Schon drei Totesfälle: Todes-Drama während WM-Spiel in Russland

Weitere Todesfälle bei der WM 2018: Nach dem Tod eines ägyptischen TV-Experten gibt es nun zwei weitere Todesopfer. Für sie endete das Spiel zwischen Kolumbien und Senegal tödlich. Sie erlitten einen Herzinfarkt.

Im WM-Spiel zwischen Senegal und Kolumbien ging es heftig zur Sache.  Bild: dpa

Zwei Fußballbegeisterte sind in Kolumbien während des WM-Vorrundenspiels ihrer Nationalelf gegen Senegal an Herzstillstand gestorben.

Zwei Herzinfarkt-Tote in Kolumbien bei WM-Spiel gegen Senegal

Einer der Männer, ein 78 Jahre alter Lehrer aus Sabanalarga im Norden des Landes, habe sich in einer Bar bei der - später per Videobeweis zurückgenommenen - Entscheidung auf Elfmeter für Senegal sehr aufgeregt, berichteten Zeugen dem Radiosender RCN. "Das war kein Strafstoß, sie werden uns das Spiel rauben", habe er gesagt und sei auf die Toilette in der Kneipe gegangen. Als er nach einigen Minuten nicht zurückkam, hätten Familienangehörige nachgeschaut und ihn tot auf dem Boden liegend vorgefunden.

Der zweite Tote, ein 34-Jähriger aus Armenia im Westen Kolumbiens, hatte bereits zuvor Probleme mit dem Herzen, wie RCN weiter berichtete. Der Mann schaute das Spiel demnach im Kreise seiner Familie, als er plötzlich einen Infarkt erlitt. Kolumbien gewann die Partie mit 1:0 und trifft im Achtelfinale nun auf England.

Tod beim Fußball! TV-Reporter bei Ägypten - Saudi-Arabien verstorben

Dies sind nicht die einzigen beiden Todesfälle während der Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Bereits wenige Tage zuvor starb ein ägyptischer TV-Experte während des Spiels zwischen Ägypten und Saudi-Arabien. Auch Abdel Rahim Mohamed, so der Name des TV-Experten, der das Spiel zwischen Saudi-Arabien und Ägypten im ägyptischen Fernsehen begleitete, starb an einem Herzinfarkt.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sba/news.de/dpa

Empfehlungen für den news.de-Leser