Biathlon-Weltcup 2019 in Oslo Ergebnisse:      Biathlon Weltcup 2018 in Nove Mesto: Alle Ergebnisse aus Tschechien im Überblick

Denise Hermann holt Bronze im Massenstart. Bild: dpa

+++ 23.12.2018: Kuzmina siegt - Preuss auf Platz 7 im Massenstart +++

Der Sieg im Damen-Massenstart geht an Anastasiya Kuzmina vor Paulina Fialková und Anais Chevalier. Beste Deutsche wird Franziska Preuß auf Platz 7.Vanessa Hinz kommt auf Platz 11 ein, Franziska Hildebrand wird 16.

+++ 23.12.2018: Dritter Nove-Mesto-Sieg für Bö - Peiffer Vierter, Doll Sechster +++

Johannes Thingnes Bö hat nach Sprint und Verfolgung auch den Massenstart beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto gewonnen. Der dreimalige Weltmeister setzte sich am Sonntag über die 15 Kilometer in überlegener Manier vor dem Franzosen Quentin Fillon Maillet und dem Russen Jewgeni Garanitschew durch. Der 25-jährige Norweger blieb vor 22.000 Zuschauern ohne einen einzigen Fehlschuss und hatte am Ende einen Vorsprung von 46,5 Sekunden. Für den Weltcup-Spitzenreiter war es der sechste Saison-Sieg im achten Rennen.

Bester deutscher Skijäger war Olympiasieger Arnd Peiffer (1 Fehler) als Vierter mit einem Rückstand von 5,3 Sekunden auf das Podium. "Ich bin schon sehr zufrieden", sagte Peiffer in der ARD. "Mein Körper war heute nicht zu 100 Prozent konkurrenzfähig, das Material auch nicht. Wir haben das Beste draus gemacht." Sprint-Weltmeister Benedikt Doll (2) vervollständigte als Sechster das gute deutsche Ergebnis. "Auf der Schlussrunde habe ich nur noch geschaut, dass ich ins Ziel komme." Massenstart-Weltmeister Simon Schempp (5) wurde 23., Johannes Kühn (6) kam um letzten Männer-Rennen des Jahres auf Platz 25.

+++ 22.12.2018: Doppel-Olympiasiegerin Dahlmeier Verfolgungs-Fünfte +++

Im Regen von Nove Mesto hat es Laura Dahlmeier in der Verfolgung als Fünfte nicht auf das Podest geschafft. Einen Tag nach Platz zwei im Sprint-Rennen leistete sich die 25-Jährige am Samstag im Jagdrennen zwei Fehlschüsse, damit war der Podestplatz futsch.

Die fehlerfrei schießende Vanessa Hinz kämpfte sich von Platz 22 auf Rang sechs. Nach vier Strafrunden wurde Franziska Preuß Elfte, Denise Herrmann schob sich trotz fünf Strafrunden um 19 Plätze nach vorne auf Rang 26.

+++ 22.12.2018:5. Saisonsieg für Johannes Thingnes Bö - Olympiasieger Peiffer 16. +++

Die deutschen Biathleten haben sich im Verfolgungsrennen beim Weltcup in Nove Mesto gleich 28 Schießfehler geleistet und es deshalb nicht in die Top 15 geschafft. Beim fünften Saisonsieg des Norwegers Johannes Thingnes Bö vor dem Russen Alexander Loginow und seinem Bruder Tarjei Bö war Olympiasieger Arnd Peiffer (3 Fehler) trotz eines Sturzes als 16. der beste deutsche Skijäger.

Sprint-Weltmeister Benedikt Doll kam nach insgesamt sechs Strafrunden im letzten Verfolgungsrennen des Jahres am Samstag als 19. ins Ziel. Johannes Kühn wurde über die 12,5 Kilometer nach fünf Fehlern 37.; Massenstart-Weltmeister Simon Schempp musste gleich achtmal in die Strafrunde und beendete das Rennen auf Platz 44. Vor 22.000 Zuschauern in Nove Mesto mussten auch Johannes Thingnes Bö und Loginow viermal in die Strafrunde.

+++ 21.12.2018: Dahlmeier bei Weltcup-Comeback als Zweite direkt auf dem Podest +++

Laura Dahlmeier hat den deutschen Biathletinnen bei ihrem Weltcup-Comeback überraschend den ersten Podestplatz des Winters beschert. Die Doppel-Olympiasiegerin lief nach ihrer langen Krankheitspause am Freitagabend im Sprint im tschechischen Nove Mesto auf den zweiten Rang. Die 25-Jährige musste sich nach einem Schießfehler mit 4,5 Sekunden Rückstand nur der siegreichen Norwegerin Marte Olsbu Röiseland geschlagen geben. Platz drei belegte die ebenfalls fehlerfreie Slowakin Paulina Fialkova. Dahlmeier hatte im Ziel nach 7,5 Kilometern auf Anhieb wieder die schnellste Laufzeit.

Im Jagdrennen am Samstag (17.00 Uhr/ARD und Eurosport) hat die siebenmalige Weltmeisterin damit eine perfekte Ausgangsposition und beste Chancen auf ihren 20. Weltcupsieg. Zweitbeste Deutsche wurde Franziska Preuß (1 Fehler) als 15. In der Männer-Verfolgung (15.00 Uhr) haben Benedikt Doll und Arnd Peiffer die besten Chancen. Der Weltmeister und der Olympiasieger haben aber großen Rückstand auf den momentan überragenden Sprint-Sieger Johannes Thingnes Bö aus Norwegen.

+++ 20.12.2018: Doll im Biathlon-Sprint in Nove Mesto Elfter - Bö siegt erneut +++

Weltmeister Benedikt Doll hat zum Auftakt des Biathlon-Weltcups im tschechischen Nove Mesto im Sprint als bester Deutscher den elften Platz belegt. Der 28 Jahre alte Schwarzwälder leistete sich am Freitag eine Strafrunde und hatte beim vierten Saisonsieg des Norwegers Johannes Thingnes Bö 1:12,5 Minuten Rückstand. Bö blieb fehlerfrei und landete 21 Sekunden vor Alexander Loginow. Der Russe hatte bis Ende 2016 eine zweijährige Dopingsperre wegen Epo-Missbrauchs verbüßt und schaffte bereits seinen dritten Podestplatz in diesem Winter. Dritter wurde der Schwede Martin Ponsiluoma (0 Fehler).

+++ 20.12.2018: Olympiasiegerin Dahlmeier dämpft Erwartungen vor Biathlon-Comeback +++

Laura Dahlmeier hat vor ihrem Comeback im Biathlon-Weltcup die Erwartungen gedämpft. "Ich fühle mich nicht als amtierende Olympiasiegerin, die da jetzt zurückkommt und die Welt retten muss", sagte die 25 Jahre alte Skijägerin aus Garmisch-Partenkirchen am Donnerstag in Nove Mesto. In Tschechien beendet die siebenmalige Weltmeisterin am Freitag im Sprint ihre krankheitsbedingte Zwangspause.

"Ich möchte für mich ein paar schöne Rennen laufen. Ich möchte Spaß haben, ich möchte einfach zeigen, was ich kann", sagte die zweimalige Olympiasiegerin. "Ich habe jetzt keine große Erwartungshaltung, ich bin noch nicht bei 100 Prozent."

Es sei ein wirklich schwieriger Sommer für sie gewesen, sagte sie. "Ich habe nicht gewusst, wann komme ich zurück, kann ich überhaupt wieder Hochleistungssport auf dem Niveau betreiben, wie ich es gerne machen würde", beschrieb die Bayerin die schweren Wochen. Sie habe sich immer wieder gesagt, "ich möchte einfach wieder fit werden, möchte mich gut fühlen. Egal für was es dann reicht. Ob das jetzt Leistungssport ist, ob das Biathlon ist, oder einfach der Alltag. Das war eine Situation, ein Gefühl, das wünsche ich keinem", sagte Dahlmeier.

Mitte Oktober hatte sie nach mehreren gesundheitlichen Rückschlägen angekündigt, zunächst kürzertreten zu müssen. Ihr Immunsystem war zu geschwächt, wie die Ärzte damals mitteilten. Nach der Zwangspause war die Ausnahme-Skijägerin erst Anfang November moderat ins Training eingestiegen, um sich an die Belastungen zu gewöhnen.

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