eSport-Vereine bei FIFA 18/19: DIESE Bundesliga-Teams starten auch in der eSports-Welt

Der eSport ist mittlerweile auch bei den großen Bundesliga-Clubs angekommen. Welche Mannschaften bereits eigene Spieler für "Fifa 18" und Co. haben, erfahren Sie hier.

Bei der Spielereihe "Fifa" messen sich die Kontrahenten nur virtuell – gejubelt werden darf trotzdem. Bild: Bartlomiej Zborowski/dpa

Lange Zeit galt eSport als Randgruppenphänomen, doch in seiner über 30-jährigen Geschichte hat sich der Sport zunehmend professionalisiert. Inzwischen setzen sogar echte Fußballvereine auf eSportler und es werden immer mehr! Wir stellen Ihnen einige der Teams vor.

eSport-Bundesliga-Vereine: "Fifa" in Deutschland auf dem Vormarsch

Wenn sich Fußballvereine für eSport interessieren, ist es naheliegend, dass sie sich dazu für die virtuelle Umsetzung ihres eigentlichen Sports entscheiden. Hoch im Kurs steht dabei die Spielereihe "Fifa" des Publishers Electronic Arts. Der erste Teil der Serie erschien bereits 1993 und inzwischen sind unzählige Ableger hinzugekommen.

Bei "Fifa" übernimmt der Spieler die Kontrolle über die komplette Mannschaft und kann per Tastendruck zwischen den einzelnen Akteuren auf dem Platz wechseln. Damit ist "Fifa" gerade für den eSport interessant, weil dafür nur einer und nicht gleich elf einzelne Spieler benötigt werden.

Wolfsburg, Schalke und Co.: Diese Fußball-Vereine sind im eSport vertreten

Bislang gibt es aber noch nicht allzu viele Bundesliga-Vereine, die eigene eSportler unterhalten. Mit am längsten dabei ist beispielsweise der VfL Wolfsburg, der bereits seit 2015 im eSport vertreten sind. Die Wolfsburger haben unter anderem die "Fifa"-Profis Benedikt "SaLz0r" Saltzer, David "DaveBtw" Bytheway und Timo "TimoX" Siep unter Vertrag.

Der VfB Stuttgart ist seit Juli 2017 dabei und hat unter anderem Marcel "Marlut" Lutz und Erhan "Dr. Erhano" Kayman verpflichtet. Und auch beim FC Schalke 04 sorgen Tim "Tim Latka" Schwartmann und Lukas "Idealz" Schmandt für die virtuellen Tore. Besonderheit: Die Schalker besitzen ebenfalls ein "League of Legends"-Team.

RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen setzen im "Fifa"-eSport auf Einzelkämpfer

Bei anderen Mannschaften ist der digitale Kader hingegen noch etwas schmaler. Bayer 04 Leverkusen ist seit Dezember 2017 dabei und hat bislang nur Marvin "M4rv" Hintz unter Vertrag. Auch beim RB Leipzig ist Cihan Yasarlar seit August 2017 als "Fifa"-Einzelkämpfer aktiv. Doch der bringt ordentlich Erfahrung mit, schließlich spielte er zuvor schon für die Schalker.

"Fifa"-eSport auch in der 2. Fußball-Bundesliga gefragt

Doch nicht nur die Erstligavereine interessieren sich inzwischen für eSport. Auch in der 2. Fußball-Bundesliga gibt es mittlerweile zahlreiche "Fifa"-Teams, wie etwa beim 1. FC Nürnberg, der neben Daniel "Bubu" Butenko, deutscher Meister in "Fifa 2016", auch Kai "Hensoo" Hense beschäftigt. Auch der VfL Bochum hat mit Daniel "Dani_Fink" Fink und Michael "MegaBit" Bittner zwei eSportler in seinen Reihen. Der 1. FC Köln konnte durch eine Partnerschaft mit SK Gaming Mirza Jahic und Timo "Praii" Gruneisen für sich gewinnen.

Fußball-Zweitligist Sandhausen steigt in den E-Sport ein

Der SV Sandhausen ist jetzt auch im E-Sport aktiv. Wie der Fußball-Zweitligist am Dienstag mitteilte, wird er fortan mit eSport-Rhein-Neckar kooperieren. Drei Spieler aus der Region sollen künftig auf Turnieren der Fußballsimulation FIFA 19 für Sandhausen antreten. Der Verein habe sich schon länger intensiv mit dem Thema beschäftigt und wolle "damit vor allem die jüngere Generation erreichen", sagte SVS-Präsident Jürgen Machmeier. Aus der 1. und 2. Bundesliga sind unter anderen auch der VfB Stuttgart, der VfL Wolfsburg, der FC Schalke 04 und der VfL Bochum in den E-Sport eingestiegen.

Pläne für den eSport-Einstieg? HSV und FC Bayern München zögerlich

Andere Vereine wollen vorerst lieber noch abwarten oder erwägen zumindest einen Einstieg ins eSport-Geschäft, wie etwa der HSV. Hertha BSC Berlin hat zwar bereits seit Dezember 2017 eine eigene eSport-Akademie, aber noch keine Mannschaft. Und auch beim FC Bayern München konnte man sich noch nicht zu einer Gründung eines eSport-Teams durchringen. Es ist aber vermutlich nur eine Frage der Zeit, wie lange sich die Bayern das lukrative Geschäft noch entgehen lassen wollen.

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jat/kns/news.de/dpa

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