die bei mir verschlossen sind, aber sie kommen nicht so oft. Wenn sie losgehen, lasse ich sie fließen", sagte der Norweger zu möglichen Tränen.

Sollte er am Samstag tatsächlich Gold holen, wäre er erst der zweite Skirennfahrer, der im Jahr nach dem Olympiasieg auch Weltmeister in der Abfahrt wird. Bislang gelang das nur Toni Sailer aus Österreich 1958.

In dem Wissen, dass es nur noch diesen einen Wettkampf geben wird, fühle er sich auch körperlich gut und konkurrenzfähig, sagte Svindal. Der Norweger hatte vor zwei Wochen wegen anhaltender Schmerzen im Knie auf die Rennen in Kitzbühel verzichtet und dort sein Karriereende für nach der WM angekündigt. Neben seinen insgesamt zwölf Medaillen bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften gewann er auch zwei Mal den Gesamtweltcup.

+++ 07.02.2019: Ferstl krank und 18. im verkürzten Abfahrtstraining bei der Ski-WM +++

Josef Ferstl ist krank in das erste Abfahrtstraining bei den Ski-Weltmeisterschaften gegangen und hat dort den 18. Platz belegt. "Mir gehts echt scheiße, bin echt voll krank, Gliederschmerzen, Kopfweh, gestern hat es mich richtig zusammengehauen", sagte Ferstl am Donnerstag. Die Abfahrt der Herren steht für Samstag auf dem Programm. Schnellster im verkürzten Training vom Super-G-Start war Matthias Mayer aus Österreich. Sollte am Freitag kein Training über die komplette Distanz zustande kommen, muss auch der Wettkampf am Samstag verkürzt gefahren werden.

Vor den Damen belegte Michaela Wenig im dritten Abfahrtstraining als beste Deutsche den achten Platz. Auf die Erstplatzierte Stephanie Venier aus Österreich fehlten der Skirennfahrerin vom SC Lenggries 0,37 Sekunden. Venier hatte allerdings wie einige andere Fahrerinnen einen Torfehler. Kira Weidle belegte mit 0,90 Sekunden Rückstand Rang 15, Meike Pfister kam auf Rang 28 mit 1,34 Sekunden Rückstand. Pfister ist die einzige deutsche Starterin in der Kombination am Freitag.

+++ 07.02.2019: Wenig auf Platz acht bei drittem Abfahrtstraining der Ski-WM +++

Michaela Wenig hat im dritten Abfahrtstraining bei der Ski-WM in Are als beste Deutsche den achten Platz belegt. Auf die Erstplatzierte Stephanie Venier aus Österreich fehlten der Skirennfahrerin vom SC Lenggries am Donnerstag 0,37 Sekunden. Venier hatte allerdings wie einige andere Fahrerinnen einen Torfehler. Kira Weidle belegte mit 0,90 Sekunden Rückstand Rang 15, Meike Pfister kam auf Rang 28 mit 1,34 Sekunden Rückstand. Pfister ist die einzige deutsche Starterin in der Kombination am Freitag.

"Wenn die Strecke nochmal verkürzt wird eventuell, dann wird es ein verdammt enges Rennen", sagte Wenig. Wegen der Wettervorhersagen ist unklar, ob die Abfahrt am Samstag über die volle Distanz gehen kann.

+++ 07.02.2019: Siebenhofer nach Kombi-Abfahrt vorn +++ 

Nach der WM-Kombinations-Abfahrt der Damen im schwedischen Are führt Ramona Siebenhofer aus Österreich mit 0,01 Sekunden vor der Slowenien Ilka Stuhec. Titelverteidiger Wendy Holdener (Schweiz/5. Platz/+0,41 s), Federica Brignone (Italien/6./+0,58 s) und Petra Vlhova (Slowakei/8./+ 0,71 s) warten in Lauerstellung. Da dürfte das letzte Wort um die Medaillen noch lange nicht gesprochen sein. Die einzige deutsche Starterin Meike Pfister liegt vor dem abschließenden Slalom am Nachmittag auf dem 17. Platz.

+++ 06.02.2019: Das bringt die Alpine Ski-WM am Freitag +++

In Mittelschweden haben die Ski-Asse nach den zwei Super-G rennfrei. Auf dem Programm stehen stattdessen Trainings für die Abfahrten am Wochenende. Die Männer sind erstmals am Start, nachdem das Training am Mittwoch gestrichen wurde, weil aufgrund des Flugchaos in Schweden etliche Skier und Materialien der Athleten nicht angekommen waren.

+++ 06.02.2019: Skirennfahrer Ferstl ohne WM-Medaille im Super-G - Paris holt Gold +++

Josef Ferstl ist beim Weltmeisterschafts-Super-G in Are Sechster geworden und hat damit wie Teamkollegin Viktoria Rebensburg 24 Stunden zuvor eine Medaille verpasst. Dem Kitzbühel-Sieger aus Oberbayern fehlten am Mittwoch nach 30 Startern drei Zehntelsekunden zum Podium. Gold holte der Südtiroler Skirennfahrer Dominik Paris, der in einem spannenden Rennen nur 0,09 Sekunden schneller war als die zeitgleichen Johan Clarey aus Frankreich und Vincent Kriechmayr aus Österreich. Dominik Schwaiger rangierte zwischenzeitlich auf dem 15. Platz. Rebensburg hatte am Dienstag den Weltmeistertitel nur um 0,07 Sekunden und Bronze gar nur um 0,02 Sekunden verpasst.

+++ 05.02.2019: Zweites Rennen bei der Ski-WM:  Ferstl im Super-G mit kleiner Chance +++

Einen Tag nach der um zwei Hundertstelsekunden verpassten Medaille von Viktoria Rebensburg hat Josef Ferstl am Mittwoch die Chance auf einen Podestplatz für das deutsche Team. Im Super-G (12.30 Uhr/ARD und Eurosport) zählt der 30 Jahre alte Skirennfahrer vom SC Hammer nach seinem Sieg von Kitzbühel vor eineinhalb Wochen zum Kreis der Medaillenkandidaten. Ferstl geht in Schweden mit der Startnummer 15 in den Wettkampf.

Außer ihm schickt der Deutsche Skiverband noch Dominik Schwaiger und Manuel Schmid an den Start. Schwaiger überzeugte beim letzten Super-G in Kitzbühel auf Rang zwölf und dem besten Resultat seiner Karriere in dieser Disziplin.

+++ 05.02.2019: Trainer Graller: Rebensburg fährt die WM-Abfahrt am Sonntag +++

Viktoria Rebensburg wird entgegen der ursprünglichen Planungen doch an der WM-Abfahrt teilnehmen und am Sonntag starten. Das sagte Damen-Cheftrainer Jürgen Graller am Montagabend nach ihrem vierten Platz im Super-G. Die Bedingungen in Are seien gut und Rebensburg in Form, so Graller.

Eine Medaille im Super-G hatte die 29-Jährige zuvor auf Rang vier denkbar knapp verpasst. Auf die Podestplätze fehlten ihr nur 0,02 Sekunden, Weltmeisterin Mikaela Shiffrin aus den USA war lediglich 0,07 Sekunden schneller als Deutschlands beste Skirennfahrerin.

+++ 05.02.2019: Nach Sturz: Lindsey Vonn will die WM-Abfahrt am Sonntag fahren +++

US-Skistar Lindsey Vonn will nach ihrem Sturz im Super-G an der WM-Abfahrt am Sonntag teilnehmen und ihre Karriere wie angekündigt nach diesem Rennen beenden. Sie habe lediglich ein paar Kratzer, blaue Flecken und voraussichtlich Schmerzen an den Rippen und im Nacken, aber keine ernsthafte Verletzung, sagte die 34-Jährige am Dienstagnachmittag in Are. "Ansonsten fühle ich mich großartig", scherzte Vonn nach dem Unfall, bei dem sie nach einem Sprung an einem Tor hängen geblieben und hart mit dem Gesicht auf der Piste aufgeschlagen war.

Ihr erster Gedanke danach sei gewesen: "Warum bin ich schon wieder im Fangzaun? Was mache ich hier? Ich bin zu alt für den Scheiß." Vonn wollte ursprünglich noch bis zu den Weltcup-Rennen in Lake Louise im kommenden Herbst fahren und den Siegrekord von Ingemar Stenmark brechen. Dazu fehlen ihr vier Erfolge. Nach dem Comeback in Cortina d'Ampezzo im Januar hatte sie ihre Meinung wegen zu großer Schmerzen geändert und am vergangenen Freitag das Ende ihrer Karriere nach der WM angekündigt.

+++ 05.02.2019: Rebensburg verpasst Super-G-Medaille um zwei Hundertstelsekunden +++

Viktoria Rebensburg hat bei den Ski-Weltmeisterschaften in Are eine Medaille im Super-G als Vierte extrem knapp verpasst. Die Oberbayerin war am Dienstag nur 0,07 Sekunden langsamer als Siegerin Mikaela Shiffrin aus den USA. Auf Bronze und die Schweizerin Corinne Suter fehlten 0,02 Sekunden. Silber ging an Sofia Goggia aus Italien. Wie schon im WM-Super-G 2017 und im olympischen Riesenslalom 2018 landete Rebensburg auf dem vierten Platz. Aus dem deutschen Team kam Kira Weidle auf Platz 18. Michaela Wenig und Meike Pfister schieden ebenso aus wie Weltcup-Rekordsiegerin Lindsey Vonn. Die Amerikanerin stürzte heftig ins Fangnetz, kam dabei aber glimpflich davon.

+++ 05.02.2019: Skirennfahrerin Vonn bei WM-Super-G gestürzt +++

Skirennfahrerin Lindsey Vonn ist beim Super-G der Weltmeisterschaften im schwedischen Are heftig gestürzt. Die 34 Jahre alte Amerikanerin, die nach den Titelkämpfen ihre Karriere beenden wird, raste am Dienstag nach einem Fahrfehler in ein Tor, kam zu Sturz und prallte mit hoher Geschwindigkeit in ein Fangnetz. Nach einer kurzen Behandlungspause konnte die Weltcup-Rekordsiegerin aber aufstehen und unter dem Applaus der Zuschauer auf Skiern ins Ziel fahren. Dem ersten Anschein nach blieb die schon mehrmals schwer verletzte Sportlerin von einer gröberen Blessur verschont.

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bua/news.de/dpa

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