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Biathlon-Weltcup 2019 in Oslo Ergebnisse:  Biathlon-WM 2019 in Östersund: Alle Ergebnisse aus Schweden auf einen Blick

Denise Hermann holt Bronze im Massenstart. Bild: dpa

Die Ergebnisse von der Biathlon-WM 2019 in Östersund lesen Sie direkt im Anschluss an die Wettbewerbe hier bei news.de. Wie Sie die laufende Biathlon-Saison live im deutschen Fernsehen verfolgen können, erfahren Sie hier.

+++ 17.03.2019: Biathlet Peiffer wird im Massenstart Sechster - Windisch siegt +++

Die deutschen Biathlon-Männer haben zum Abschluss der WM im schwedischen Östersund eine Medaille im Massenstart verpasst. Bei widrigen Bedingungen mit dichtem Schneefall und wechselnden Winden lief am Sonntag Arnd Peiffer als bester Deutscher auf Rang sechs. Der Einzel-Weltmeister leistete sich vier Fehler und hatte nach 15 Kilometern 39,6 Sekunden Rückstand auf den Überraschungssieger Dominik Windisch. Der Italiener verwies mit drei Fehlern Antonin Guigonnat aus Frankreich (3/+ 22,8 Sekunden) und den Österreicher Julian Eberhard (4/+ 23,3 Sekunden) auf die Plätze. Windisch trat damit die Nachfolge von Simon Schempp an. Der Uhinger hat wegen Formschwäche seine Saison bereits vorzeitig beendet.

"Platz sechs ist gut für mich. Heute war es ein kurioses Rennen, so viele Fehler habe ich selten gesehen. Mein Fazit ist sehr positiv", sagte Peiffer, der auch Silber in der Mixed-Staffel holte, im ZDF. Benedikt Doll kam nach fünf Strafrunden als Achter ins Ziel. Philipp Nawrath (5) wurde 15., Erik Lesser (6) nur 27. Damit beenden die Schützlinge von Bundestrainer Mark Kirchner nach Einzel-Gold von Peiffer und Silber in der Staffel die WM mit zwei Medaillen.

Der bis zum letzten Schießen mit dem Russen Jewgeni Garanitschew führende viermalige Weltmeister Johannes Thingnes Bö schoss sich mit fünf Strafrunden im letzten Anschlag aus den Medaillenrängen und wurde nur 13. Damit verpasste der Norweger die historische Chance, als Zweiter im Biathlon-Sport nach Laura Dahlmeier bei einer WM fünf Goldmedaillen und sechs Medaillen insgesamt zu gewinnen. Der siebenmalige Weltcup-Gesamtsieger Martin Fourcade wurde nur 24. und holte damit erstmals seit zehn Jahren bei einem Großereignis keine Medaille.

+++ 17.03.2019: Denise Herrmann holt Bronze im Massenstart +++

Denise Herrmann hat zum Abschluss der Biathlon-Weltmeisterschaft im schwedischen Östersund Bronze im Massenstart gewonnen. Bei schwierigen Windbedingungen musste sich die Verfolgungs-Weltmeisterin am Sonntag nach vier Fehlern nur der siegreichen Italienerin Dorothea Wierer und der Russin Jekaterina Jurlowa-Percht geschlagen geben. Durch einen Fehler beim letzten Schuss vergab Herrmann sogar ihren zweiten WM-Titel, krönte aber dennoch drei Jahre nach ihrem Umstieg vom Langlauf zu den Skijägerinnen ihre tolle WM mit insgesamt drei Medaillen.

Nach 12,5 Kilometern hatte Herrmann 15,4 Sekunden Rückstand auf die mit zwei Fehlern belastete Wierer. Silber-Gewinnerin Jurlowa-Percht (2 Strafrunden) kam 4,9 Sekunden hinter der Siegerin ins Ziel. Titelverteidigerin Laura Dahlmeier beendete nach vier Strafrunden das Rennen als Sechste. Franziska Preuß (6) als 19. und Franziska Hildebrand (5) auf Rang 21 verpassten durch schwache Schießleistungen die Top Ten deutlich. Damit beenden die deutschen Damen die WM mit insgesamt vier Medaillen: Gold und Bronze durch Herrmann sowie zweimal Bronze durch Dahlmeier.

+++ 16.03.2019: Deutsche Biathleten holen mit Staffel WM-Silber - Norwegen siegt +++

Die deutschen Biathleten haben bei der Weltmeisterschaft in Östersund in der Staffel die Silbermedaille gewonnen. Erik Lesser, Roman Rees, Arnd Peiffer und Benedikt Doll benötigten am Samstag acht Nachlader und mussten sich nach 4 x 7,5 Kilometern nur den siegreichen Norwegern geschlagen geben. Am Ende hatten die Deutschen 38,1 Sekunden Rückstand auf den Weltmeister, der nur sechs Extra-Patronen benötigte. Bronze ging an die Russen, die 1:04,1 Minuten nach dem Sieger ins Ziel kamen. Den letzten WM-Staffel-Titel holten die Deutschen 2015 in Kontiolahti. Für das deutsche Männer-Team war es nach Einzel-Gold von Peiffer die zweite Medaille in Schweden.

+++ 16.03.2019: Deutsche Damen-Staffel nur auf Platz 4 +++

Die deutschen Biathletinnen haben bei der Weltmeisterschaft in Östersund die Titelverteidigung in der Staffel verpasst. Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand, Denise Herrmann und Laura Dahlmeier mussten sich am Samstag nach schwachen Schießleistungen mit dem enttäuschenden vierten Platz zufriedengeben und blieben damit erstmals seit sechs Jahren ohne WM-Medaille im Team. Bereits deutlich zurückliegend hatte Dahlmeier im Schlussspurt sogar noch die Chance auf Bronze. Rang drei sicherte sich aber die vor Freude schon austrudelnde Ukrainerin Valentina Semerenko. So fehlten den Deutschen nach 4 x 6 Kilometern 0,5 Sekunden auf eine Medaille.

Ein Jahr nach der Olympia-Enttäuschung mit Rang acht leisteten sich Dahlmeier & Co . insgesamt 14 Nachlader und eine Strafrunde durch Hinz. Nach 4 x 6 Kilometern hatten sie 35,6 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Norwegerinnen. Sie verwiesen die bis zum letzten Schießen klar führenden Schwedinnen mit 24,3 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei.

+++ 15.03.2019: Biathleten greifen mit Staffeln in Bestbesetzung nach WM-Medaillen +++

Die deutschen Biathleten greifen bei der WM in Östersund am Abschluss-Wochenende in Bestbesetzung nach den Staffel-Medaillen. Die Frauen gehen im Rennen am Samstag als Titelverteidiger mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand, Denise Herrmann und Laura Dahlmeier an den Start. Für den Wettkampf der Männer hat Bundestrainer Mark Kirchner in Schweden Erik Lesser, Roman Rees, Arnd Peiffer und Benedikt Doll nominiert. In welcher Reihenfolge die Herren antreten, ist allerdings noch offen.

"Wir wollen in den Kampf um die Medaillen eingreifen", sagte Kirchner am Freitag bei einem Pressegespräch: "Wir wissen, dass das nicht leicht wird, aber mit unserer Qualität in der Mannschaft, dem Anspruch und den gezeigten Leistungen ist das unser Ziel. Wir wären schon enttäuscht, wenn wir an diesem Wochenende komplett leer ausgehen."

Die Skijäger haben in acht Rennen bei den Titelkämpfen bislang fünf Medaillen gewonnen. Die Highlights waren die Titel für Herrmann in der Verfolgung und Peiffer im Einzel. "Man kann bislang schon eine wirklich sehr positive Bilanz ziehen", sagte Kirchner. Nach den Staffel-Wettbewerben stehen am Sonntag noch die Massenstarts zum WM-Abschluss auf dem Programm.

+++ 14.03.2019: Herrmann und Lesser bei WM-Premiere in Single-Mixed-Staffel Vierte +++

Denise Herrmann und Erik Lesser haben bei der WM-Premiere der Single-Mixed-Staffel eine Medaille verpasst. Das deutsche Duo musste sich am Donnerstag bei der Biathlon-WM im schwedischen Östersund im ersten WM-Rennen des gemischten Doppels mit dem vierten Platz zufrieden geben. Verfolgungs-Weltmeisterin Herrmann leistete sich sechs Nachlader, während Lesser bei seinen vier Schießeinlagen fehlerfrei blieb. Dennoch hatten die beiden am Ende 30,5 Sekunden Rückstand auf die Premieren-Weltmeister Marte Olsbu Röiseland und Johannes Thingnes Bö.

Die Norweger setzten sich nach sechs Extrapatronen mit 13,4 Sekunden Vorsprung vor den Italienern Dorothea Wierer und Lukas Hofer (fünf Nachlader) durch. Rang drei sicherten sich die Schweden Hanna Öberg und Sebastian Samuelsson (acht Nachlader/+ 20 Sekunden).

+++ 13.03.2019: Weltmeisterin Herrmann und Lesser starten in Single-Mixed-Staffel +++

Verfolgungs-Weltmeisterin Denise Herrmann und Erik Lesser kämpfen bei der Biathlon-WM am Donnerstag (17.10 Uhr/ZDF und Eurosport) bei der WM-Premiere der Single-Mixed-Staffel um die sechste deutsche Medaille. Einen Tag nach dem Einzel-Gold von Arnd Peiffer hat das deutsche Duo gute Chancen auf einen Podestplatz.

In Trondheim geht es für die Skispringer (Damen 14.00 Uhr/Männer 17.00 Uhr Eurosport und ZDF (2. Durchgang) in der Raw Air Tour weiter. Für die Männer um Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler ist es die dritte und vorletzte Station, für die Damen ist nach dem dritten Springen dagegen Schluss. Beim Ski-alpin-Weltcup in Soldeu steht der Super G (Damen 10.30 Uhr/Herren 12.00 Uhr) auf dem Programm. Viktoria Rebensburg und Josef Ferstl wollen dabei ihre gute Spätform bestätigen. In beiden Disziplinen ist noch nicht entschieden, wer die Kristallkugeln gewinnt.

+++ 13.03.2019: Biathlet Arnd Peiffer gewinnt WM-Einzel-Gold in Schweden+++

Arnd Peiffer hat bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Östersund Gold im Einzel über 20 Kilometer gewonnen. Ein Jahr nach dem Olympiasieg im Sprint setzte sich der 31-Jährige am Mittwoch durch und feierte damit seinen zweiten WM-Einzeltitel. 2011 war der Harzer Weltmeister im Sprint geworden. Mit seinem insgesamt fünften WM-Gold sorgte Peiffer für die erste Einzelmedaille für die Schützlinge von Bundestrainer Mark Kirchner in Schweden. Peiffer ist damit der achte deutsche Einzel-Weltmeister.

Peiffer blieb bei schwierigen Bedingungen mit ständig wechselnden Winden fehlerfrei und avancierte damit zum ersten deutschen Einzel-Weltmeister seit Sven Fischer 1999. Silber sicherte sich überraschend der Bulgare Wladimir Iljew, der nach einem Fehler 1:08,7 Minuten hinter Peiffer lag. Bronze ging an den Norweger Tarjei Bö. Er hatte nach einem Fehlschuss 1:09,1 Minuten Rückstand auf Peiffer.

"Ich bin ein bisschen überrascht, ich hatte mit dem Einzel immer noch eine Rechnung offen. Der Einzel ist das Rennen, mit dem ich mich am wenigsten anfreunden konnte, umso größer ist die Freude", sagte Peiffer, der zuvor in einem Einzelrennen nie auf dem Podium stand, dem ZDF.Nach Peiffers letztem Treffer ballte Bundestrainer Mark Kirchner die Faust und jubelte. Neben Peiffer war nur noch der Norweger Vetle Sjastad Christiansen (8.) fehlerfrei geblieben. Mit seinem einzigen Fehler im letzten Schuss vergab Erik Lesser die mögliche Silbermedaille.

Damit hat das deutsche Team nach Verfolgungs-Gold von Denise Herrmann, Silber in der Mixedstaffel und zweimal Bronze durch Laura Dahlmeier (Sprint, Verfolgung) bisher fünf Medaillen geholt.

+++ 13.03.2019: Premiere für Single-Mixed-Staffel bei Biathlon-WM in Östersund +++

Bei der Biathlon-WM in Östersund kommt es am Donnerstag zu einer Premiere. Erstmals wird in der Single-Mixed-Staffel ein Weltmeister ermittelt. Der neue Wettbewerb ist sehr schießlastig und bevorteilt vor allem schnelle, sichere Schützen. "Die Scheiben müssen schnell getroffen werden", sagte Frauen-Bundestrainer Kristian Mehringer, doch auch gute Läufer sind gefragt: "Hier in Östersund gibt es schwierigere Strecken."

Ein Mann und eine Frau nehmen pro Nation teil, geschossen wird - wie in normalen Staffelrennen auch - jeweils zweimal liegend und zweimal stehend. Die Wechsel erfolgen direkt nach dem Schießstand, die Laufrunden sind mit 1,5 Kilometern kürzer als in anderen Staffeln. Die Strafrunde wird halbiert und ist nur 75 Meter lang.

Eingeführt wurde das Single-Mixed auch, um schwächeren Nationen mit wenigen Top-Athleten eine Medaillen-Chance bei einer WM zu geben. "Einen sehr guten Mann und eine sehr gute Frau kann jede Nation an den Start bringen", sagte Mehringer, deswegen dürfte der Kampf um die Medaillen ein harter werden. "Es sind sehr viele Nationen dabei, deswegen ist es noch ein schwieriges Format", sagte Mehringer.

Erstmals im Weltcup wurde die Single-Mixed-Staffel 2015 getestet und anschließend auch ins WM-Programm aufgenommen. Insgesamt geht es in Schweden nun erstmals um zwölf WM-Titel, zum Programm für die Olympischen Winterspielen gehört das Format bislang noch nicht.

+++ 13.03.2019: Dahlmeier zu möglichem Rücktritt: "In mir brennt noch das Feuer" +++

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier macht sich aktuell keine Gedanken über ein Ende ihrer Biathlon-Karriere. "Der Sport ist immer noch meine große Leidenschaft. In mir brennt immer noch das Feuer. Ich liebe es, draußen zu sein und mich in der Loipe zu verausgaben", sagte die 25-Jährige im Interview der "Sport Bild". Weiter sagte die siebenmalige Weltmeisterin: "Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, das wirft man nicht so einfach weg. Wie lange das anhält, kann ich nicht sagen. Ich plane nicht langfristig, sondern von Jahr zu Jahr."

Dahlmeier hatte nach ihren beiden Goldmedaillen bei den Winterspielen in Pyeongchang im Vorjahr zunächst Motivationsprobleme, entschied sich aber, ihre Laufbahn fortzusetzen. Bei der aktuell in Schweden stattfindenden WM konnte die Garmisch-Partenkirchnerin bereits zwei Bronzemedaillen im Sprint und in der Verfolgung gewinnen. Am Wochenende stehen in Schweden weitere Einsätze auf dem Programm.

Unmittelbar vor dem Start der WM hatte Dahlmeiers Heimtrainer Bernhard Kröll in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur gesagt, dass er nicht mit einem weiteren Olympia-Start seiner Top-Athletin rechne. "Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass Laura bei Olympia 2022 in Peking nicht mehr am Start ist", sagte Kröll. Konkrete Aussagen von Dahlmeier oder Absprachen mit ihm gebe es aber nicht. "Es wäre für den Biathlon-Sport eher besser, wenn ich mich täusche", hatte Kröll gesagt.

+++ 12.03.2019: Deutsche Biathlon-Männer hoffen auf erste WM-Medaille +++

Die deutschen Biathleten hoffen am Mittwoch im Einzel über 20 Kilometer (16.10 Uhr/ZDF und Eurosport) auf die erste Medaille bei der WM im schwedischen Östersund. Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer, Benedikt Doll, Erik Lesser und Roman Rees fordern den norwegischen Weltcup-Gesamtsieger Johannes Thingnes Bö, der bereits zweimal Gold und einmal Silber gewann, heraus.

+++ 12.03.2019: Dahlmeier verpasst Medaille - Oeberg gewinnt Gold im Einzel +++

Laura Dahlmeier hat bei der Biathlon-WM im schwedischen Östersund ihre 14. WM-Medaille in Serie verpasst. Die Doppel-Olympiasiegerin leistete sich am Dienstag im schweren Einzel einen Schießfehler und landete nach 15 Kilometern auf dem vierten Platz. Die siebenfache Weltmeisterin aus Garmisch-Partenkirchen hatte am Ende 39,5 Sekunden Rückstand auf Olympiasiegerin Hanna Öberg. Die 23-Jährige blieb bei ihrem ersten WM-Sieg und der ersten Medaille für den WM-Gastgeber fehlerfrei. Sie verwies mit 23,6 Sekunden die ebenfalls fehlerfreie Italienerin Lisa Vittozzi auf Rang zwei. Bronze sicherte sich Justine Braisaz. Die Französin hatte nach einer Strafminute sieben Sekunden Vorsprung vor Dahlmeier. Wäre Dahlmeier fehlerfrei geblieben, hätte sie ihren achten WM-Titel geholt.

Die mit Mixed-Silber dekorierte Vanessa Hinz rehabilitierte sich mit Platz 19 (2 Fehler) für ihre Enttäuschung im Sprint, als sie als 65. die Qualifikation für die Verfolgung verpasst hatte. Franziska Hildebrand (3 Strafminuten) als 31. und Franziska Preuß (4) als 38. landeten abgeschlagen im Feld.

+++ 11.03.2019: Herrmann verzichtet auf Einzelstart bei Biathlon-WM - Dahlmeier dabei +++

Die neue Verfolgungs-Weltmeisterin Denise Herrmann verzichtet bei der Biathlon-WM in Östersund auf einen Start im Einzel. Im schweren Rennen über 15 Kilometer am Dienstag (15.30 Uhr/ARD und Eurosport) wird der Deutsche Skiverband in Schweden durch Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier, Franziska Preuß, Franziska Hildebrand und Vanessa Hinz vertreten. Die siebenmalige Weltmeisterin Dahlmeier hat die Chance auf ihre dritte Medaille. Die 25-Jährige konnte in Sprint und Verfolgung jeweils Bronze gewinnen und tritt zum Start der zweiten WM-Woche als Titelverteidigerin an.

Herrmann entschied sich am Tag nach ihrem ersten WM-Titel hingegen für eine Pause. "Das ist ihre Entscheidung. Sie hätte von uns aus gesehen starten dürfen, weil sie die nötige Leistung gebracht hat", sagte Frauen-Bundestrainer Kristian Mehringer am Montag: "Sie will sich auf das nächste Wochenende konzentrieren." Nach Silber mit der Mixed-Staffel und dem Premieren-Gold habe die 30-Jährige aus Sachsen ihren Platz in der Frauen-Staffel am Samstag schon jetzt sicher, außerdem ist sie am Sonntag zum Abschluss der Titelkämpfe im Massenstart dabei.

Über die weitere Besetzung der Staffel soll in den kommenden Tagen entschieden werden. "Wir haben da Gedanken im Kopf und schauen uns jetzt die nächsten Wettkämpfe noch an, dann werden wir das beste Team an den Start stellen", sagte Mehringer. Deutschland tritt als Weltmeister von 2017 in Hochfilzen als Titelverteidiger an.

+++ 10.03.2019:Bö sichert sich mit WM-Silber erstmals Sieg im Gesamtweltcup +++

Der Norweger Johannes Thingnes Bö hat zum ersten Mal den Gesamtweltcup im Biathlon gewonnen. Durch seinen zweiten Rang in der WM-Verfolgung von Östersund am Sonntag ist dem 25-Jährigen der erste Platz trotz noch fünf ausstehenden Einzelrennen nicht mehr zu nehmen. Einzel-Olympiasieger Bö hat in diesem Winter 13 von 20 Rennen gewonnen und liegt uneinholbar vor dem zweitplatzierten Russen Alexander Loginow in Führung. In den vergangenen sieben Jahren hatte jeweils der Franzose Martin Fourcade in der Gesamtwertung gesiegt.

+++ 10.03.2019: Biathlet Lesser in WM-Verfolgung Elfter - Ukrainer Pidruschni siegt +++

Erik Lesser ist bei der Biathlon-WM in Östersund in der Verfolgung als bester Deutscher auf Platz elf gelaufen. Der 30-jährige Thüringer leistete sich drei Fehler und hatte nach 12,5 Kilometern 1:03,3 Minuten Rückstand auf den Sensationssieger Dmytro Pidruschni. Der Ukrainer verwies nach zwei Strafrunden den haushoch favorisierten Sprint-Weltmeister Johannes Thingnes Bö aus Norwegen, der fünf Fehler schoss, mit 8,3 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Bronze sicherte sich wie im Sprint der Franzose Quentin Fillon Maillet (3/+ 17,7 Sekunden).

Der Olympia-Dritte Benedikt Doll wurde nach vier Fehlern Zwölfter direkt gefolgt von Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer, der ebenfalls viermal in die Strafrunde musste. Philipp Nawrath (5 Fehler), der Überraschungs-Zwölfte im Sprint, als 21. und Johannes Kühn (6) als 24. verpassten die Top 20. Die Schützlinge von Bundestrainer Mark Kirchner warten damit nach den ersten beiden Einzelrennen ohne auf eine Medaille. Lesser hatte 2015 als letzter Deutscher Verfolgungs-WM-Gold geholt.

+++ 10.03.2019: Herrmann Verfolgungsweltmeisterin, Dahlmeier Dritte +++

Denise Herrmann hat bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Östersund den Titel in der Verfolgung gewonnen. Den deutschen Doppelerfolg verhinderte am Sonntag die Norwegerin Tiril Eckhoff, die Laura Dahlmeier im Sprintduell auf den Bronze-Platz verwies.

"Es ist unglaublich", sagte Herrmann in der ARD. "Ich bin so stolz auf das, was ich geschafft habe", erklärte die frühere Langläuferin, die erst in der dritten Saison als Biathletin unterwegs ist. "So etwas hätten wir uns nicht erträumt", sagte Damen-Cheftrainer Kristian Mehringer in der ARD.

Die 30 Jahre alte Herrmann hatte das letzte Verfolgungsrennen vor der WM in Soldier Hollow/USA gewonnen. Außerdem hatte sie die bislang letzte Verfolgung 2017 in Östersund für sich entschieden.

Herrmann hatte trotz zwei Schießfehlern nach den zehn Kilometern 31,4 Sekunden Vorsprung vor Eckhoff. Die Norwegerin, die ebenfalls zwei Fehler schoss, sicherte sich Silber im Sprintduell gegen Dahlmeier und lag 0,2 Sekunden vor der siebenmaligen Weltmeisterin. Die 25-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen, die nur einmal in die Strafrunde musste, sicherte sich ihre vierte Verfolgungsmedaille in Serie (2017 Gold, 2016 Gold, 2015 Silber) und hat nun in 13 WM-Rennen nacheinander Edelmetall gewonnen.

+++ 09.03.2019: Deutsche Biathleten im WM-Sprint ohne Medaille - Norweger Bö siegt +++

Die deutschen Biathlon-Männer sind bei der Weltmeisterschaft in Östersund in ihrem ersten Einzelrennen ohne Medaille geblieben. Im Sprint über zehn Kilometer lief am Samstag Erik Lesser als bester der fünf deutschen Skijäger auf Rang acht. Fehlerfrei hatte der Thüringer am Ende 44,7 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Norweger Johannes Thingnes Bö. Der haushohe Favorit verwies bei seinem fünften WM-Titel und seinem 13. Saisonsieg trotz einer Strafrunde den fehlerfreien Alexander Loginow auf Rang zwei. Der Russe, der bis November 2016 wegen EPO-Dopings eine zweijährige Sperre abgesessen hatte, kam 13,7 Sekunden nach Bö ins Ziel. Der Franzose Quentin Fillon Maillet hatte ohne Schießfehler als Dritter 16,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger.

Olympiasieger Arnd Peiffer hat als Neunter (47,3 Sekunden Rückstand/1 Strafrunde) genau wie seine Teamkollegen eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag. Titelverteidiger Benedikt Doll (56,2/2) lief auf einen soliden elften Rang. Für eine große Überraschung sorgte WM-Debütant Philipp Nawrath. Der 26-Jährige, der ohne geschaffte WM-Norm nur durch den Ausfall von Massenstart-Weltmeister Simon Schempp ins Team gerückt war, wurde nach einem Fehler starker Zwölfter (+ 1:04,6 Minuten). Johannes Kühn dagegen schaffte es nach drei Fehlern nicht in die Top 20.

+++ 08.03.2019: Biathleten Peiffer und Doll greifen im Sprint nach WM-Medaille +++

Olympiasieger Arnd Peiffer und Titelverteidiger Benedikt Doll gehen am Samstag bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Östersund als Medaillenanwärter in den Sprint über zehn Kilometer. Favorit ist der Norweger Johannes Thingnes Bö, der bereits zwölf von 18 Saisonrennen gewann. Das deutsche Team komplettieren Erik Lesser, Johannes Kühn und Philipp Nawrath. Bisher haben die deutschen Skijäger Silber in der Mixed-Staffel und Bronze im Damen-Sprint durch Laura Dahlmeier geholt.

+++ 08.03.2019: Biathletin Dahlmeier holt Bronze im WM-Sprint +++

Laura Dahlmeier hat bei den Biathlon-Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund die Bronzemedaille im Sprint gewonnen. Beim ersten WM-Sieg der Slowakin Anastasija Kuzmina hatte die Doppel-Olympiasiegerin aus Garmisch-Partenkirchen am Freitag als Dritte einen Rückstand von 12,6 Sekunden und holte ihre zwölfte WM-Medaille in Serie. Zudem verschaffte sich die siebenmalige Weltmeisterin eine gute Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen der Damen am Sonntag. Zweite über die 7,5 Kilometer wurde die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold, die genau wie Dahlmeier fehlerfrei geblieben war. Die dreimalige Olympiasiegerin Kuzmina leiste sich einen Schießfehler.

+++ 07.03.2019: Olympiasiegerin Dahlmeier plant nach Staffel-Verzicht WM-Sprint +++

Nach Silber in der Mixed-Staffel zum WM-Auftakt peilen die deutschen Biathletinnen am Freitag in Östersund im Sprint die nächste Medaille an. Abzuwarten bleibt, wie fit Laura Dahlmeier ist. Die siebenmalige Weltmeisterin hatte leicht erkältet die Mixed-Staffel ausgelassen. Die mit Silber dekorierten Denise Herrmann und Vanessa Hinz gehen ebenso an den Start wie Franziska Preuß und Franziska Hildebrand.

+++ 07.03.2019: Deutsche Biathleten holen zum WM-Start Silber in der Mixed-Staffel +++

Die deutschen Biathleten haben zum Auftakt der Weltmeisterschaften in Östersund Silber in der Mixed-Staffel geholt. Ohne die kurzfristig ausgefallene Laura Dahlmeier mussten sich Vanessa Hinz, Denise Herrmann, Arnd Peiffer und Benedikt Doll am Donnerstag nur Norwegen geschlagen geben. Das deutsche Quartett leistete sich insgesamt neun Nachlader und hatte am Ende 13,1 Sekunden Rückstand auf den neuen Champion. Die erfolgreiche Titelverteidigung von 2017 verpassten die Deutschen somit knapp. Bronze sicherten sich die Italiener, die 1:09,6 Minuten nach den Siegern ins Ziel kamen.

Doppel-Olympiasiegerin Dahlmeier hatte ihren Start wenige Stunden vor dem Rennen aufgrund einer Erkältung als Vorsichtsmaßnahme absagen müssen. Im Sprint am Freitag (16.15 Uhr/ARD und Eurosport) und in der Verfolgung am Sonntag soll die siebenmalige Weltmeisterin aber antreten können.

+++ 07.03.2019:Dahlmeier muss auf Start in Mixed-Staffel verzichten - Herrmann dabei +++

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier muss kurzfristig auf einen Start in der deutschen Mixed-Staffel zum Auftakt der Biathlon-WM im schwedischen Östersund verzichten. Sie wird von Denise Herrmann ersetzt. Das teilte der Deutsche Skiverband knapp fünf Stunden vor dem Rennen am Donnerstag mit. Dahlmeier habe leichte gesundheitliche Probleme und könne deswegen nicht wie geplant antreten, die siebenmalige Weltmeisterin habe sich eine Erkältung eingefangen. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, damit die 25-Jährige am Freitag im Sprint und am Sonntag in der Verfolgung bei der Weltmeisterschaft antreten kann, teilte der DSV mit.

Damit tritt Titelverteidiger Deutschland in der Besetzung Vanessa Hinz, Denise Herrmann, Arnd Peiffer und Benedikt Doll im gemischten Teamwettbewerb an. Vor zwei Jahren hatte das DSV-Quartett in Hochfilzen die Goldmedaille gewonnen.

+++ 06.03.2019: Deutsche Mixedstaffel greift zum Auftakt der Biathlon-WM nach Gold +++

Titelverteidiger Deutschland greift zum Auftakt der Biathlon-WM am Donnerstag im schwedischen Östersund mit der Mixed-Staffel nach einer Medaille. In der Besetzung Vanessa Hinz, Laura Dahlmeier, Arnd Peiffer und Benedikt Doll gehört das Quartett des Deutschen Skiverbandes genau wie Olympiasieger Frankreich und Norwegen zu den Favoriten auf den Sieg. Vor zwei Jahren hatte das DSV-Team in Hochfilzen Gold gewonnen. Damit begann für Dahlmeier eine traumhafte WM, die die 25-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen mit insgesamt fünfmal Gold und einmal Silber in sechs Rennen beendete.

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