Joachim Löw macht weiter: Manuel Neuer hält zum Bundestrainer

Seit dem heutigen Dienstag steht fest, dass Joachim Löw Bundestrainer bleiben wird. Mannschaftskapitän Manuel Neuer begrüßt die Entscheidung.

Manuel Neuer bei der Ankunft der Nationalmannschaft in Frankfurt. Bild: imago / Jan Huebner / spot on news

Nach dem Aus von Deutschland bei der WM 2018 forderten viele Fußballfans, dass Joachim Löw (58) sein Amt als Bundestrainer niederlegen soll. Am Dienstag gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nun bekannt, dass Löw "den Neuaufbau der Mannschaft mit Blick auf die kommenden Aufgaben auch in Zukunft gestalten möchte."

Manuel Neuer hält weiter zu Bundestrainer Joachim Löw

Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer (32) sieht diese Entscheidung positiv. In einem offiziellen Statement ließ er verlauten: "Ich freue mich, dass wir mit Jogi Löw unseren lange Zeit erfolgreichen Weg fortsetzen können." Er "habe das Vertrauen, dass wir gemeinsam wieder zu unserer Stärke finden", erklärte der begnadete Torwart.

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Joachim Löw will einen Neuaufbau angehen und "die richtigen Schlüsse ziehen"

Löw bedankte sich unterdessen für das Vertrauen, das ihm der DFB entgegenbringe. "Auch meine Enttäuschung ist nach wie vor riesig. Aber ich möchte nun auch mit ganzem Einsatz den Neuaufbau gestalten", sagte der Bundestrainer weiter. Er wolle "mit meinem Team analysieren, Gespräche führen und zum Start der neuen Saison die richtigen Schlüsse ziehen."

DFB-Präsident Reinhard Grindel (56) betonte, dass er sich sicher sei, dass Löw "die richtigen Schritte einleiten und unsere Mannschaft zurück in die Erfolgsspur führen" werde.

Teammanager Oliver Bierhoff spürt bei sich und Jogi Löw "die Energie", um weiterzumachen

Teammanager Oliver Bierhoff hat offen gelassen, was sich beim Neustart unter Bundestrainer Joachim Löw bei der Fußball-Nationalmannschaft ändern wird. "Es ist die Notwendigkeit, sich darüber Gedanken zu machen, aber noch keine Notwendigkeit, irgendwas zu verkünden oder anzukündigen. Das muss gut durchgedacht und vorbereitet sein", sagte Bierhoff am Dienstag in Frankfurt.

Man müsse "Gespräche führen mit Spielern, mit Mitarbeitern und entsprechend zum richtigen Zeitpunkt, der vor den Spielen im September ist, das Ganze kommunzieren", sagte Bierhoff. Am 6. September trifft die DFB-Elf in München auf Frankreich. Er habe schnell bei sich und Löw "die Energie gespürt, dass wir das so nicht beenden können, dass wir noch einiges zu sagen haben, dass wir bereit sind, den neuen Weg zu gehen", sagte Bierhoff. Die "Ursachenforschung" für den WM-K.o. laufe längst.

Bierhoff betonte, dass das Verhältnis zu Löw bestens sei. "Schwierigkeiten bringen einen noch enger zusammen. Es war schon immer unglaublich eng", sagte der Nationalmannschaftsmanager. Am Montag hatte er sich mit dem Bundestrainer in Freiburg getroffen. "Er hat relativ schnell wieder diese Kraft gefunden", sagte Bierhoff.

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pap/news.de/spot on news/dpa

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