Fußball-WM 2018 im News-Ticker: Besiegelt das heutige Spiel Jogi Löws Zukunft?

Joachim Löw soll's wieder richten. Auf die Erfahrung und das Gewinner-Gen des Bundestrainers setzen nicht nur seine Spieler. Doch im Team scheint es zu brodeln. Alle Neuigkeiten rund um die DFB-Elf während der Fußball-WM 2018 gibt es hier im News-Ticker.

Jogi Löw will mit dem DFB-Team wieder Fußball-Weltmeister werden. Bild: dpa

Es geht los, der Chef ist bereit. Joachim Löw sieht das deutsche Fußball-Nationalteam vor seinem sechsten großen Turnier als Bundestrainer auch nach den schwachen Auftritten in der WM-Vorbereitung weiter als einen Topfavoriten auf den Titelgewinn in Russland. "Wenn wir die Dinge im Detail gut umsetzen, dann haben wir Stärken und sind für jeden Gegner extrem unbequem".

  • DFB-Team verliert WM-Auftakt gegen Mexiko
  • Bierhoff hat Sorge um Gündogan und Özil
  • Gefährliche Grüppchen-Bildung im DFB-Team
  • Hummels fällt gegen Schweden aus

Alle Infos rund um das DFB-Team gibt es hier im News-Ticker zur Fußball-WM 2018 in Russland!

+++ 23.06.2018: Geht es heute auch um die Zukunft von Jogi Löw? +++

Jetzt zählt's! Entweder Deutschland kommt mit einem Sieg gegen Schweden wieder zurück ins WM-Rennen, oder die größte Blamage in der Turniergeschichte könnte perfekt sein. Noch nie ist ein DFB-Team in der Vorrunde gescheitert. Der Bundestrainer zweifelt nicht. Darf er auch nicht. Denn auch seine Zukunft steht heute auf dem Spiel.

"Wir dürfen nach der Niederlage gegen Mexiko jetzt nicht unsere ganze Idee infrage stellen, dürfen nicht an unseren Stärken zweifeln! Wir sind alle zu Recht kritisiert worden, aber jetzt brauchen wir eine Reaktion gegen Schweden – und ich bin mir sicher, dass es eine Reaktion geben wird!", so Löw im Interview.

DFB-Präsident Reinhard Grindel sieht Bundestrainer Joachim Löw vor dem wichtigen zweiten WM-Gruppenspiel gegen Schweden besonders gefordert. "Es ist die Aufgabe unserer sportlichen Leitung, die entsprechenden Schlüsse aus dem ersten Gruppenspiel zu ziehen. Wir vertrauen darauf, dass unser erfahrenes Trainerteam die richtigen Maßnahmen trifft und die Mannschaft die richtige Reaktion zeigen wird", sagte der Präsident.Er hatte den Vertrag mit Löw (58) vor der WM vorzeitig bis 2022 verlängert.

+++ 22.06.2018: Löw testet laut "kicker" Elf mit Rüdiger, Brandt und Gomez +++

Bundestrainer Joachim Löw hat beim geheimen Abschlusstraining nach "kicker"-Informationen eine überraschende Formation für das WM-Gruppenspiel gegen Schweden getestet. Im Angriff bot Löw am Freitagabend in der vermeintlichen A-Elf Mario Gomez anstelle von Timo Werner in der Sturmspitze auf. Auf dem linken Flügel spielte in der Einheit, in der nur die ersten 15 Minuten für Medienvertreter offen waren, Julian Brandt. Brandt und Gomez waren beim 0:1 im ersten Gruppenspiel gegen Mexiko eingewechselt worden.

Die WM-Stadien sind nicht komplett vor gegnerischen Einblicken gesichert. In der Abwehr ließ Löw demnach in der Fischt-Arena Antonio Rüdiger in der Innenverteidigung agieren. Der Chelsea-Profi ist eine mögliche Alternative für den verletzten Mats Hummels. Der 29-Jährige hatte sich im Training einen Halswirbel verrenkt.

+++ 22.06.2018:Halswirbelverletzung! DFB-Elf gegen Schweden wohl ohne Hummels +++

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss im WM-Gruppenspiel gegen Schweden vermutlich auf Innenverteidiger Mats Hummels verzichten. "Er wird sehr wahrscheinlich nicht spielen können", sagte Bundestrainer Joachim Löw am Freitag in Sotschi. Der Profi vom FC Bayern München habe sich im Training am Donnerstag den Halswirbel verrenkt. Ein Einsatz in der Partie am Samstag in Sotschi (20.00 Uhr/ARD und Sky) mache "keinen Sinn bei ihm", sagte Löw. Als Ersatz könnte Niklas Süle in die Startelf rücken, der auch beim FC Bayern mit Jérôme Boateng zusammenspielt. Insgesamt sei die Mannschaft ansonsten "körperlich in einem guten Zustand", sagte Löw.

+++ 22.06.2018: Gefährliche Grüppchen-Bildung! Es brodelt im DFB-Team +++

Immer wieder betont Jogi Löw, wie wichtig ihm der Teamgeist ist. Getreu dem Motto: Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Doch nach der Pleite gegen Mexiko kommt es im DFB-Team zu gefährlichen Grüppchen-Bildungen. Laut "Bild"-Zeitung wird dies besonders bei den Mahlzeiten deutlich. Seit der WM 2002 gibt es die Regel, die Tische beim Essen durchzumischen, um den Teamgeist zu stärken - derzeit offenbar leichter gesagt als getan.

So sollen laut "Bild" Neuer, Müller, Hummels und Kroos eine Gruppe bilden, der eine zweite gebildet aus Boateng, Draxler, Özil und Khedira gegenübersteht. Bereits am Dienstag gab es deshalb eine Krisensitzung. Jogi Löw muss nun alles daran setzen, seine Jungs zu motivieren und den Mannschaftsgeist aufflammen zu lassen.

+++ 21.06.2018: Lothar Matthäus fordert Gündogan und Gomez gegen Schweden +++

In "Bild" empfiehlt der Weltmeister einige taktische und personelle Änderungen im Vergleich zum Spiel gegen Mexiko. Diese hätten Kroos derart gut aus dem Spiel genommen, dass Matthäus rät, ihm dieses Mal Gündogan anstelle von Khedira zur Seite zu stellen und damit die Schweden zu überraschen. Gündogan sei laut Matthäus ein guter Ideengeber und technisch stärker als Khedira. Reus sieht Matthäus diesmal unbedingt in der Startelf. Flankieren sollten ihn Müller und Draxler, doch nicht so weit außen wie gegen Mexiko. Für Mesut Özil sieht Matthäus hingegen keinen Platz mehr und auch Werner würde er auf der Bank lassen. Gomez sei aufgrund seiner Körperlichkeit gegen die abwehrstarken Schweden die bessere Wahl. Dann noch Hector anstelle von Plattenhardt und schon sei der Erfolg perfekt.

+++ 21.06.2018: Löw werkelt am Deutschland-Erfolg +++

Wie "Bild" berichtet, habe Joachim Löw bei einem heimlich angesetzten Training eine Menge ausprobiert. Dabei kamen angeblich vornehmlich Team-Zusammenstellungen zum Zuge, die einige Mexiko-Stammspieler mit Reservisten kombinierten. Außerdem kündige sich laut "Bild" für das Spiel gegen Schweden eine 3:4:3 Aufstellung an, um die tiefstehenden Skandinavier zu knacken.

+++ 20.06.2018: Es brodelt im deutschen Team +++

Immer wieder hört man aktuell von Unstimmigkeiten im DFB-Team. Dazu passt eine Meldung der Bild, wonach Mats Hummels, Jérôme Boateng und Kapitän Manuel Neuer bei einer außerplanmäßigen Krisensitzung, die zur fast einstündigen Verzögerung von Neuers Pressekonferenz am Dienstag geführt hatte, Fehler des Mexiko-Spiels und atmosphärische Probleme im Team gegenüber Löw offen angesprochen haben sollen. Dabei soll es auch um die Startelf gegen Schweden gegangen sein. Klare Botschaft der drei: Für Eitelkeiten sei kein Platz mehr. Es gehe einzig und allein darum, nicht bereits in der Vorrunde zu scheitern.

+++ 19.06.2018: Manuel Neuer bei der Pressekonferenz: "Jetzt muss von uns Spielern was kommen." +++

Kapitän Manuel Neuer hat seine Mitspieler vor dem wichtigen zweiten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM gegen Schweden in die Pflicht genommen. "Wir haben ab jetzt nur noch Finals. Jetzt muss von uns Spielern was kommen. Wir müssen das zeigen, was uns in der Vergangenheit so stark gemacht hat", sagte Neuer vor dem Duell am Samstag (20.00 Uhr) in Sotschi: "Wir sind überzeugt, dass wir das können. Das werden wir beim nächsten Spiel gegen Schweden schon zeigen."

Nach dem enttäuschenden 0:1 zum Auftakt am Sonntag in Moskau gegen Mexiko habe es beim Weltmeister viele intensive Gespräche gegeben. Aufgrund einer Teamsitzung begann die geplante Pressekonferenz am Dienstag auch mit knapp einer Stunde Verspätung.

"Wir sind unsere schärfsten Kritiker und wir sind sauer auf uns selbst und auch enttäuscht, was wir auf dem Platz gegen Mexiko gezeigt haben", sagte Torhüter Neuer vom FC Bayern im Mannschaftsquartier in Watutinki: "Wir setzen uns intensiv damit auseinander, was wir besser machen können."

Der 32-jährige Neuer ist davon überzeugt, dass sich der Titelverteidiger deutlich steigern kann. "Wichtig ist, dass wir an einem Strang ziehen. Es soll keine zwei Meinungen geben", sagte Neuer unmmittelbar vor dem Abflug des Teams in den Spielort am Schwarzen Meer. "Es zieht sich keiner aus der Verantwortung, wir haben viel miteinander gesprochen. Dabei nimmt keiner ein Blatt vor dem Mund und wir sagen uns ehrlich die Meinung."

+++ Dienstag, 19.06.2018: Pressekonferenz von Manuel Neuer +++

Manuel Neuer wird in einer Pressekonferenz Stellung zum Fehlstart der deutschen Mannschaft beziehen. Verfolgen Sie die Pressekonferenz des Nationaltorhüters hier live.

+++ Dienstag, 19.06.2018: Stefan Effenberg fordert personelle Konsequenzen +++

Stefan Effenberg hat nach dem WM-Fehlstart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für das nächste Spiel gegen Schweden personelle Konsequenzen gefordert. "Für Khedira sollte Ilkay Gündogan spielen. Er ist auch ein Taktgeber. Die Mannschaft braucht einfach gefährliche Bälle aus dem zentralen Raum in die Spitze - das hat gegen Mexiko komplett gefehlt", sagte der Ex-Nationalspieler dem Internetportal t-online.de.

Eine interessante Aussage, da Effenberg noch vor einer Woche den Rauswurf Gündogans aus dem DFB-Team nach dessen umstrittenen Auftritt mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angemahnt hatte. In der Partie gegen Schweden am Samstag in Sotschi sollte laut Effenberg zudem Marco Reus anstelle von Mesut Özil auflaufen.

"Ich konnte es schon nicht nachvollziehen, dass Reus gegen Mexiko nicht von Beginn an gespielt hat. Wenn es stimmt, was Reus nach dem Spiel gesagt hat, dass er erst in den 'wichtigen Spielen' vorgesehen war, dann hat der Bundestrainer das völlig falsch eingeschätzt. Das wichtigste Spiel war nämlich das gegen den stärksten Gruppengegner: Mexiko", meinte Effenberg.

Von Innenverteidiger Mats Hummels wünscht sich Effenberg künftig nicht nur kritische Worte nach dem Spiel, sondern eine Reaktion auf dem Platz. "Mats Hummels hat sich nach der Partie klar und deutlich geäußert und das Verhalten seiner Mitspieler kritisiert. Ich finde das gut. Was ich nicht gut fand: Ein Führungsspieler wie Hummels muss schon während des Spiels auf dem Platz irgendwie Einfluss nehmen. Er muss mit seinen Mitspielern und mit dem Trainer reden, wenn ihm Mängel auffallen. Ich weiß nicht, ob das hinreichend geschehen ist", sagte Effenberg.

+++ Dienstag, 19.06.2018: Lothar Matthäus schießt sich auf Mesut Özil ein +++

"Özil fühlt sich nicht​wohl im DFB-Trikot" titelt heute die Bild. Das Zitat stammt von Weltmeister Lothar Matthäus, der wie die Stars bei "Hart aber fair" hart mit dem Mittelfeldspieler ins Gericht geht. Dabei geht es Matthäus nicht nur ums Spielerische. Vor allem Özils Umgang mit der Kontroverse um seine und Gündogans Person stößt Matthäus auf. Özil habe laut Matthäus nicht kapiert, warum es in Deutschland so große Diskussionen um ihn gäbe. Er hätte die Gelegenheit nutzen und sich den Fans öffnen sollen. Eventuell bei der Hymne mitsingen oder mit den anderen Stars in die Fankurve winken sollen. Doch auch spielerisch hagelt es Schelte, immerhin habe Matthäus den Eindruck, dass Özils Körpersprache auf dem Feld negativ sei, es an Freude, Herz und Leidenschaft bei dem Kicker fehle.

+++ Dienstag, 19.06.2018: Deutsche Fußballstars treten nach +++

Der Schock des verpatzten WM-Auftakts sitzt tief. "Hart aber fair" sah sich direkt genötigt, ein Fußball-Special anzuberaumen. Das einhellige Urteil der Gäste Mario Basler,Marcel Reif,Christoph Daum undCélia Šašić: Das war nix! Basler malt gar eine besonders finstere Zukunft, sieht er die deutsche Mannschaft doch schon nach der Vorrunde nach Hause fahren. Was rein rechnerisch tatsächlich möglich wäre (siehe unten). Hauptziel seiner Kritik: Özil! "Özils Körpersprache ist die von einem toten Frosch. Das ist jämmerlich! Seit Jahren spielt er nur Pässe auf fünf Meter. Als Mittelfeldspieler sollte er auch mal einen Zweikampf gewinnen!" Reif stößt ins selbe Horn: "Özil ist ein begnadeter Kicker, aber er macht nichts daraus."

+++ Montag, 18.06.2018: So heikel steht es um die deutsche Mannschaft +++

Nach dem 1:0 von Schweden gegen Südkorea bleibt die Situation für Fußball-Weltmeister Deutschland in der Gruppe F prekär. Im Falle einer weiteren Niederlage gegen Schweden am Samstag in Sotschi wäre der Titelverteidiger sicher in der Gruppenphase gescheitert, wenn...

  • ... Mexiko zuvor gegen Südkorea gewinnt. Dann hätten Mexiko und Schweden je sechs Punkte und wären beide im Achtelfinale.
  • ... Mexiko zuvor gegen Südkorea unentschieden spielt. Dann hätte Schweden sechs Punkte und wäre sicher im Achtelfinale. Mexiko hätte vier Punkte und könnte noch von Südkorea (1 Punkt) eingeholt werden, nicht aber von den dann weiter punktlosen Deutschen.

Spielt Deutschland gegen Schweden unentschieden, kann die DFB-Elf unabhängig vom Ergebnis zwischen Mexiko und Südkorea noch das Achtelfinale erreichen. Sollte allerdings Mexiko auch gegen Südkorea gewinnen, bräuchte Deutschland auch bei einem Erfolg gegen Südkorea am letzten Gruppenspieltag die Hilfe der Lateinamerikaner in deren Spiel gegen Schweden. Bei einem Remis beider Kontrahenten am letzten Spieltag oder einem schwedischen Sieg wäre Deutschland raus.

Gewinnt Deutschland gegen Schweden, ist die Qualifikation für das Achtelfinale aus eigener Kraft gegen Südkorea möglich.

+++ Montag, 18.06.2018: Die Personalie Marco Reus und harte Kritik von Matthäus +++

Fußball-Nationalspieler Marco Reus hat nach dem WM-Fehlstart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft den speziellen Plan von Bundestrainer Joachim Löw mit ihm verraten. "Ich wusste es schon im Trainingslager", sagte der 29 Jahre alte Dortmunder zu seiner Reservistenrolle beim 0:1 gegen Mexiko am Sonntag in Moskau.Der Grund dafür sei gewesen, "weil wir davon ausgehen, dass das Turnier sehr lang geht" und er "vor allem in den wichtigen Spielen" gebraucht würde. "Natürlich war das Spiel auch wichtig. Aber wir haben einen breiten Kader. Da wird jeder gebraucht und deshalb war das so abgesprochen." Reus war gegen die Lateinamerikaner nach einer Stunde eingewechselt worden.

Vorher gab es einige Kritik am späten Einsatz von Reus gegen Mexiko. So meinte Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus: "Marco Reus, der zunächst auf der Bank saß, hätte bei mir eine Stammplatzgarantie und müsste immer spielen". Scharfe Kritik übte Matthäus zudem an Mittelfeldspieler Mesut Özil: "Bei Mesut Özil vermisse ich die Geschwindigkeit und Körpersprache. Er hat so viele Freiheiten von Jogi Löw, aber es kommt nichts zurück." Auch Thomas Müller habe in seiner Rolle auf der rechten Seite enttäuscht. Für den Auftritt des Titelverteidigers zum Auftakt des Turniers in Russland fand der 150-malige Nationalspieler harte Worte: "Ich habe die deutsche Mannschaft bei einem großen Turnier lange nicht mehr so schwach gesehen."

+++ Montag, 18.06.2018: Lahm: "Kleiner Rückschlag schadet nicht" +++

Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm setzt nach dem Fehlstart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Russland auf die Routine von Bundestrainer Joachim Löw und der Ex-Kollegen. "Die Mannschaft ist erfahren, das Trainerteam ist erfahren. Sie wissen, wie sie mit der Niederlage umgehen müssen. Es ist noch alles möglich", sagte der 34 Jahre alte Lahm am Montag in der Schule der deutschen Botschaft in Moskau. "Ein kleiner Rückschlag schadet nicht, um noch ein bisschen enger zusammenzurücken." Und weiter: "Mexiko hat das sehr gut gemacht, sie waren sehr aggressiv. Die deutsche Mannschaft hat einfach nicht ihre Leistung abgerufen. Das kann passieren", sagte der Ehrenspielführer.

+++ Montag, 18.06.2018: DFB-Team schottet sich ab +++

Der DFB hat für den heutigen Montag einen medienfreien Tag ausgerufen. Das Debakel vom Vortag werde hinter geschlossenen Türen aufgearbeitet, wie Focus berichtet. Eine Pressekonferenz vonPhilipp Lahm (Botschafter für deutsche WM-Bewerbung 2026) wurde gecancelt. Zudem wurde die Presse vom Training ausgeladen.

VIDEO: Schwul, Toupet, Raser? Joachim Löw spricht Klartext!
Video: Itsin TV

+++ Sonntag, 17.06.2018: Löw trotzig: Früher K.o. wird nicht passieren - "Stehen wieder auf" +++

Am Ende des Kreuzverhörs vor der Weltpresse reagierte der von seiner Mannschaft irritierte Weltmeistercoach Joachim Löw mit Trotz. "Wir werden es schaffen", versprach der Bundestrainer nach dem krachenden WM-Fehlstart des Titelverteidigers beim 0:1 (0:1) gegen Mexiko mit Blick auf das in Gefahr geratene Weiterkommen. Der nächste Vorrunden-K.o. eines Weltmeisters "wird nicht passieren", versprach Löw den Millionen enttäuschten Fußballfans in der Heimat.

+++Sonntag, 17.06.2018: Deutschland verliert WM-Auftakt gegen Mexiko +++

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr WM-Auftaktspiel gegen Mexiko mit 0:1 (0:1) verloren. Hirving Lozano besiegelte am Sonntag vor 78 011 Zuschauern im Moskauer Luschniki-Stadion mit seinem Tor in der 35. Minute den Fehlstart des Weltmeisters.

+++Sonntag, 17.06.2018: Julian Brandt kommt ins Spiel +++

Löws letzte personelle Entscheidung der Partie ist die Hereinnahme von Julian Brandt, der den glücklosen Werner ersetzt. Kann der Leverkusener dabei mithelfen, die Auftaktpleite noch zu verhindern?

+++Sonntag, 17.06.2018: Deutschland will den Ausgleich! Löw bringt Mario Gómez +++

Deutschland will den Ausgleich! In der 79. Minute nimmt Löw Plattenhardt aus dem Spiel und bringt mit Mario Gómez einen weiteren Stürmer.Volle Offensive jetzt beim DFB-Team! Noch immer vergibt das Team von Joachim Löw zu viele Chancen.

+++Sonntag, 17.06.2018: WM-Premiere für Marco Reus +++

Nach einer knappen Stunde zieht Jogi Löw Konsequenzen und schickt Marco Reus für SamiKhedira auf den Platz.Mit der Hereinnahme von Reus wird das deutsche Team offensiver.Noch immer lässt die DFB-Elf zu viele Chancen liegen.

+++ Sonntag, 17.06.2018: Deutschland liegt gegen Mexiko 1:0 hinten +++

Kein guter Start! Die deutsche Nationalmannschaft tut sich in ihrem ersten WM-Spiel sichtlich schwer. Bundestrainer Jogi Löw reagiert auf die bisher bescheidene Vorstellung seiner Spieler: Er schickt Gündogan, Reus und Ginter nach nur 30 Minuten zum Aufwärmen. Noch ist unklar, ob und wann der Trainer Reus und Co. nach der Pause auf den Platz schicken wird.

+++ Sonntag, 17.06.2018: Die Aufstellung gegen Mexiko ist da +++

Nach dem Aus von Jonas Hector lässt Jogi LöwMarvin Plattenhardt hinten klinks beginnen. So tritt die DFB-Elf an.

+++ Sonntag, 17.06.2018: Jonas Hector fällt wegen Grippe aus +++

Schock-Nachricht für Jogi Löw und sein Team: Der Bundestrainer muss im Auftaktspiel gegen Mexiko auf Jonas Hector verzichten. Laut "Bild"-Informationen fällt derLinksverteidiger wegen einer Grippe aus. Jetzt muss Jogi Löw umbauen. Doch wer ersetzt den 28-Jährigen? Eine Alternative wäreMarvin Plattenhardt. Oder überrascht Löw mit einer ganz anderen Alternative?

+++ Sonntag, 17.06.2018:Botschaften von Götze und Stindl ans Team: "Holt den WM-Pokal" +++

Der von Bundestrainer Joachim Löw nicht für die WM in Russland nominierte Fußball-Weltmeister Mario Götze hat der deutschen Nationalmannschaft vor dem Auftaktspiel gegen Mexiko viel Glück und Erfolg gewünscht. "Ich drücke die Daumen für mein Team", übermittelte der 26 Jahre alte Dortmunder, der im Endspiel 2014 in Brasilien in der Verlängerung das Siegtor gegen Argentinien erzielt hatte, am Sonntag via Twitter nach Moskau: "Holt den fünften Stern."

Auch der wegen einer Fußverletzung in Russland fehlende Gladbacher Offensivspieler Lars Stindl wünschte wenige Stunden vor dem Anpfiff im Luschniki-Stadion seinen Teamkollegen "alles Gute" fürs Turnier. "Jungs, ich drücke Euch die Daumen! Holt den Pokal nochmal nach Deutschland!"

+++ Sonntag, 17.06.2018: Kapitän Neuer: Wirbel um Özil und Gündogan war "belastend" fürs Team +++

Kapitän Manuel Neuer hat kurz vor dem Auftaktspiel gegen Mexiko eingeräumt, dass der Wirbel um Mesut Özil und Ilkay Gündogan die Fußball-Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft beeinträchtigt hat. "Am Anfang hat das schon ein bisschen gestört in der Mannschaft, war sogar belastend", sagte der 32 Jahre alte Nationaltorhüter im Interview der "Bild am Sonntag". In der Mannschaft sei das Thema auch besprochen worden, "auch in Einzelgesprächen", berichtete Neuer.

"Wenn jemanden etwas belastet, dann spricht man eben. Es gab auch mit Ilkay und Mesut Gespräche im Südtirol-Trainingslager. Das ist normal, wenn solche Dinge passieren", sagte Neuer. "Grundsätzlich liegt das jetzt aber alles in der Vergangenheit, wir müssen nach vorne auf unser Ziel schauen. Jetzt ist WM! Wir haben das für uns aus der Welt geschafft und benötigen jetzt alle einen klaren Kopf", erklärte Neuer. Der Kapitän hofft sogar auf einen positiven Effekt des Özil-Gündogan-Wirbels: "Vielleicht ziehen wir jetzt noch mehr an einem Strang und die Probleme der Vorbereitung werden am Ende in positive Energie umgewandelt."

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