"Supercup Frankreich 2018": Paris Saint-Germain schießt AS Monaco mit 4:0 vom Platz!

Am Samstag trafen die Spieler von Paris Saint-Germain im französischen Supercup auf den AS Monaco. Hier erfahren Sie, wer die "Trophee des Champions" gewonnen hat.

Im Supercup Frankreich treffen die Spieler von Paris Saint-Germain auf den AS Monaco. Bild: Sebastien Nogier / dpa

Im französischen Supercup treffen normalerweise der Meister der abgelaufenen Saison und der Pokalsieger aufeinander. Da Paris Saint-Germain in der Saison 2017/2018 sowohl Meister als auch Pokalsieger wurde, trafen die PSG-Spieler rund um Trainer Thomas Tuchel auf den Zweitplatzierten der Ligue 1 und kickten mit dem AS Monaco um die "Trophee des Champions".

Tuchel holt mit Paris Saint-Germain französischen Supercup

Mal diskutierte Thomas Tuchel mit den Unparteiischen, mal lächelte er entspannt - und zum Schluss strahlte er. Dem früheren Dortmunder und Mainzer Bundesliga-Trainer ist das Pflichtspiel-Debüt mit Paris Saint-Germain eindrucksvoll gelungen. Der französische Fußball-Meister und -Pokalsieger hat am Samstag zum sechsten Mal nacheinander den nationalen Supercup gewonnen. Im südchinesischen Shenzen setzte sich Tuchels Mannschaft mit 4:0 (2:0) gegen Vizemeister AS Monaco durch. Die Treffer erzielten der herausragende Argentinier Angel de Maria mit einem Doppelpack (33. Minute und 90.+2), Christopher Nkunku (40.) und Timothy Weah (67.).

"Ich bin sehr zufrieden", sagte Tuchel im TV-Interview. "Das Talent der Mannschaft ist offensichtlich. Wir müssen aber noch einige Dinge zusammenfügen, im Angriff wie in der Abwehr."

Superstar Neymar kam bei Paris in der Schlussviertelstunde zum Einsatz. Das chinesische Publikum feierte ihn bei seiner Einwechslung. Das zuvor letzte Spiel für seinen Club, der ihn vor einem Jahr für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona geholt hatte, bestritt der Brasilianer vor fünf Monaten. Ein Haarriss im rechten Fuß setzte ihn lange außer Gefecht. Bei der WM war Neymar vornehmlich durch seine Schauspieleinlagen aufgefallen.

Tuchels Mannschaft, bei der der italienische Routinier Gianluigi Buffon und nicht der deutsche WM-Teilnehmer Kevin Trapp im Tor stand, präsentierte sich deutlich aktiver. Insbesondere di Maria setzte im Offensivspiel Akzente und überwand den früheren Wolfsburger Diego Benaglio im Tor der Monegassen mit einem direkt verwandelten Freistoß und beim Abschluss eines Konters in der Nachspielzeit. Einige Unsicherheiten in der Pariser Verteidigung zeigte Kapitän Thiago Silva, der wie Neymar und Marquinhos nach seinem WM-Urlaub gerade erst wieder zur Mannschaft gestoßen ist. Monaco baute im zweiten Abschnitt stark ab. Die Spieler aus dem Fürstentum fanden kaum noch in die Zweikämpfe.

Am kommenden Wochenende startet Tuchel mit einem Spiel im heimischen Prinzenpark gegen SM Caen in die Meisterschaft. Die Saisonvorbereitung verlief zuvor holprig. Im Rahmen des International Champions Cup hatte PSG zuletzt in Singapur mit 3:2 gegen Atlético Madrid gewonnen, davor aber gegen Bayern München und den FC Arsenal verloren. Im März hatte PSG den Meistertitel mit einem 7:1-Sieg gegen Monaco vorzeitig perfekt gemacht.

"Supercup Frankreich 2018" konnten Sie bei DAZN im Live-Stream und TV live miterleben

In Deutschland und Österreich wurde der "Supercup Frankreich 2018" von dem Streaming-Dienst DAZN übertragen. Der Pay-TV-Anbieter präsentierte das Spiel als Live-Stream via TV, PC oder Smartphone. Los ging es einige Minuten vor dem Anpfiff der eigentlichen Partie am Samstag, 04.08.2018, um 14.00 Uhr. Gesendet wurde aus dem chinesischen Shenzhen.

DAZN übertrug den "Supercup Frankreich 2018" zwischen Paris Saint-Germain und dem AS Monaco

Der Streaming-Dienst DAZN mausert sich allmählich zur großen Konkurrenz für etablierte Sport-Sender und -Streaming-Dienste. Der Anbieter hat nicht nur internationalen Fußball beispielsweise aus Spanien und England im Programm, sondern wird in der Saison 2018/19 auch die Partien der UEFA Champions League und der UEFA Europa League übertragen. DAZN bietet für alle Interessierten einen Probemonat und kostet danach 9,99 Euro.

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pap/news.de

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