WM-Stadien 2018 in Russland: Das sind die 12 Spielorte bei der Fußball-WM

64 Spiele, 12 Stadien, 11 Städte: Russland hat für die Fußball-Weltmeisterschaft neue Arenen gebaut und historische Sporttempel erneuert. In welchen zwölf Stadien vom 14. Juni bis zum WM-Finale am 15. Juli 2018 gekickt wird, erfahren Sie hier im Überblick aller WM-Austragungsorte.

Die Jekaterinburg Arena ist eines der Fußballstadien der WM 2018 in Russland. Bild: Anton Basanaev / AP / picture alliance / dpa

Am dem 14. Juni 2018 regiert König Fußball, wenn die Weltmeisterschaft in Russland beginnt. Bis zum Finale am 15. Juli 2018 werden die insgesamt 64 Spiele in zwölf Stadien ausgetragen. Welche Fußball-Arenen bei der WM 2018 im Fokus stehen und in welchen Stadien die deutsche Nationalmannschaft spielt, erfahren Sie hier.

WM-Stadien in Russland: Das Luschniki-Stadion in Moskau

Es ist das Herz der WM. Die historische Fassade aus den 1950er Jahren ist erhalten geblieben, der Rest der Arena am Moskwa-Ufer wurde entkernt und hochmodern wieder aufgebaut. Das Stadion war Schauplatz der Olympischen Spiele von 1980. Im Luschniki eröffnet die russische Sbornaja am Donnerstag die WM gegen Saudi-Arabien, am 15. Juli wird hier der neue Weltmeister gekürt. Deutschland bestreitet hier am Sonntag sein erstes Gruppenspiel gegen Mexiko.

  • 80.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele:
    • Russland - Saudi-Arabien (14. Juni)
    • Deutschland - Mexiko (17. Juni)
    • Portugal - Marokko (20. Juni)
    • Dänemark - Frankreich (26. Juni)
  • Austragungsort für 1 Achtelfinale, 1 Halbfinale, Finale

WM-Stadien in Russland: Das Spartak-Stadion in Moskau

Die Arena auf einem ehemaligen Flugfeld wurde schon für den Confed Cup neu gebaut. Moskaus populärster Club Spartak trägt hier seine Heimspiele aus. Am Eingang steht eine riesige Spartakus-Statue.

  • 45.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele:
    • Argentinien - Island (16. Juni)
    • Polen - Senegal (19. Juni)
    • Belgien - Tunesien (23. Juni)
    • Serbien - Brasilien (27. Juni)
  • Austragungsort für 1 Achtelfinale

WM-Stadien in Russland: Die Kasan-Arena

Die neue Multifunktionsarena wurde schon beim Confed Cup erfolgreich getestet. Bei der WM spielt Deutschland hier gegen Südkorea. 2015 fand in Kasan die Schwimm-WM statt. Das Stadion ist der Heimspiel-Ort des Erstligisten Rubin Kasan.

  • 45.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele:
    • Frankreich - Australien (16. Juni)
    • Iran - Spanien (20. Juni)
    • Polen - Kolumbien (24. Juni)
    • Südkorea - Deutschland (27. Juni)
  • Austragungsort für 1 Achtelfinale, 1 Viertelfinale

WM-Stadien in Russland: Das Fischt-Stadion in Sotschi

Das Olympiastadion in Sotschi wurde für die WM zu einer Fußball-Arena umgebaut. Die Fischt-Arena mit dem Flügeldach hat einen Blick aus Schwarze Meer und war Hauptspielort der DFB-Elf beim Confed Cup. Bei der WM kickt Deutschland hier in der Vorrunde gegen Schweden.

  • 48.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele:
    • Portugal - Spanien (15. Juni)
    • Belgien - Panama (18. Juni)
    • Deutschland - Schweden (23. Juni)
    • Australien - Peru (26. Juni)
  • Austragungsort für 1 Achtelfinale, 1 Viertelfinale

FOTOS: WM-Spielorte 2018 In diesen 12 Stadien steigt die Fußball-WM in Russland
zurück Weiter Jetzt wird's ernst! In diesen 12 Stadien steigt die WM in Russland (Foto) Foto: Denis Zhitnik / Shutterstock.com/spot on news Kamera

WM-Stadien in Russland: Das St. Petersburg-Stadion

Eine Skandal-Arena und zugleich ein beeindruckendes Bauwerk. Die Baukosten liegen angeblich bei fast einer Milliarde Euro. Ein Politiker wurde wegen Korruption verurteilt. Der Einsatz nordkoreanischer Arbeiter empörte.

  • 67.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele:
    • Marokko - Iran (15. Juni)
    • Russland - Ägypten (19. Juni)
    • Brasilien - Costa Rica (22. Juni)
    • Nigeria - Argentinien (26. Juni)
  • Austragungsort für 1 Achtelfinale, 1 Halbfinale, Spiel um Platz 3

WM-Stadien in Russland: Die Jekaterinburg-Arena

Rund um die neo-klassizistische Fassade der alten Arena wurde das neue Stadion gebaut. Markant sind die Hinter-Tor-Tribünen, die aus dem Rund herausragen und nach der WM abgebaut werden sollen.

  • 35.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele:
    • Ägypten - Uruguay (15. Juni)
    • Frankreich - Peru (21. Juni)
    • Japan - Senegal (24. Juni)
    • Mexiko - Schweden (27. Juni)

WM-Stadien in Russland: Das Kaliningrad-Stadion

Der Neubau auf der Oktjabrski-Insel machte lange Probleme. Er ist auf Sand gebaut. Die Gegend um die Arena soll nach der WM mit Wohnkomplexen und Einkaufszentren urbanisiert werden. Einen Fußball-Top-Club gibt es in der Ostsee-Metropole, dem ehemaligen Königsberg, nicht.

  • 35.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele
    • Kroatien - Nigeria (16. Juni)
    • Serbien - Schweiz (22. Juni)
    • Spanien - Marokko (25. Juni)
    • England - Belgien (28. Juni)

Schon gelesen? Alle Spiele live erleben! Auf DIESEN Sendern hören Sie die WM im Radio.

WM-Stadien in Russland: Das Nischni Nowgorod-Stadion

Am Zusammenfluss von Wolga und Oka wurde der futuristische Neubau errichtet, der Wasser und Wind symbolisiert. Einen Top-Club für die Nutzung nach der WM gibt es nicht.

  • 45.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele:
    • Schweden - Südkorea (18. Juni)
    • Argentinien - Kroatien (21. Juni)
    • England - Panama (24. Juni)
    • Schweiz - Costa Rica (27. Juni)
  • Austragungsort für 1 Achtelfinale, 1 Viertelfinale

WM-Stadien in Russland: Die Arena in Rostow am Don

Direkt am Ufer des Don liegt die neue Arena. Das Dach des Neubaus soll den Flusslauf symbolisieren. Nach der WM spielt hier der FK Rostow, der in der Champions League schon die Bayern schlagen konnte.

  • 45.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele
    • Brasilien - Schweiz (17. Juni)
    • Uruguay - Saudi-Arabien (20. Juni)
    • Südkorea - Mexiko (23. Juni)
    • Island - Kroatien (26. Juni)
  • Austragungsort für 1 Achtelfinale

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WM-Stadien in Russland: Die Samara-Arena

Das ehrgeizige Bauprojekt im Wald vor den Toren der Stadt hinkte lange hinter dem Zeitplan her. Die künftige Heimstätte des Zweitligisten Krylja Sowetow sieht aus wie eine Schildkröte.

  • 45.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele:
    • Costa Rica - Serbien (17. Juni)
    • Dänemark - Australien (21. Juni)
    • Uruguay - Russland (25. Juni)
    • Senegal - Kolumbien (28. Juni)
  • Austragungsort für 1 Achtelfinale, 1 Viertelfinale

WM-Stadien in Russland: Die Mordwinien-Arena

Am Stadtrand von Saransk wurde der Neubau 2010 gestartet, zum 1.000-jährigen Jubiläum der Vereinigung von mordwinischer und russischer Bevölkerung. Nach der WM gibt es einen Rückbau für Tennis und Volleyballfelder.

  • 45.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele:
    • Peru - Dänemark (16. Juni)
    • Kolumbien - Japan (19. Juni)
    • Iran - Portugal (25. Juni)
    • Panama - Tunesien (28. Juni)

WM-Stadien in Russland: Die Wolgograd-Arena

Ein emotionaler WM-Spielort. Am Ufer der Wolga entstand das neue Stadion vor der Kulisse des Kriegsmahnmals "Mutter Heimat ruft". Beim Bau wurden Gebeine von Soldaten der Schlacht im 2. Weltkrieg gefunden.

  • 45.000 Zuschauer
  • Gruppenspiele:
    • Tunesien - England (18. Juni)
    • Nigeria - Island (22. Juni)
    • Saudi-Arabien - Ägypten (25. Juni)
    • Japan - Polen (28. Juni)

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loc/kns/news.de/dpa

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