24.03.2019, 11.53 Uhr

Skispringen-Weltcup 2019 alle Ergebnisse: Eisenbichler verpasst Kristallkugel - Kobayashi siegt mit Rekord

Im slowenischen Planica steht für die Skispringer die letzte Station der aktuellen Weltcup-Saison an. Nach der Qualifikation am Donnerstag sind das Einzel-Skifliegen der Herren sowie ein Teamwettbewerb anberaumt - Ergebnisse gibt's hier.

Der Skispringen-Weltcup 2018/19 ist in vollem Gange. Bild: dpa/Grzegorz Momot

Die aktuelle Saison im Skispringen steht kurz vor dem spannenden Finale: Vom 21. bis 24. März 2019 machen die Skiflieger in Planica (Slowenien) Station. Nach der Qualifikation sowie dem Einzel-Skifliegen der Herren und dem Teamwettbewerb wird die Weltcup-Saison 2019 in Slowenien beschlossen.

Skispringen-Weltcup 2019 in Planica: Alle Ergebnisse in Qualifikation, Teamskifliegen und Einzelskifliegen

Wie sich die Skiflieger in Planica bei der letzten Station im Weltcup 2019 schlagen und wer sich den Sieg in der Qualifikation, im Teamskifliegen sowie im Einzelskifliegen schnappt, erfahren Sie zeitnah nach den Wettkämpfen hier auf news.de. Wie Sie den Skispringen-Weltcup 2019 in Slowenien im Live-Stream und TV sehen, lesen Sie im Detail hier.

+++ 24.03.2019:Eisenbichler verpasst Kristallkugel - Kobayashi siegt mit Rekord +++

Skispringer Markus Eisenbichler hat den letzten erhofften Titel in der elfjährigen Ära von Bundestrainer Werner Schuster verpasst. Der 27 Jahre alte Bayer wurde am Sonntag im slowenischen Planica nach Flügen auf 227 und 235 Meter Dritter und verlor damit die kleine Kristallkugel für den besten Skiflieger noch an Japans Star-Springer Ryoyu Kobayashi. Der Tournee-Sieger hatte im ersten Durchgang mit 252 Metern einen Schanzenrekord in Planica aufgestellt. Neben Kobayashi und Eisenbichler schaffte es auch Domen Prevc als Zweiter auf das Podest. Trainer Schuster hatte seinen zum Ende des Winters auslaufenden Vertrag nicht verlängert.

+++ 23.03.2019: Deutsches Skisprung-Team in Planica Zweiter - Sieg für Polen +++

Die deutschen Skispringer haben beim letzten Teamwettbewerb in der Ära von Bundestrainer Werner Schuster einen Podestplatz eingefahren. In der Besetzung Karl Geiger, Constantin Schmid, Richard Freitag und Markus Eisenbichler musste sich das DSV-Quartett am Samstag im slowenischen Planica nur den Polen um Top-Springer Piotr Zyla geschlagen geben. Vor allem Geiger (230,5 und 230 Meter) und Eisenbichler (227 und 246 Meter) überzeugten. In elf Jahren unter Coach Schuster haben die DSV-Springer damit kein Teamspringen von einer Flugschanze für sich entschieden. Rang drei belegte Gastgeber Slowenien.

Nicht im deutschen Team dabei waren Olympiasieger Andreas Wellinger (gestrichen) sowie Stephan Leyhe, der nach einem Sturz in Oslo mit den Nachwirkungen zu kämpfen hat. Am Sonntag (10.00 Uhr/ARD und Eurosport) steht das letzte Einzel an, bei dem der dreifache Weltmeister Eisenbichler aus eigener Kraft die kleine Kristallkugel als bester Skiflieger dieses Winters gewinnen kann.

+++ 22.03.2019: Olympiasieger Wellinger auch für letzten Teamwettbewerb gestrichen +++

Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger muss auch beim letzten Teamwettbewerb dieser Saison zuschauen. Der 23 Jahre alte Ruhpoldinger wurde für das Springen an diesem Samstag im slowenischen Planica von Bundestrainer Werner Schuster nicht berücksichtigt. Stattdessen bietet der Coach im letzten Teamspringen seiner elfjährigen Amtszeit Karl Geiger, Constantin Schmid, Richard Freitag und Markus Eisenbichler auf.

+++ 22.03.2019: Eisenbichler gewinnt erstmals Weltcup-Springen - Sieg vor Kobayashi +++

Dem dreifachen Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler ist der erste Weltcup-Sieg seiner Karriere gelungen. Dem 27 Jahre alten Bayern reichten beim Fliegen am Freitag im slowenischen Planica Flüge auf 238,5 und 233 Meter. Der Japaner Ryoyu Kobayashi hatte mit seinem ersten Flug (242 Meter) deutlich geführt, dann aber im zweiten Sprung gepatzt. Dritter wurde Piotr Zyla aus Polen. Auch Karl Geiger (9.), Richard Freitag (15.), Constantin Schmid auf Rang 23 und Andreas Wellinger als 26. schafften es für das DSV-Team in den zweiten Durchgang.

Im Kampf um die kleine Kristallkugel für den besten Skiflieger dieses Winters hat Eisenbichler damit die Führung übernommen. Der beste deutsche Flieger hat derzeit 311 Punkte, Rivale Kobayashi steht bei noch einem ausstehenden Wettbewerb am Sonntag (10.00 Uhr) bei 307 Zählern.

+++ 21.03.2018: Eisenbichler stellt deutschen Skiflug-Rekord mit 248-Meter-Flug ein +++

Der dreimalige Weltmeister Markus Eisenbichler hat seinen deutschen Skiflug-Rekord in Planica eingestellt. Der Bayer flog am Donnerstag in der Qualifikation auf 248 Meter und damit genauso weit wie vor zwei Jahren. Im Auslauf jubelte der 27-Jährige, der in Seefeld Gold in Einzel, Mixed und Teamspringen gewann, ausgelassen. Für den Sieg in der Quali reichte es aber nicht, weil der Japaner Ryoyu Kobayashi mit noch weniger Anlauf ebenfalls auf 248 Meter flog und damit seine eigene Bestmarke verbesserte. Dritter wurde der Slowene Timi Zajc (239 Meter).

Neben Eisenbichler haben sich auch Richard Freitag (12.), Karl Geiger (13.), Andreas Wellinger (17.) und Constantin Schmid (19.) für das vorletzte Einzel in diesem Winter am Freitag (14.30 Uhr/ARD und Eurosport) qualifiziert. Pius Paschke und Martin Hamann verpassten den Sprung unter die besten 40 als 51. und 57. deutlich.

+++ 20.03.2019: Schuster-Finale mit sieben DSV-Skispringern - Chance für Eisenbichler +++

Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster hat für den letzten Weltcup in seiner elfjährigen Amtszeit sieben Athleten um den dreifachen Weltmeister Markus Eisenbichler nominiert. Im slowenischen Planica werden neben Eisenbichler auch Olympiasieger Andreas Wellinger, Karl Geiger, Richard Freitag, Pius Paschke, Martin Hamann sowie Constantin Schmid an den Start gehen, wie der DSV am Mittwoch mitteilte. "Wir wollen uns zum Saisonfinale in Planica noch einmal von unserer besten Seite präsentieren", sagte Schuster, der seinen zum Ende dieses Winters auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte.

Für den Bayer Eisenbichler bietet sich in den beiden Einzeln auf der Riesenanlage in Slowenien noch die Chance auf die Kristallkugel im Skiflug-Weltcup. "Die Voraussetzungen, dass ihm dieses Vorhaben gelingen kann, sind gut: Markus mag die Anlage in Planica sehr gerne und zeigte nach einer kleinen Schwächephase zuletzt wieder eine aufsteigende Form", sagte Schuster. Auch Eisenbichler freut sich auf das Saison-Finale. "Diese kleine Kristallkugel will ich beim Heimfahren im Gepäck haben. Und dafür werde ich noch mal mein ganzes Können in die Waagschale werfen", betonte der 27-Jährige.

+++ 19.03.2019:Skisprung-Coach Schuster: Nichts zu tun "ist sicherlich schwierig" +++

Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster kann sich ein Sabbatical nach seinem letzten Wochenende als deutscher Chefcoach nur schwer vorstellen. "Nichts (zu machen) ist sicherlich schwierig. Es gehört zu diesem Job dazu, dass man ihn mit vollem Einsatz macht, sonst wird man links und rechts überholt", sagte Schuster in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Der 49 Jahre alte Österreicher hatte Anfang Februar das Ende seiner elfjährigen Ära beim Deutschen Skiverband (DSV) angekündigt und wird sein Team um den dreifachen Weltmeister Markus Eisenbichler an diesem Wochenende im slowenischen Planica letztmals betreuen.

Denkbar ist, dass er am Schigymnasium in Stams wieder in den Nachwuchsbereich geht oder beim DSV eine andere Rolle einnimmt. Sportdirektorin Karin Orgeldinger sagte: "Wir sind da in der Überlegung, dass wir eine Akademie aufbauen, bei der er sehr wertvoll sein kann." Als heißer Kandidat für seine Nachfolge gilt sein früherer Assistent Stefan Horngacher, dessen Vertrag in Polen zum Saisonende ausläuft.

Schuster will nach "intensiven Jahren" wieder mehr Zeit für seine Familie haben und denkt deshalb gar nicht daran, sofort einen anderen Job als Cheftrainer anzunehmen. "Dass ich jetzt direkt wieder so einen Posten übernehme, ist sehr unwahrscheinlich, aber in der Zukunft könnte das schon sein", sagte er.

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