Skispringen-Weltcup Val di Fiemme 2018: Pole Dawid Kubacki siegt - Siegel bester Deutscher auf Rang 5!

Im Skispringen-Weltcup 2018/19 messen sich die Athleten vom 12. bis 13.01.2019 in Italien in Val di Fiemme. Wer die Wettkämpfe für sich entscheidet, erfahren Sie hier!

Der Skispringen-Weltcup 2018/19 ist in vollem Gange. Bild: dpa/Grzegorz Momot

Die neue Saison im Skispringen ist im vollen Gange: Vom 12. bis 13.01.2019 machen die Skispringer in Val di Fiemme in Italien Station. Wer sich an den zwei Wettkampftagen im Einzelspringen am besten schlägt, verraten wir Ihnen hier.

Skispringen-Weltcup 2018/19 in Val di Fiemme: Alle Ergebnisse aus Italien im Überblick

Wie sich die deutschen Skispringer am Samstag (12.01.) und Sonntag (13.01.) im italienischenVal di Fiemme schlagen und wer zum Gewinner gekürt wird, erfahren Sie direkt im Anschluss an den Wettbewerb hier bei news.de. Wie Sie live bei den Skisprung-Events dabei sein können, erfahren Sie hier.

+++ 12.01.2019:Kobayashi verpasst Skisprung-Rekord - Siegel wird bester Deutscher +++

Der Japaner Ryoyu Kobayashi hat den alleinigen Eintrag ins Skisprung-Geschichtsbuch verpasst. Der 22-Jährige wurde am Sonntag im italienischen Predazzo Siebter und verpasste es damit, als erster Adler in der Geschichte sieben Weltcup-Siege am Stück einzufahren. Mit Sprüngen auf 128 und 122,5 Meter konnte der souveräne Vierschanzentournee-Sieger diesmal nicht mit der absoluten Spitze mithalten. Der Sieg ging erstmals in diesem Winter an den Polen Dawid Kubacki, auch Stefan Kraft aus Österreich und der Pole Kamil Stoch schafften es auf das Podest.

Bester deutscher Springer war David Siegel als Fünfter. Markus Eisenbichler, der am Samstag wegen einer Disqualifikation noch zuschauen musste, wurde Sechster. In der kommenden Woche sind die Adler im polnischen Zakopane gefordert, bevor für Kobayashi und seine Teamkollegen das Heimspiel in Sapporo wartet.

+++ 12.01.2019: Kobayashi gewinnt zum sechsten Mal in Serie - Leyhe auf Rang fünf +++

Der japanische Überflieger Ryoyu Kobayashi hat seine Siegesserie nach dem Vierfachtriumph bei der Vierschanzentournee fortgesetzt und auch in Predazzo gewonnen. Sein überdeutlicher Sieg mit Sprüngen auf 135 und 136 Meter am Samstag war Kobayashis sechster am Stück, seine Führung im Weltcup-Gesamtklassement hat der 22-Jährige damit weiter ausgebaut. Bester Deutscher war in Abwesenheit des disqualifizierten Markus Eisenbichler der Tournee-Dritte Stephan Leyhe, der mit Sprüngen auf 119,5 und 127,5 Meter Fünfter wurde. Das Podest komplettierten die beiden Polen Dawid Kubacki und Kamil Stoch.

Von den vorderen Platzierungen waren die meisten DSV-Adler, denen neben Eisenbichler auch der formschwache Severin Freund fehlt, weiter entfernt als bei der Tournee vor gut einer Woche. David Siegel (14.), Richard Freitag (17.) und Karl Geiger (19.) schafften es ebenfalls in die Top 20. Am Sonntag (17.00 Uhr) findet ein weiterer Einzelwettbewerb statt, dann darf auch Eisenbichler wieder mitspringen.

+++ 11.01.2019: Pause nach Qualifikation für disqualifizierten Eisenbichler +++

Der Vierschanzentournee-Gesamtzweite Markus Eisenbichler wird am Samstag nach seiner Disqualifikation eine Sprungpause einlegen und auch nicht als Vorspringer an den Start gehen. Der 27 Jahre alte Siegsdorfer war bei der Qualifikation in Predazzo, dem Wintersportgebiet in Val di Fiemme, am Freitagabend wegen eines zu großen Anzugs vom Wettbewerb ausgeschlossen worden. "Das ist ein ärgerlicher Fehler. Das passiert uns ganz selten", sagte Bundestrainer Werner Schuster am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Schuld dafür liege letztendlich sowohl beim Athleten als auch beim Team. Die Disqualifikation sei "zurecht erfolgt", räumte der 49 Jahre alte Coach ein.

Das erste von zwei Einzeln auf der WM-Schanze von 2013 findet an diesem Samstag (16.00 Uhr) ohne Eisenbichler statt. Am Sonntag kann der Bayer aber wieder mitwirken und sich für das zweite Einzel qualifizieren. "Er macht heute eine normale Vorbereitung und ist weiter gut in Schuss", sagte Schuster. Eisenbichler hatte bei der Tournee zuletzt zwei Einzel-Podestplätze eingefahren und war in der Gesamtwertung nur hinter dem japanischen Vierfachsieger Ryoyu Kobayashi gelandet.

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